Auberginenmus

Durch diese Art der Zubereitung wird aus einer Aubergine eine tolle Beilage zu einem indischen Menü. So kann sich die Aubergine nicht mit Fett vollsaugen. Auf diese Art schmeckt sie sehr aromatisch. Eine gute Möglichkeit, dieses Gemüse neu kennenzulernen.

Zutaten für 4 Personen:

  • 5 grosse Auberginen
  • 1 grosse Zwiebel
  • 3 Tomaten
  • 1 EL frischer Ingwer
  • 2 TL Garam Masala
  • 1,5 TL Salz
  • optional: 1 Pepperoni

Zubereitung:

Die Auberginen eine Stunde bei grosser Hitze im Backofen garen. Bevor sie in den Ofen kommen, mit einer Gabel Löcher stechen, da sie sonst explodieren können. Anschliessend abkühlen lassen, Schale öffnen und das Fruchtfleisch auslöffeln.

Zwiebeln kleinschneiden und in einem Topf mit Öl glasig dünsten. Ingwer kleinhacken und zu der Zwiebel geben. Gewürfelte Tomaten und Auberginbenfruchtfleisch zugeben. Wenn gewünscht jetzt eine kleingeschnittenen Pepperoni hinzugeben. Alles zusammen auf kleiner Flamme ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Salzen und mit Garam Masala abschmecken.

Indisches Blumenkohl-Kartoffel-Curry

Ein Indisch Kochkurs hat mir gezeigt, dass man Gemüse auch mit sehr wenig Flüssigkeit köstlich zubereiten kann. Der Blumenkohl liefert offenbar genügend eigene Feuchtigkeit. Bei diesem Gericht kann und sollte man mit den Schärfen spielen. Bei den unten angegebenen Mengen könnte das Gericht für den Einen oder Anderen zu scharf werden. Deshalb nicht blind Chilipulver hinzufügen. An dessen Stelle kann auch eine Chilischote treten.

Zutaten:

  • 1 Blumenkohl
  • 2 grosse Tomaten
  • 2 grosse Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 EL frischer Ingwer
  • 2 TL Kurkuma
  • 2 TL Currypulver
  • evtl. 1 TL Chilipulver
  • 1 TL Garam Masala

Zubereitung:

Blumenkohl in Stücke zerteilen, Kartoffeln und Tomaten in Würfel schneiden. Zwiebel, Ingwer und Knoblauch fein schneiden.

Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer andünsten. Kurkuma, Curry und bei Bedarf Chilipulver zugeben. Blumenkohl und Kartoffeln untermischen, Tomaten hinzufügen und zugedeckt bei kleiner Flamme 10 Minuten garen.

Nochmals gut durchmischen. Etwas Wasser (wenig!) dazugeben und erneut 10 Minuten garen. Mit Garam Masala und bei Bedarf etwas Salz abschmecken.

Schnelle Hühnersuppe

Ich habe einen eleganten, schnellen und leckeren Weg zu einer selbstgemachten Hühnersuppe gefunden.

Zutaten:

  • 2 Hähnchenschenkel
  • ca. 1 Liter heisses Wasser
  • 1 Packung Suppengemüse (TK)
  • 1 Zwiebel

Zubereitung:

Die Zwiebel schälen und halbieren oder vierteln, dann anbraten. Nach ein bis zwei Minuten – die Zwiebeln nicht braun werden lassen – das tiefgekühlte Gemüse und die Hähnchenschenkel drauf geben, pfeffern und reichlich salzen. Dann alles mit kochend heissem Wasser übergiessen, bis alles mit Wasser bedeckt ist.

Alles zusammen 20 bis 30 Minuten bei möglichst geschlossenem Deckel kochen lassen. Die Hähnchenschenkel rausnehmen und separat servieren. Sie schmecken schön aromatisch und würzig. Das Gemüse aus der Suppe fischen oder in einem Sieb auffangen. Unbedingt das Gemüse mit einem Kartoffelstampfer oder ähnlichem ausdrücken, denn es befindet sich noch würzige Brühe in ihnen. Anschließend sollte die Suppe noch einmal mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden.

Die Suppe kann sofort serviert werden. Allerdings kann man auch noch ein wenig Reis oder Suppennudeln in ihr kochen. Sehr gut ist es auch, eine Möhre in kleine, dünne Stücke zu schneiden und dann mitzukochen.

Ich benutze für mein Rezept bewußt Suppengemüse aus der Tiefkühlruhe. Erstens, weil es damit noch schneller geht, denn man muss das Gemüse nicht schnippeln. Zweitens weil solches Tiefkühlgemüse normalerweise mehr Nährstoffe, als frisches hat. Man mag es kaum glauben, aber das gilt auch für das sonstige tiefgekühlte Gemüse, das roh angeboten wird. Man kann auch gerne mehr Zwiebeln verwenden. Sie geben mehr Würze, ohne durchzuschmecken. Das Wasser muss übrigens kochend heiss sein, damit der Garvorgang nicht unterbrochen wird.

Die verwendeten Hähnchenschenkel sind weitaus leckerer, als das normale Suppenhuhn, das man zudem meist auch nur auf Vorbestellung frisch bekommt und so meist auf Tiefkühlware ausweichen muss. Meine Version hingegen eigenet sich prima für ein spontanes Essen, da man meist keine Probleme haben wird, frische Hähnchenschenkel und TK-Suppengüse zu bekommen.

Eingelegter Kürbis

Es ist gerade Kürbiszeit, also ein perfekter Zeitpunkt, um dieses Rezept zu posten. Ich liebe eingelegten Kürbis, esse ihn oft zu meinen Broten mittags. Übrigens sind alle Zutatenmengen ernst gemeint, auch die große Zuckermenge.

Zutaten

  • 1 500 g Kürbis
  • 1 Liter Wasser
  • 625 ml Essig
  • 1,125 kg Zucker
  • 1 Zimtstange
  • frischer Ingwer

Zubereitung

  • Den Kürbis in Wasser und Essig über Nacht einlegen.
  • Am nächsten Tag den Kürbis rausnehmen und das Wasser-Essig-Gemisch mit Zucker, Zimt und Ingwer aufkochen, dann den Kürbis zugeben.
  • Kürbis glasig kochen (ca. 10 – 15 Minuten)
  • Heiß in Gläser geben mit jeweils einem Stück Ingwer.
  • Die Gläser am Rand saubaermachen, zudrehen und auf den Kopf stellen, bis der Inhalt ausgekühlt ist.

Tips

  • Das Rezept ergibt 6 – 8 Gläser.
  • Die Ingwermenge habe ich nie abgewogen, ich messe sie immer mit dem Messer ab. Da ich die ungefähre Menge der zu erwartenden Gläser kenne, schäle ich den Ingwer und schneide dann für jedes Glas ein etwa daumendickes Stück Ingwer ab. [Man kann dann noch zur Sicherheit zwei Stücke zusätzlich hinzugeben, mehr aber nicht.]

Ein Rezept meiner Tante, die mich mit ihrem eingelegten Kürbis süchtig gemacht hat !

Spargel-Erdbeersalat mit Avocado

Dieser Salat ist einer meiner Favoriten im beginnenden Sommer. Den Spargel kann man warm oder kalt in diesem Salat essen. Eine Portion eignet sich als vollständige Mahlzeit für zwei Personen oder aber als Beilage für ein Grillen in gemütlicher und größerer Runde.

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Rheinischer Sauerbraten

Zutaten

Marinade

  • 1/4 l Essig
  • 1/2 l Wasser
  • 2 Loorbeerblätter
  • 4 Wacholderbeeren
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 1 Möhre in Scheiben
  • 1 große Zwiebel in Scheiben

Fleisch:

  • 1 – 1,5 kg Rinderschmorbraten
  • Außerdem:
  • Fett zum Anbraten
  • 1 – 2 Printen
  • 2 EL Zucker

Zubereitung

  • Die Zutaten für die Marinade zusammen aufkochen und abkühlen lassen. Dann über das Fleisch gießen. Das Fleisch muß gut bedeckt sein.
  • Das Fleisch muß mindestens drei Tage marinieren. Täglich wenden.
  • Für die Zubereitung das Fleisch gut abtropfen lassen und dann trockentupfen.
  • Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Fleisch in einem Bräter von allen Seiten gut anbraten. Eventuell etwas Wasser abschöpfen und für später aufheben, damit das Fleisch gut bräunt.
  • 2 EL Zucker dazugeben, kurz anschmoren, Fleisch durchschwenken, mit heißem Wasser ablöschen (Fleisch sollte herausschauen).
  • Zwiebelscheiben aus der Marinade dazugeben.
  • Nach ca. einer Dreiviertel Stunde 1-2 Printen in Stücken und 2 EL Rosinen sowie 1/2 bis 1 Tasse Marinade dazugeben. Abschmecken !!
  • Nach insgesamt 1 1/2 bis 2 Stunden mit etwas Mehl abbinden.

Tips

  • Die Rosinen sind kein Muß, wohl aber die Printen (natürlich ohne Schokolade!).

Das Rezept stammt von meiner Schwiegermutter, einer Aachenerin. Es ist in seiner Urform allerdings ein wenig undeutlicher und unkrokreter, als diese Variante. Das ist halt so, wenn man Rezepte im wesentlichen aus dem Gefühl heraus kochen kann. Leider erschwert das die Weitergabe.

Kartoffelsalat à la Kurt

Zutaten

  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 3 EL Öl
  • 3 EL Essig
  • 1 Zwiebel
  • 3 mittelgroße Gewürzgurken
  • 200 g mageren Speck (Dörrfleisch)
  • 1 Tasse Brühe

Zubereitung

  • Die Kartoffeln kochen, abschrecken und auskühlen lassen. Am nächsten Tag die ausgekühlten Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Die Kartoffeln lagenweise stark mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Die Zwiebel fein hacken und mit Essig und Öl vermengen, dann über die Kartoffeln geben und die Nacht über ziehen lassen.
  • Am Tag des Verzehrs die Gurken in kleine Würfel schneiden, den Speck würfeln und kross anbraten. Beides mit der heißen Brühe über die Kartoffeln geben und ziehen lassen.
  • Zum Würzen nur Pfeffer, Salz und Essig nehmen, keine Brühe mehr nachfüllen.

Dieser geniale Salat stammt von Kurt Bohn und wurde am 10.01.1993 in die Newsgroup “zer.t-netz.essen” gepostet. Da ich weder einen Zugang zu dieser Gruppe habe noch den Eindruck habe, daß die eMail-Adresse von Kurt gleich geblieben ist, danke ich in die Anonymität hinein. Das Rezept habe ich in der Rezeptsammlung der Uni Kaiserslautern gefunden.

Mandelkuchen

Zutaten

  • 250g gemahlene Mandeln
  • 6 Eier
  • 200g Zucker
  • 1 Fläschchen Zitronenaroma

Zubereitung

  • Eigelb und Zucker schaumig rühren.
  • Mandeln und Zitronenaroma hinzugeben.
  • Eiweiß sehr steif schlagen und unterheben.
  • Bei 175 Grad etwa 60 Minuten backen.

Tips

  • Im Ofen auskühlen lassen. Dafür am besten mit einem Holzlöffel die Tür leicht aufsperren.

Ein Kuchen ohne Mehl! Er ist sehr locker und fluffig.

Wie sehen 200 Kalorien aus?

Wie gut, daß man Kalorien nicht sehen kann – nicht direkt. Aber man kann sich natürlich vorstellen, welche Menge eines Lebensmittels einer Kalorienmenge entspricht. Auf der Seite “Wisegeek”  sind einige Lebensmittel abgebildet, die in ihrer Menge 200 Kalorien entsprechen. Ein sehr interessanter Vergleich. Dabei finde ich es schon erstaunlich, wieviele Pommes im Gegensatz zu Chips noch dabei sind. Die Menge Kiwi und Baby-Karotten ist schon irre.

[Gefunden dank Melody]

Kirschschmarren

Zutaten

  • 250 g Weizenmehl
  • 250 g Magerquark
  • 250 ml Milch
  • 4 Eier
  • 1 Glas Schattenmorellen
  • 1/4 TL Salz
  • Puderzucker

Zubereitung

  • Mehl und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Quark mit Eiern und Milch verquirlen und mit dem Mehl zu einem glatten, dickflüssigen Teig verrühren. Zugedeckt 30 Minuten stehen lassen.
  • Inzwischen die Kirschen gut abtropfen lassen. Dann unter den Teig mischen.
  • In einer Pfanne Butter erhitzen, die Hälfte des Teiges hineingießen.
  • Die Pfanne zudecken und die Hitze reduzieren. Sobald der Eierkuchen auf der Unterseite goldgelb gebacken ist, mit zwei Gabeln in kleine Stücke reißen. Diese bräunen und dabei häufig wenden.
  • Danach aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Den restlichen Teil genauso zubereiten.
  • Mit reichlich Puderzucker bestäubt servieren.

Tips

  • Statt 250 g Mehl 100 g Haferflocken und 200 g Mehl nehmen. Das ergibt einen kräftigeren Geschmack.
  • Statt Puderzucker nehme ich mittlerweile nur noch “Zucker und Zimt”. Das bringt zusätzlich noch einen guten Geschmack. Zudem: Man streut ziemlich lange Puderzucker, bis der Eierkuchen richtig süß ist.

Durch die Kirschen ist diese Variante viel schmackhafter und “leichter” als der ursprüngliche Kaiserschmarrn.