Schnelle Hühnersuppe
Ich habe einen eleganten, schnellen und leckeren Weg für mich gefunden, eine Hühnerseuppe zu machen. Das Ergebnis ist sehr intensiv, sozusagen konzentriert. Aber verlängern kann man eine solche Suppe ja immer.
Zutaten:
- 4 Hähnchenschenkel
- 1 Liter heisses Wasser
- 1 Packung Suppengemüse (TK)
- 2 Zwiebeln
- 1,5 TL gekörnte Gemüsebrühe
Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und in grobe Würfel schneiden, dann anbraten. Nach ein bis zwei Minuten – die Zwiebeln nicht braun werden lassen – das tiefgekühlte Gemüse und die Brühe drauf geben und alles mit dem kochend heissen Wasser übergiessen. Einmal ordentlich umrühren und dann die vier Hähnchenschenkel in den Topf geben.
Alles zusammen 20 bis 30 Minuten bei möglichst geschlossenem Deckel kochen lassen. Die Hähnchenschenkel rausnehmen und separat servieren. Sie schmecken schön aromatisch und würzig. Das Gemüse aus der Suppe fischen oder in einem Sieb auffangen.
Die Suppe ist sehr konzentriert und kann jetzt noch ein wenig verlängert werden. Zudem kann man sich für Reis oder Nudeln als Einlage entscheiden. In ihrer konzentrierten Form ist sie eine ideale Grundlage für ein Risotto.
Ich benutze für mein Rezept bewußt Suppengemüse aus der Tiefkühlruhe. Erstens, weil es damit noch schneller geht, denn man muss das Gemüse nicht schnippeln. Zweitens weil solches Tiefkühlgemüse normalerweise mehr Nährstoffe, als frisches hat. Man mag es kaum glauben, aber das gilt auch für das sonstige tiefgekühlte Gemüse, das roh angeboten wird. Als gekörnte Brühe kaufe ich mittlerweile nur noch “Bio-Brühe”, die schmeckt nicht so salzig und künstlich, wie die üblichen Verdächtigen von Maggi oder Knorr. Das Wasser muss übrigens kochend heiss sein, damit der Garvorgang nicht unterbrochen wird.
Die verwendeten Hähnchenschenkel sind weitaus leckerer, als das normale Suppenhuhn, das man zudem meist auch nur auf Vorbestellung frisch bekommt und so meist auf Tiefkühlware ausweichen muss. Meine Version hingegen eigenet sich prima für ein spontanes Essen, da man meist keine Probleme haben wird, frische Hähnchenschenkel und TK-Suppengüse zu bekommen.
Eingelegter Kürbis
Es ist gerade Kürbiszeit, also ein perfekter Zeitpunkt, um dieses Rezept zu posten. Ich liebe eingelegten Kürbis, esse ihn oft zu meinen Broten mittags. Übrigens sind alle Zutatenmengen ernst gemeint, auch die große Zuckermenge.
Zutaten
- 1 500 g Kürbis
- 1 Liter Wasser
- 625 ml Essig
- 1,125 kg Zucker
- 1 Zimtstange
- frischer Ingwer
Zubereitung
- Den Kürbis in Wasser und Essig über Nacht einlegen.
- Am nächsten Tag den Kürbis rausnehmen und das Wasser-Essig-Gemisch mit Zucker, Zimt und Ingwer aufkochen, dann den Kürbis zugeben.
- Kürbis glasig kochen (ca. 10 – 15 Minuten)
- Heiß in Gläser geben mit jeweils einem Stück Ingwer.
- Die Gläser am Rand saubaermachen, zudrehen und auf den Kopf stellen, bis der Inhalt ausgekühlt ist.
Tips
- Das Rezept ergibt 6 – 8 Gläser.
- Die Ingwermenge habe ich nie abgewogen, ich messe sie immer mit dem Messer ab. Da ich die ungefähre Menge der zu erwartenden Gläser kenne, schäle ich den Ingwer und schneide dann für jedes Glas ein etwa daumendickes Stück Ingwer ab. [Man kann dann noch zur Sicherheit zwei Stücke zusätzlich hinzugeben, mehr aber nicht.]
Ein Rezept meiner Tante, die mich mit ihrem eingelegten Kürbis süchtig gemacht hat !
Spargel-Erdbeersalat mit Avocado
Dieser Salat ist einer meiner Favoriten im beginnenden Sommer. Den Spargel kann man warm oder kalt in diesem Salat essen. Eine Portion eignet sich als vollständige Mahlzeit für zwei Personen oder aber als Beilage für ein Grillen in gemütlicher und größerer Runde.
Rheinischer Sauerbraten
Zutaten
Marinade
- 1/4 l Essig
- 1/2 l Wasser
- 2 Loorbeerblätter
- 4 Wacholderbeeren
- 1 TL Pfefferkörner
- 1 Möhre in Scheiben
- 1 große Zwiebel in Scheiben
Fleisch:
- 1 – 1,5 kg Rinderschmorbraten
- Außerdem:
- Fett zum Anbraten
- 1 – 2 Printen
- 2 EL Zucker
Zubereitung
- Die Zutaten für die Marinade zusammen aufkochen und abkühlen lassen. Dann über das Fleisch gießen. Das Fleisch muß gut bedeckt sein.
- Das Fleisch muß mindestens drei Tage marinieren. Täglich wenden.
- Für die Zubereitung das Fleisch gut abtropfen lassen und dann trockentupfen.
- Mit Salz und Pfeffer würzen.
- Fleisch in einem Bräter von allen Seiten gut anbraten. Eventuell etwas Wasser abschöpfen und für später aufheben, damit das Fleisch gut bräunt.
- 2 EL Zucker dazugeben, kurz anschmoren, Fleisch durchschwenken, mit heißem Wasser ablöschen (Fleisch sollte herausschauen).
- Zwiebelscheiben aus der Marinade dazugeben.
- Nach ca. einer Dreiviertel Stunde 1-2 Printen in Stücken und 2 EL Rosinen sowie 1/2 bis 1 Tasse Marinade dazugeben. Abschmecken !!
- Nach insgesamt 1 1/2 bis 2 Stunden mit etwas Mehl abbinden.
Tips
- Die Rosinen sind kein Muß, wohl aber die Printen (natürlich ohne Schokolade!).
Das Rezept stammt von meiner Schwiegermutter, einer Aachenerin. Es ist in seiner Urform allerdings ein wenig undeutlicher und unkrokreter, als diese Variante. Das ist halt so, wenn man Rezepte im wesentlichen aus dem Gefühl heraus kochen kann. Leider erschwert das die Weitergabe.
Kartoffelsalat à la Kurt
Zutaten
- 1 kg festkochende Kartoffeln
- 3 EL Öl
- 3 EL Essig
- 1 Zwiebel
- 3 mittelgroße Gewürzgurken
- 200 g mageren Speck (Dörrfleisch)
- 1 Tasse Brühe
Zubereitung
- Die Kartoffeln kochen, abschrecken und auskühlen lassen. Am nächsten Tag die ausgekühlten Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Die Kartoffeln lagenweise stark mit Salz und Pfeffer würzen.
- Die Zwiebel fein hacken und mit Essig und Öl vermengen, dann über die Kartoffeln geben und die Nacht über ziehen lassen.
- Am Tag des Verzehrs die Gurken in kleine Würfel schneiden, den Speck würfeln und kross anbraten. Beides mit der heißen Brühe über die Kartoffeln geben und ziehen lassen.
- Zum Würzen nur Pfeffer, Salz und Essig nehmen, keine Brühe mehr nachfüllen.
Dieser geniale Salat stammt von Kurt Bohn und wurde am 10.01.1993 in die Newsgroup “zer.t-netz.essen” gepostet. Da ich weder einen Zugang zu dieser Gruppe habe noch den Eindruck habe, daß die eMail-Adresse von Kurt gleich geblieben ist, danke ich in die Anonymität hinein. Das Rezept habe ich in der Rezeptsammlung der Uni Kaiserslautern gefunden.
Mandelkuchen
Zutaten
- 250g gemahlene Mandeln
- 6 Eier
- 200g Zucker
- 1 Fläschchen Zitronenaroma
Zubereitung
- Eigelb und Zucker schaumig rühren.
- Mandeln und Zitronenaroma hinzugeben.
- Eiweiß sehr steif schlagen und unterheben.
- Bei 175 Grad etwa 60 Minuten backen.
Tips
- Im Ofen auskühlen lassen. Dafür am besten mit einem Holzlöffel die Tür leicht aufsperren.
Ein Kuchen ohne Mehl! Er ist sehr locker und fluffig.
Wie sehen 200 Kalorien aus?
Wie gut, daß man Kalorien nicht sehen kann – nicht direkt. Aber man kann sich natürlich vorstellen, welche Menge eines Lebensmittels einer Kalorienmenge entspricht. Auf der Seite “Wisegeek” sind einige Lebensmittel abgebildet, die in ihrer Menge 200 Kalorien entsprechen. Ein sehr interessanter Vergleich. Dabei finde ich es schon erstaunlich, wieviele Pommes im Gegensatz zu Chips noch dabei sind. Die Menge Kiwi und Baby-Karotten ist schon irre.
[Gefunden dank Melody]
Kirschschmarren
Zutaten
- 250 g Weizenmehl
- 250 g Magerquark
- 250 ml Milch
- 4 Eier
- 1 Glas Schattenmorellen
- 1/4 TL Salz
- Puderzucker
Zubereitung
- Mehl und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Quark mit Eiern und Milch verquirlen und mit dem Mehl zu einem glatten, dickflüssigen Teig verrühren. Zugedeckt 30 Minuten stehen lassen.
- Inzwischen die Kirschen gut abtropfen lassen. Dann unter den Teig mischen.
- In einer Pfanne Butter erhitzen, die Hälfte des Teiges hineingießen.
- Die Pfanne zudecken und die Hitze reduzieren. Sobald der Eierkuchen auf der Unterseite goldgelb gebacken ist, mit zwei Gabeln in kleine Stücke reißen. Diese bräunen und dabei häufig wenden.
- Danach aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Den restlichen Teil genauso zubereiten.
- Mit reichlich Puderzucker bestäubt servieren.
Tips
- Statt 250 g Mehl 100 g Haferflocken und 200 g Mehl nehmen. Das ergibt einen kräftigeren Geschmack.
- Statt Puderzucker nehme ich mittlerweile nur noch “Zucker und Zimt”. Das bringt zusätzlich noch einen guten Geschmack. Zudem: Man streut ziemlich lange Puderzucker, bis der Eierkuchen richtig süß ist.
Durch die Kirschen ist diese Variante viel schmackhafter und “leichter” als der ursprüngliche Kaiserschmarrn.
Zwiebelkuchen
Zutaten
- Teig
- 20 g Hefe
- 125 ml lauwarme Milch
- 300 g Mehl
- 1 TL Salz
- 100 g Margarine
- Belag
- 1500 g Zwiebeln
- 200 g Dörrfleisch (magerer Speck)
- 3 Eier
- 2 Becher Saure Sahne
- Salz
- Paprika
- wenig Kümmel
Zubereitung
- Hefe mit Wasser glattrühren, dann mit Mehl und Salz verkneten. Nach und nach die Margarine unterrühren.
- Den Teig kräftig durcharbeiten, bis er nicht mehr klebt. Zu einer Kugel formen und mit einem Tuch bedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.
- Speck würfeln und anbraten. Zwiebeln in Ringe oder Würfel schneiden und glasig dünsten.
- Den Teig auf einem Backblech ausrollen, die Ränder hochziehen. Zwiebeln und Speck mischen und auf dem Teig verteilen.
- Eier, Saure Sahne und Gewürze verrühren und über den belegten Teig schütten.
- Bei 200 Grad etwa eine Stunde backen.
Paßt traditionellerweise sehr gut zu Federweißem (für die Pfälzer: Neuer Wein), kann man aber auch sonst während des Jahres essen.
Schneller Kürbis aus dem Ofen
Das folgende Gericht ist schnell und günstig zubereitet. Als Kürbis eignet sich am Besten ein Hokkaido, da man diesen mit Schale essen kann, er einen kräftigen Eigengeschmack hat und in wirklcih passenden Portionsgrößen existiert. Als Dip bzw. Soße eignet sich vieles. Ich gebe hier eine Kräutersoße an. Das Rezept ist für zwei Personen ausgelegt. Ein Pfund Kürbis für eine Person ist die Grenze.
Zutaten:
- 1 Hokkaido (ca. 1kg)
- Salz, Pfeffer, Zucker
- Olivenöl
- Schnittlauch
- Senf
- 1 Becher Schmand oder Saure Sahne
Den Hokkaido waschen, die beiden Enden abschneiden, den Kürbis halbieren und mit einem Esslöffel die Kerne herausschälen. Den Kürbis in Spalten schneiden, diese mit Olivenöl einpinseln und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Kürbisspalten salzen und dann im Ofen bei etwa 220 Grad etwa 20 Minuten weich backen.
Währenddessen den Schnittlauch kleinschneiden und mit Schmand oder Saurer Sahne vermengen. Mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und ein wenig Senf abschmecken. Zu den Kürbisspalten reichen.