Browser

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Edge kommt bald mit neuer Browserengine

Microsoft hat auf der MS Build einige sehr interessante Neuigkeiten vom Stapel gelassen. Für mich als Frontendentwickler ist der Wechsel der Browser-Engine von Edge die bedeutendste Entscheidung. Spannend ist dabei, dass es Edge demnächst auch für den Mac geben wird. Auch alte Windows-Versionen, nicht nur Windows 10, werden bedient. Und für die IT großer Unternehmen und Behörden, die alte IE-Versionen immernoch am Leben erhalten, wird sogar der IE 11 als Option in den neuen Edge integriert.
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Edge wird tatsächlich eingestellt

Wie es letzte Woche gerüchtete, wird Microsoft tatsächlich die Arbeit an der eigenen Browserengine einstellen und auf Chromium wechseln – nicht Webkit und nicht Blink. Die JS-Engine Chakra soll hingegen erhalten bleiben. Ich habe ja schon kundgetan, warum ich diese Entscheidung nicht für gut halte. Auf den ersten Blick ist es ja für mich beruflich besser, weil ich weniger zu testen habe. Aber auch nur theoretisch, weil die schon jetzt existierende Vielfalt an Chromium-Varianten das Testing im Detail nicht verhindert. Eine sehr schöne Zusammenfassung der Sachlage hat Adrian Roselli: Stepping Back from the Edge.

Es gibt auch noch andere interessante Einwände und Infos in diesem Zusammenhang:
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Wird Edge eingestellt?

Heute meldet die Seite „Windows Central“, dass Microsoft Edge einstellen will und stattdessen einen Chromium-basierten Browser veröffentlichen will. Die Meldung basiert nur auf Gerüchten, es gibt keine offizielle Stellungnahme.

Die Reaktionen in der Twitter-Welt changieren zwischen Begeisterung, Entgeisterung und Trauer. Auf alle Fälle hat es niemand kommen sehen. Und so lange ich keine offizielle Bestätigung von Microsoft lese, glaube ich auch noch nicht daran.

Machen wir uns nichts vor: durch die Einstellung von Edge würde kein Problem gelöst. Aus Frontend-Sicht ist der IE sowieso kaum noch ein echtes Problem. Bis auf die wenigen bedauernswerten Kollegen, die sich tatsächlich noch mit dem IE8 herumschlagen müssen. Anfang 2017 war jemand in einer meiner Schulungen auf den HTML5-Days, der sich sogar noch um den IE6 kümmern musste.
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Linkfutter 726

  • Responsive CSS Patterns without Media Queries
  • Apple’s widened ban on templated apps is wiping small businesses from the App Store – Wenn Apple Service Workers anbieten würde (kommt wohl irgendwann), dann wäre dieser Schlag gegen einen großen Teil der Apps zu verschmerzen. Denn eigentlich gibt es für die meisten Apps keinen vernünftigen Grund. Informationen kann man auch per Web-App verbreiten.
  • WordPress is Changing. Here are 3 Things You Need to Know About Gutenberg
  • So nett „WordPressify“ auch scheint, um schnell eine Wordpres-Umgebung mit Gulp aufzusetzen, eine Sache fehlt offenbar: die Integration von MySQL. Der Entwickler hat zwar an eine PHP-Brücke für node.js gedacht, leider aber nicht an eine Oberfläche für MySQL oder einen sonstigen, einfachen Weg, die Datenbank zu erstellen. Das ist schade, denn das System hat Potential in meinen Augen.
  • Mozilla hat mit der Veröffentlichung von Firefox 57 wieder viel Boden gegenüber Chrome gut gemacht. Der Browser wurde wieder positiv gesehen, obwohl so manche Plugins wegen des Wechsels der Programmierbasis nicht mehr funktionierten. Mit einer sehr unbedachten Werbeaktion für eine TV-Serie hat sich Mozilla allerdings viel mehr geschadet, als der neue Firefox genützt hat. In jedem echten Unternehmen sollten die verantwortlichen Manager innerhalb kürzester Zeit entlassen werden. Selbst bei VW wurde der Vorstandsvorsitzende nach Bekanntwerden der Abgas-Betrügereien gegangen. Ich hoffe, dass auch bei Mozilla harte Konsequenzen gezogen werden. Warme Worte wie bisher helfen nicht.

Linkfutter 710 – Firefox

Firefox hat alles verändert. Aus der Asche von Netscape erhob sich ein echter Konkurrent zum damals noch sehr dominanten Internet Explorer. Mozilla war bei allen Techniken jahrelang dem großen Konkurrenten aus Redmond voraus. Erst Chrome und kurze Zeit auch Safari (kann man sich heute nicht mehr vorstellen) liefen Firefox den Rang als Innovator ab.
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Nicht die Realität ausblenden

Ich bin immer wieder erstaunt über die Ignoranz mancher Kollegen, wenn sie Artikel oder Tools verfassen. Ich billige jedem eine Begeisterung für moderne Techniken zu. Ein klarer Blick auf Realität unserer Profession würde aber bei manchem Artikel oder Tool helfen.
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