13. Dezember 2007

Scharlatane

Ich kann die Dreistigkeit nicht fassen, mit der manche Agenturen und freischaffenden Webentwickler ihre Machwerke anpreisen. Sehr gerne wird dabei „Barrierefreiheit“ in den Mund genommen. Auf der Suche nach einer Unterkunft in der Eifel bin auf eine ziemlich scheußliche Website eines Hotels gestoßen, deren Erschaffer eine fast noch scheusslichere zu bieten hat. Der Unterschied zum Hotel: es wird mit Barrierefreiheit geprahlt. Ich kann hier höchstens Geschmacks- und Professionalitätsfreiheit ausmachen, mehr aber auch nicht.
Besonders kreativ ist der Umgang mit h1. Da hat jemand gedacht, er sei besonders pfiffig im Umgang mit Suchmaschinen.

Zitat von der Website:“Wir programmieren „Barrierefrei Das heißt: Alle Maße, Farben, etc. stehen in CSS-Dateien“ (Die Rechtschreibfehler wurden direkt übernommen.) Ein Kommentar hierzu un der sonstigen eingebildeten Barrierefreiheit erübrigt sich wohl.

Wie in anderen Branchen kann man Scharlatanen am ehesten das Geschäft abgraben, indem man über sie informiert. Schade, daß das nicht jeden kleinen Kunden erreichen kann. Aber man darf die Hoffnung nicht aufgeben.

Noch ein WordPress-Cheatsheet

Die Seiten WPCandy und Liquidicity haben zusammen ein WordPress-Cheatsheet erstellt. Es sieht ganz hilfreich und nett aus. Den Link zum PDF muß man allerdings im Beitrag mühsam suchen.