21. März 2008

Das erste Buch zur YUI ist draussen

Der Markt für Computerbücher scheint mir heiß umkämpft. Das große Problem für die Verlage ist, daß die Gegenstände ihrer Bücher ein meist sehr kurze Existenzzeit haben. Internettechniken entwickeln sich teilweise recht schnell fort, so daß die Planung für die Verlage schwer wird. Und trotz der schnellen Veränderungen schreiben sich die Bücher erstens nicht von allein und zweitens liegen die guten Autoren auch nicht auf der Straße.

Umso erstaunlicher finde ich, daß sich mittlerweile neue Verlage mit einer hohen Aktualität und einem breiten Spektrum etablieren. Nur nicht in Deutschland. Sitepoint schickt sich derzeit immer mehr an, hochwertige Bücher zu veröffentlichen, aber vor allem Manning und Packt machen immer mehr von sich reden. Die zwei ersten Bücher über jQuery erscheinen bei Packt, das dritte bei Manning. Weder O’Reilly noch Galileo in Deutschland haben Bücher zu diesem Thema im Programm. Ich habe auch nicht den Eindruck, daß sie sie in naher Zukunft im Programm haben werden. Entweder sind die Verlage zu einfallslos oder aber der Markt der Autoren ist zu dünn. Ich denke, es ist beides.

Ich bin immer mehr von Packt Publishing begeistert. Auch wenn mich das Design der Bücher enttäuscht, es kommt ein wenig lieblos daher. Packt publiziert nun das erste Buch zur YUI von Yahoo. Es ist klasse, daß es endlich auch zu diesem wichtigen und unheimlich umfangreichen Framework – das zu einem wichtigen Teil auch Javascript beinhaltet – ein Buch geben wird. Es soll wohl in Kürze erscheinen. Auf der Verlagsseite kann man das Buch sowohl gedruckt, als auch als PDF bestellen.

Ich hatte mir damals das erste jQuery-Buch als PDF und gedruckt gekauft und bin bis heute mit der Entscheidung sehr zufrieden. Ich finde es sehr charmant, einige PDFs auf meinem EeePC zu lesen. Deshalb habe ich in letzter Zeit ein paar Bücher direkt als PDF gekauft. Ich mag aber immer noch am liebsten Bücher gedruckt lesen.

Neue Seite mit jQuery-Tutorials

Eben bin ich durch puren Zufall über eine recht neue Seite zu meinem Libelings-Javascript-Framework jQuery gestolpert: jQuery for Designers. Derzeit gibt es erst sieben Beiträge. Aber da werden bestimmt noch einige hinzu kommen. Die Artikel sind recht lang, haben Codebeispiel und werden durch Screencasts begleitet. Gerade die Ergänzung durch Screencasts finde ich ungewöhnlich. Schade nur, daß es sich dabei um Quicktime handelt. Das kommt mir nicht freiwillig auf meinen Rechner. Die Lösung für das Tab-Interface finde ich interessant, besonders deshalb, weil ich vor kurzem genau das gleiche realisiert habe, nur mit ein bischen mehr Code. Ich werde mir wohl „filter“ nochmal anschauen müssen.