Gefüllte Paprika – nordafrikanisch

Vor Kurzem sah ich mal wieder eine ältere Folge von Tim Mälzers Kochesendung. Diesmal machte er gefüllte Paprika. Sein Ansatz gefiel mir und so machte ich mich ans Nachkochen. Am Ende veränderte ich etwa das halbe Rezept, aber die Grundidee blieb die von Tim Mälzer.

Zutaten

  • 1 – 2 altbackene Brötchen
  • Milch oder Wasser zum Einweichen der Brötchen
  • 500g gemischtes Hackfleisch
  • 4 Paprika (möglichst gross)
  • 8 getrocknete Pflaumen
  • 4 EL Mandelblätter
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Eier
  • 3 TL Ras el Hanout
  • 1 TL Chiliflocken
  • 2 Dosen gehackte Tomaten
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Brötchen mit der Milch oder Wasser einweichen. Zwiebel und Pflaumen in kleine Würfel schneiden. Die Brötchen gut ausdrücken, die Mandeln in der Hand zerbröseln und alles in einer großen Schüssel mit dem gemischten Hack, den rohen Zwiebeln, den aufgeschlagenen Eiern, den Chiliflocken und 2 TL Ras el-Hanout vermengen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die oberen Enden der Paprika abschneiden, das Innengehäuse und die Kerne entfernen. Die Paprika mit der Hackmasse füllen. Ein kleines Loch im Boden der Paprika könnte helfen, diese besser zu füllen.

Die Paprika in einem Bräter von allen Seiten gut anbraten. Die Tomaten aus der Dose mit 1 TL Ras el-Hanout, Pfeffer und Salz würzen und über die angebratenen Paprika geben. Die Paprikadeckel ebenso dazu legen.

Alles zusammen 40 Minuten bei 200 Grad Umluft mit geschlossenem Deckel im Backofen zu Ende garen. Dazu passt am Besten Reis.

Anmerkungen

Im Originalrezept würzt Tim Mälzer mit Zimt. Da ich Ras el-Hanout durch diverse Couscous-Gerichte schätzen gelernt habe, fand ich diese Gewürzmischung interessanter. Sie enthält auch Zimt. Kreuzkümmel könnte auch noch passen. Allerdings diktieren die getrockneten Pflaumen (Datteln waren es bei Mälzer) eine etwas süssere Würzung. Deshalb kann man zwar noch mehr modifizieren, sollte dann aber die einzelnen Bestandteile genau überdenken.

Die Portion reicht für vier Personen. Da wir nur zu Zweit sind, habe ich mit einem Kochvorgang gleich für ein nächstes Mal vorgekocht. Die Soße reicht in meinen Augen eher für einmal. Aber da ist jeder anders veranlagt.

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