Die Nutzung von Tools im Frontend

An der Uni Mainz lehre ich Frontendentwicklung von der Pike auf. Wir kümmern uns nicht um Tools oder Frameworks, weil die Studenten erst einmal die Basics lernen sollen. Manch einem, der Frontendentwicklung macht, würde dies auch gut zu Gesicht stehen. Vor allem die Grundkonzepte von CSS (Boxmodell, Kaskade, Spezifität) sowie die Funktionsweise von Positionierung und Floats sind bei sehr vielen Kollegen Schwachpunkte.

Doch sind diese Grundlagen intus, spricht nichts gegen Vereinfachungen und Abkürzungen. Insbesondere bei Profis sollten diese Vereinfachungen m.E. zum Tagesgeschäft gehören.
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Linkfutter 341 – Comics

Linkfutter 340 – Comicmuseen

Entenhausen liegt in Franken

Entenhausen und fast alle wichtigen, dort handelnden Personen – so sie nicht zu Micky Maus gehören -, verdanken wir einer Person: Carl Barks. Der lange Zeit nur als „der gute Zeichner“ bekannte Barks erfand zwar nicht Donald selber, ihm verdanken wir aber Dagobert, Daniel Düsentrieb, Gustav Gans, Tick, Trick, Track und viele mehr. Und eben Entenhausen, das im Original „Duckburg“ heisst.
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Linkfutter 339

Linkfutter 338 – Politik

  • Bei dem ganzen Hype um das „Internet of Things“ wird gerne ausser Acht gelassen, dass durch den Einzug des Digitalen auch die üblichen digitalen Sicherheitsprobleme neu hinzukommen. Als ich mein neues Auto gekauft habe, war eine berührungslose Schlüsseltechnik eine Option. Selbst die alte Tante ADAC hat jetzt auf eklatante Sicherheitsprobleme bei allen Autoherstellern hingewiesen. Warum machen die ihre Hausaufgaben nicht, wenn der Angriffsvektor so lange bekannt ist? Und dann soll ich mein gesamtes Haus vernetzen? Auf dass man kein Schloss mehr knacken, sondern nur noch billigst hacken muss? Ich glaube, es hackt!
  • Saubere Luft, ein Klimakiller? – kein saurer Regen mehr, dafür verstärkter Klimawandel.
  • Hessens Rechte auf dem Vormarsch – eine intensive Recherche von hrinfo. Ich frage mich allerdings, warum das Laden der Seite so ewig dauert. Und warum man einen solchen Text unbedingt auf eine lange Seite packen muss. Die Aufteilung von Informationen in kleine Happen scheint „out“ zu sein.
  • Sowohl Thomas Stadler als auch Die ZEIT haben sich einen Entwurf des AfD-Programms angeschaut und „erfreuen“ uns mit Schlaglichtern daraus.
  • Die AfD mit dem Zahnstocher entlarven – eine Kolumne der ZEIT.
  • Wie ich auszog, die AfD zu verstehen – Reportage der ZEIT

Linkfutter 337

The Accessibility & SEO Myth – Das Accessibility gut für SEO sein soll war schon immer eine Lüge. Dafür brauchen wir Karl Groves nicht. Ich denke nicht, dass jemand diesen Vergleich tatsächlich ernst meinte. Ich habe es mehr als eine Art Notwehr-Argument verstanden, um wenigstens doch noch Qualität in ein Projekt zu bekommen, bei dem sich der Kunde um exakt diese nicht schert.

Hey Look, It’s Every Bootstrap Website Ever lästert über Bootstrap-Templates, ein beliebter Sport. Dabei wird allerdings übersehen, dass die teilweise Gleichförmigkeit von Layouts mit Bootstrap nichts zu tun hat. Bootstrap ist nur ein Werkzeugkasten. Was wir damit bauen, bleibt uns überlassen. Und das gezeigte Beispiel-Layout kann ich genauso ohne Framework bauen. Oder mit anderen Frameworks. Bootstrap mag einiges leichter machen, es ist aber nicht verantwortlich für Ideenlosigkeit. Auf der anderen Seite hilft es Entwicklern, die kein Design-Händchen haben, ein visuell attraktives Endergebnis zu finden. Und tue bitte kein Designer so, als ob seine eigenen Entwürfe immer einmalig wären und niemals das Ergebnis einer „Inspiration“ durch andere wären. Diese Bootstrap-Häme geht fehl und sagt viel über ihre Unterstützer. Auch folgender Spruch wird nicht dadurch richtig, dass man ihn dauernd wiederholt:

Bootstrap (noun): a CSS library applied to a site when the developer has lost heart in their profession.

@IamDeveloper

Modulare Webentwicklung – Theorie und Praxis

Ich spreche schon seit einigen Jahren auf Konferenzen und in Inhouse-Schulungen über modulare Webentwicklung. Meiner Meinung nach wird die Architektur unserer Frontends noch immer zu stiefmütterlich behandelt. Doch so langsam kommen Firmen zu der Erkennntnis, dass ihre Applikationen über die Jahre gewuchert und kaum noch zu pflegen sind.
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