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	<title>F-LOG-GE</title>
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	<description>Weblog über Webstandards, das Internet und vieles mehr.</description>
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		<title>Wenn wir k&#246;nnten, wie wir wollen</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 16:33:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Grochtdreis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[CSS und XHTML]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Webstandards allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wenn ich nur k&#246;nnte, wie ich wollte&#8230;&#8221;, wird sich so mancher denken, angesichts der vielen netten M&#246;glichkeiten von CSS3. Runde Ecken sind damit ein Kinderspiel, einfach zu pflegen. Sie funktionieren zudem in allen Lebenslagen. Kleine, feine Animationen funktionieren in Webkit-Browsern und bestimmt auch bald in anderen modernen Browsern. Auch die vielen CSS3-Selektoren sind ein Segen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wenn ich nur k&#246;nnte, wie ich wollte&#8230;&#8221;, wird sich so mancher denken, angesichts der vielen netten M&#246;glichkeiten von CSS3. Runde Ecken sind damit ein Kinderspiel, einfach zu pflegen. Sie funktionieren zudem in allen Lebenslagen. Kleine, feine Animationen funktionieren in Webkit-Browsern und bestimmt auch bald in anderen modernen Browsern. Auch die vielen CSS3-Selektoren sind ein Segen. Doch immer schwebt das Damokles-Schwert Internet Explorer &#252;ber uns Webentwicklern.<br />
<span id="more-796"></span><br />
Die Welt ist leider ungerecht: nicht alle Nutzer surfen mit den neuesten Browsern. Unterschiedliche F&#228;higkeiten d&#252;rften den wenigsten bekannt sein. Wissen muss dies sowieso niemand, bis auf uns, die wir professionell mit Webseiten umgehen. Den Nutzern ist es egal, wie wir zum gew&#252;nschten Ergebnis kommen, unseren Kunden oft auch. Es ist eine echte Herausforderung, dem Kunden begreiflich zu machen, da&#223; man technisch r&#252;ckst&#228;ndigen Browsern wie den vielen Internet Explorern nur mit M&#252;he ein gew&#252;nschtes Layout unterjubeln kann, w&#228;hrend dies bei modernen Browsern schnell und einfach geht. </p>
<p>Es wird noch lange eine Herausforderung bleiben, f&#252;r <a href="http://molily.de/weblog/progressive-enhancement">Progressive Enhancement</a> zu werben. Also daf&#252;r, dem Browser das zu geben, was er kann und nicht mehr. Wir haben uns selber in diese missliche  Lage gebracht, weil wir jahrelang Wege gesucht und gefunden haben, anspruchsvolle Designs auch f&#252;r den IE zu realisieren. Unsere Kunden wissen also, da&#223; wir Wege finden werden, alle Details browser&#252;bergreifend zu realisieren. Wir sollten dazu &#252;bergehen, die Aufw&#228;nde zu spezifizieren, die eine moderne und eine IE-spezifische L&#246;sung bedeuten. </p>
<p>Vor kurzem habe ich in einem kleinen Team an einem Projekt gearbeitet, dessen Frontend sich durch viele runde Ecken, Verl&#228;ufe und Schatten auszeichnete. Diese runden Ecken mit Schatten mu&#223;ten sich zudem auch &#252;ber andere Boxen legen k&#246;nnen. Da es sich um eine Intranet-Anwendung handeln wird, konnten wir von einer extrem hohen IE-Dichte ausgehen. Allein f&#252;r die unterschiedlichen runden Ecken, mit und ohne Schatten, hat ein Kollege mehr als einen Tag ben&#246;tigt, um alle Grafiken in Sprites vorzubereiten. Hinzu kamen meine Aufw&#228;nde, die richtige Struktur zu finden. H&#228;tten wir alles nur mit CSS3 realisiert, w&#228;ren wir nach einer halben Stunde fertig gewesen. Den Zusatzaufwand kann man in Euro ausdr&#252;cken. Die mit der grafischen Sonderl&#246;sung zusammenh&#228;ngende Performanceverschlechterung hat nachher auch finanzielle Folgen und sie verschlechtert die Nutzerfreundlichkeit. </p>
<p>Vielleicht tragen Apples Kult-Ger&#228;te iPod, iPhone und iPad ja dazu bei, da&#223; ein Umdenken entsteht. Auf diesen Ger&#228;ten laufen keine Internet Explorer. Hier kommt mit Safari ein Webkit-Browser zum Einsatz. Apple ist dabei, immer neue Spielereien zu entwickeln, die sie in ihren Browser implementieren. So wie Microsoft dies fr&#252;her auch tat. M&#246;chte man nun also seine Seite &#8220;f&#252;r das iPad optimieren&#8221; und geht man dabei den alten, traditionellen Weg, muss man entweder alle neuen Apple-Spielereien f&#252;r alle anderen Browser mittels Javascript nachbauen oder eine separate Webkit-Version einer Webseite erstellen. So oder so, es endet in einer Wartungsh&#246;lle. </p>
<p>Chris Heilmann zeigt <a href="http://msdn.microsoft.com/en-us/scriptjunkie/ff918403.aspx">in einem Artikel</a> bei Microsofts &#8220;Script Junkie&#8221;, wie man praktisch mit &#8220;Progressive Enhancement&#8221; zum Erfolg kommt. Ich stelle <a href="http://createordie.de/cod/news/Mehr-als-nur-runde-Ecken-Testumgebungen-fuer-CSS3-056530.html">in meinem ersten Artikel bei &#8220;Create or Die&#8221;</a> ein paar Seiten vor, mittels derer man CSS3 austesten und sich Code ausgeben lassen kann. So kann jeder mal &#8220;reinschnuppern&#8221;. </p>
<p>Wir m&#252;ssen damit rechnen, da&#223; der IE6 noch ein paar Jahre mit hohen Zugriffszahlen existieren wird. Aus der Sicht einer performanceorientierten, sparsamen Erstellung von Webseiten ist es aber egal, ob der IE6 stirbt oder nicht. Erst ab dem IE9 wird die Sache f&#252;r uns interessant. Die IE-Versionen 7 und 8 m&#252;ssen also auch erst von der Bildfl&#228;che verschwinden, bis wir nicht mehr gen&#246;tigt sein werden, Kr&#252;cken zu nutzen. Das wird viele Jahre dauern, denn die Beharrungskr&#228;fte sind sehr stark, wie <a href="http://www.hmg.gov.uk/epetition-responses/petition-view.aspx?epref=ie6upgrade">die Antwort der Britischen Regierung auf eine Petition</a> gegen den IE6 in Beh&#246;rdennetzwerken zeigt. Die Regierung will weiterhin auf den IE6 bauen. Zum einen glauben sie, eine ad&#228;quate Sicherheit auch &#252;ber Firewalls erzeugen zu k&#246;nnen und verweisen dann darauf, da&#223; es zuviele interne Applikationen gibt, deren Funktionsweise mit anderen Browsern nicht gew&#228;hrleistet ist. Ein Test w&#228;re zu aufw&#228;ndig und teuer. <a href="http://www.wait-till-i.com/2010/08/05/uk-government-says-no-to-upgrading-ie6-who-is-to-blame/">Chris Heilmann analysiert</a> die Argumentation sehr detailliert und fundiert. Sein Artikel ist ein wichtiges Dokument, um sich unser Dilemma vor Augen zu f&#252;hren. Denn obwohl es sich um die Britische Regierung handelt, wird sich deren Argumentation nicht stark von Firmen und Beh&#246;rden in Deutschland unterscheiden.</p>
<p>Das Dilemma ist relativ einfach: Aus Sicht der Britischen Regierung (und der meisten Firmen) sind die Browser f&#252;r die Nutzung des Intranets und internen Tools da. Die private Nutzung des Internets wird mehr oder minder geduldet. Es ist aber nicht die Aufgabe der Regierung oder einer Firma, f&#252;r eine bessere Nutzung von Google Maps, eines Reiseportals oder von GoogleMail zu sorgen, wenn dies nicht im Beh&#246;rden-/Firmeninteresse geschieht. </p>
<p>Es gibt aber nicht zu ignorierenden Nutzungsspitzen w&#228;hrend der &#252;blichen B&#252;rozeiten. Deshalb sind die meisten Anbieter im Netz daran interessiert, auch den Nutzern aus Beh&#246;rden- und Firmennetzwerken eine angenehme und moderne Webseite zu pr&#228;sentieren. Es wird schwer, dagegen zu argumentieren. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, da&#223; sp&#228;testens eine detaillierte Auflistung der Sonderaufw&#228;nde f&#252;r den IE und die damit verbundenen Kosten ein Umdenken hervorbringt. </p>
<p>Gerne werden Javascript-L&#246;sungen propagiert, die dem IE runde Ecken und mehr beibringen sollen. Meine Erfahrungen damit sind nicht berauschend. Ich rate davon ab, runde Ecken mittels Javascript zu erzeugen. Richtig schlimm sind Skripte, die transparente PNGs im IE6 erm&#246;glichen sollen. Sie ziehen die Performance extrem in den Keller.<br />
ich finde es wichtig, ein Layout von Beginn an als Ideal zu definieren, das in manchen Browsern nicht erreicht werden wird. Der IE ist nunmal wie ein schwarz-weiss Fernseher: Man kann damit Farbfilme sehen, sie werden aber anders dargestellt und das richtige Vergn&#252;gen stellt sich erst mit einem Farbfernseher, also einem modernen Browser, ein. Wenn wir dies immer mehr Kunden und Kollegen begreiflich machen k&#246;nnen, werden wir unsere Freude mit CSS3 haben. Wenn nicht, wird es ein Haufen Arbeit, zweigleisig zu fahren. </p>
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		<title>Rezension: jQuery kurz &amp; gut</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 07:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Grochtdreis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[jQuery]]></category>

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		<description><![CDATA[Die B&#252;cher der O&#8217;Reilly-Reihe &#8220;kurz &#38; gut&#8221; finde ich praktisch. Sie sind handlich und so bei langweiligen &#214;PNV-Fahrten oder im Zug ein treuer Begleiter. Sie sind weniger als Schreibtischreferenz zu gebrauchen, da ich an meinem Rechner einen schnellen Zugriff auf sinnvolle Webseiten habe.
Die Kurzreferenzen bieten zudem immer einen kompakten Einblick in die Materi. Das habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die B&#252;cher der O&#8217;Reilly-Reihe &#8220;kurz &amp; gut&#8221; finde ich praktisch. Sie sind handlich und so bei langweiligen &#214;PNV-Fahrten oder im Zug ein treuer Begleiter. Sie sind weniger als Schreibtischreferenz zu gebrauchen, da ich an meinem Rechner einen schnellen Zugriff auf sinnvolle Webseiten habe.</p>
<p>Die Kurzreferenzen bieten zudem immer einen kompakten Einblick in die Materi. Das habe ich schon bei den Ausgaben zu CSS und PHP zu sch&#228;tzen gewu&#223;t. Bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3897215543?ie=UTF8&#038;tag=flogge-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3897215543">jQuery &#8211; kurz &amp; gut</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=flogge-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3897215543" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
 von Andreas Vdovkin ist auch wieder der Einstieg gut gelungen. Auf wenigen Seiten erkl&#228;rt er ein paar Javascript-Grundlagen, wichtige Programmiertechnik-Aspekte von jQuery sowie das Konzept des <a href="http://ichwill.net">unaufdringlichen Javascript</a>.</p>
<p><span id="more-791"></span></p>
<p>Das sind in ihrer inhaltlichen Tiefe und Ausdehnung nur Vorgepl&#228;nkel, aber durchaus wichtige Zusatzinformationen, um jQuery als solches besser verstehen und einordnen zu k&#246;nnen. Den weitaus gr&#246;&#223;ten Teil der knapp 160 Seiten nimmt eine Referenz ein. Im ersten Kapitel geht der Autor von der Frage, wie man jQuery einbindet &#252;ber das Chaining zu Queues und Speicherfunktionen. Die eigentlichen Bestandteile des Frameworks werden in Kapiteln abgehandelt, deren &#220;berschriften sich mir nicht immer intuitiv erschlossen. Die Selektoren, die gro&#223;e St&#228;rke von jQuery, werden verwirrenderweise unter &#8220;Suchen&#8221; subsummiert.</p>
<p>In den Kapiteln werden die einzelnen Methoden von jQuery kurz und verst&#228;ndlich mit jeweils einem kleinen Beispiel erkl&#228;rt. Man muss allerdings wissen oder erahnen, in welchem Kapitel man Hilfe bekommt. Es fehlt eine &#220;bersicht, welche Methoden sich in welchem Kapitel befinden und umgekehrt, welches Kapitel welche Methoden beinhaltet. Das Register ist leider wenig hilfreich.</p>
<p>F&#252;r die t&#228;gliche Arbeit am Rechner ist dieses Buch sicherlich unpraktisch, obwohl es sich besser lesen l&#228;sst, als <a href="http://api.jquery.com">die offizielle API</a>. Ich finde es sehr hilfreich, um sich abseits des Rechners mit jQuery zu besch&#228;ftigen. Zudem kann man beim Lesen des Buches immer wieder auf Ideen kommen. Der einzige richtige Haken des Buches ist, da&#223; es auf der Version 1.3.2 des beliebten Frameworks beruht. Ich hoffe, da&#223; Autor und Verlag noch dieses Jahr mit einer zweiten Auflage auf den Markt kommen, in der die Neuerungen der Version 1.4 ihren Niederschlag finden. jQuery ist in st&#228;ndiger Weiterentwicklung, das ist gut f&#252;r uns Entwickler und schwierig f&#252;r Buchautoren. Das B&#252;chlein finde ich als Erg&#228;nzung zu einem richtigen jQuery-Buch oder als nette Offline-Variante der API sehr empfehelenswert.</p>
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		<title>Rezension: Zeitmanagement f&#252;r Webentwickler</title>
		<link>http://grochtdreis.de/weblog/2010/07/19/rezension-zeitmanagement-fuer-webentwickler/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 16:40:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Grochtdreis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeitmanagement f&#252;r Webentwickler ist ein sehr praktisches und hilfreiches Buch. Der Autor macht den Versuch, die Ideen von &#8220;Getting things done&#8221; (GTD) in die Praxis zu &#252;bersetzen. Er tut dies aus der Sicht eines Webentwicklers, was mir pers&#246;nlich nat&#252;rlich gef&#228;llt. So bekommen die Theorien ein mir bekanntes Gesicht.

Steglich unterteilt sein Buch in 9 Kapitel. Darin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3897218828?ie=UTF8&#038;tag=flogge-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3897218828">Zeitmanagement f&#252;r Webentwickler</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=flogge-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3897218828" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> ist ein sehr praktisches und hilfreiches Buch. Der Autor macht den Versuch, die Ideen von &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Getting_Things_Done">Getting things done</a>&#8221; (GTD) in die Praxis zu &#252;bersetzen. Er tut dies aus der Sicht eines Webentwicklers, was mir pers&#246;nlich nat&#252;rlich gef&#228;llt. So bekommen die Theorien ein mir bekanntes Gesicht.</p>
<p><span id="more-788"></span></p>
<p>Steglich unterteilt sein Buch in 9 Kapitel. Darin widmet er sich u.a. dem Termindruck als allgemeinem Ph&#228;nomen, der Aufgaben- und Terminverwaltung, der Akquise, der Projektplanung und weiteren Phasen unseres Tuns. Der Autor macht dabei nie den Eindruck, als wolle er den Leser bevormunden, ihm einen Arbeitsstil aufzwingen.  Ich hatte immer den Eindruck, der Autor wisse genau &#252;ber meinen Alltag Bescheid, als sei er ein Kollege. Seine Schlussfolgerungen klingen logisch. Seine Empfehlungen sind teilweise bekannt, wenn man sich ein wenig mit Zeitmanagement am und mit dem Computer besch&#228;ftigt hat.</p>
<p>Sehr sch&#246;n und wichtig finde ich, da&#223; Steglich immer wieder auf Tools hinweist, sie aber weder als Allheilmittel noch als Selbstzweck begreift. Nicht alle seine Tips laufen auf die Verwendung von Tools oder irgendwelchen Listen hinaus. Er diskutiert auch die Zeitersparnis durch Entwicklungsframeworks oder die Bedeutung eines schnellen Telefonanrufs.</p>
<p>Der Autor behandelt die Themen kurz und knapp. Man hat aber nie den Eindruck, etwas Wichtiges w&#252;rde fehlen. Durch die fehlende Geschw&#228;tzigkeit ist das Buch auf den Punkt konzentriert und leicht lesbar. Es empfiehlt sich, das knapp mehr als 200 Seiten starke Buch in Abst&#228;nden mehrmals zu Rate zu ziehen. Eine effektive und gute Arbeitsorganisation kann nicht das Ergebnis eines einmaligen Lesens sein. Es ist vielmehr das Ergebnis eines st&#228;ndigen Optimierungsprozesses. Das Buch hilft bei diesem Prozess sehr gut weiter. Denn es holt GTD in die Niederungen der Arbeitswelt eines Webentwicklers. F&#252;r diese, egal ob selbst&#228;ndig oder angestellt, kann <a href="http://www.oreilly.de/catalog/zeitmanger/index.html">das Zeitmanagement-Buch von Thomas Steglich</a> eine prima Hilfe sein.</p>
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		<title>Mein R&#252;ckblick auf das WordCamp 2010</title>
		<link>http://grochtdreis.de/weblog/2010/07/10/mein-rueckblick-auf-das-wordcamp-2010/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 12:13:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Grochtdreis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wordpress]]></category>
		<category><![CDATA[YAML]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 3. Juli 2010 fand das WordCamp2010 in Berlin statt. Ich war schon beim ersten WordCamp in Hamburg dabei, lie&#223; aber das zweite in Jena aus. Ich m&#246;chte einen inhaltlichen und formalen R&#252;ckblick wagen, auch anhand meiner Erfahrungen mit zahlreichen Barcamps.
Das WordCamp2010 in Berlin war als eint&#228;gige Veranstaltung organisiert. Eine ungew&#246;hnliche Sache, vor allem wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 3. Juli 2010 fand das <a href="http://wordcamp.de/">WordCamp2010 in Berlin</a> statt. Ich war schon beim ersten WordCamp in Hamburg dabei, lie&#223; aber das zweite in Jena aus. Ich m&#246;chte einen inhaltlichen und formalen R&#252;ckblick wagen, auch anhand meiner Erfahrungen mit zahlreichen Barcamps.</p>
<p>Das <a href="http://wordcamp.de/">WordCamp2010 in Berlin</a> war als eint&#228;gige Veranstaltung organisiert. Eine ungew&#246;hnliche Sache, vor allem wenn man ber&#252;cksichtigt, da&#223; der Veranstaltungsort Berlin zwar immer zieht, f&#252;r die meisten Besucher aber doch sehr abseits liegt. Eine Anreise am Vortag ist eigentlich immer geboten. Durch ein zwangloses Kennenlernen-Treffen im Brauhaus-Mitte war das f&#252;r jeden auch ein Gewinn. Aber der Sonntag hinterlie&#223; ein seltsames Gef&#252;hl. Es fehlte einfach der zweite Tag.</p>
<p><span id="more-784"></span></p>
<p>Die Organisatoren riefen mehrfach dazu auf, Sessionvorschl&#228;ge schon fr&#252;hzeitig auf der Webseite anzuk&#252;ndigen. Aus den Vorschl&#228;gen wurde dann ein vorl&#228;ufiger Sessionplan gezimmert. Das ist eine prima Sache, um sich inhaltlich einzustimmen und um eventuell den Chef zu &#252;berzeugen, da&#223; ein Besuch eine gute Idee w&#228;re. Denn will man sich eine Konferenz bezahlen lassen kommt es immer besser, mit konkreten Pl&#228;nen zu winken als mit der Idee, da&#223; sich alles schon von selber gut regulieren werde. Die Vorl&#228;ufigkeit dieses Plans hatte aber offenbar nicht jeder verstanden, denn <a href="http://jendryschik.de/">Michael Jendryschik</a> wurde von einem Teilnehmer auf das &#220;belste beschimpft, weil er seine Session um eine Stunde verlegte, um nicht gegen <a href="http://perun.net">Vladimir Simovic</a> anzutreten, dessen Session ihn selber interessierte. Da hatte jemand offenbar die Dynamik eines Barcamps nicht begriffen. </p>
<h3>Die Sessions</h3>
<p>Der Tag begann f&#252;r mich mit einer Session von Vladimir Simovic. Er sprach &#252;ber Performancebremsen bei Wordpress-Blogs. Anfangs dachte ich, ich w&#252;rde zum wiederholten Male die allgemein bekannten Erkenntnisse h&#246;ren. Doch recht schnell schwenkte Vlad von den <a href="http://www.webkrauts.de/2008/12/13/sehr-sehr-schnelle-seiten-website-performance-best-practice/">allgemeinen Regeln</a> zu sehr spezifischen Erkenntnissen um. Immer mit einer Prise Humor gab er viele praxisrelevante Tips. Ich hoffe sehr, da&#223; er die &#220;berarbeitung seiner Folien bald fertig hat, da&#223; er sie &#246;ffentlich zur Verf&#252;gung stellen kann. Bis dahin lohnen sich auch <a href="http://www.perun.net/tag/performance/">seine Blogartikel &#252;ber Performance</a>.</p>
<p>In der n&#228;chsten Session sprach <a href="http://jendryschik.de/weblog/2010/07/05/wordcamp-session-css-media-queries/">Michael Jendryschik &#252;ber media-queries</a>. Ein sehr neues und sehr interessantes Thema, dem wir uns sicherlich in nicht allzu ferner Zukunft h&#228;ufiger widmen werden. Auch wenn die IEs bis inklusive Version 8 mit <a href="http://www.w3.org/TR/css3-mediaqueries/">media-queries</a> nichts anfangen k&#246;nnen, sind sie doch eine prima M&#246;glichkeit, um modernen Browsern und vor allem Browsern auf Smartphones kontextabh&#228;ngige Styles zu liefern. Die gew&#228;hlten Beispiele waren klasse und haben Lust auf eigene Experimente gemacht.</p>
<p>Vor der Mittagspause lie&#223; ich mir von Thomas Boley seine Template-Engine <a href="http://www.wildbits.de/tempela/">TempELA</a> erl&#228;utern. Gedacht ist die Engine nicht f&#252;r ganze Themes, sondern f&#252;r Plugins und Widgets. Sein Bestreben nach sauberem Code kann ich nat&#252;rlich nur unterst&#252;tzen.</p>
<p>Nach dem Mittagessen gab uns Sylvia Eggerts Session eine Analyse des Stands der <a href="http://www.slideshare.net/sprungmarker/wordcamp-2010-twenty-ten-barrierefrei">Barrierefreiheit im aktuellen Wordpress 3.0-Standardtheme</a>. Man kann ihre Erkenntnisse wohl so auf den Punkt bringen: das neue Theme f&#252;hrt die Barrieren des alten fort. Das Theme weist wenige Barrieren auf, aber an den Farbkontrasten wie an der Visualisierung der Tastaturnutzung k&#246;nnte noch gearbeitet werden. Alles in allem finde ich die Ausgangslage aber richtig gut.</p>
<p>Bevor das WordCamp zu Gunsten des WM-Spiels gegen Argentinien unterbrochen wurde, wohnte ich noch der Session von <a href="http://dynamicinternet.eu/">Michael Preu&#223;</a> bei. Michael zeigte sein Theme-Framework, das auf Basis von YAML entstanden ist und ab Wordpress 3.0 laufen wird. Ich bin sehr gespannt darauf, es zu testen. Mit Hilfe dieses Frameworks kann man sich sein YAML-basiertes Layout im Prinzip im Backend zusammenstellen. Selbst wichtige Plugins liefert Michael in eigener Machart mit. Das Framework hat nicht nur mich, sondern auch den neben mir sitzenden YAML-Vater Dirk Jesse so begeistert, da&#223; wir &#252;ber die Diskussion mit Michael den Anstoss des Spiels ignorierten. Das erste Tor konnten wir so nur in der Wiederholung bejubeln.</p>
<h3>Nur ein Tag</h3>
<p>Das WordCamp 2010 war als eint&#228;gige Veranstaltung konzipiert. Das ist sehr schade. Die meisten werden von weither gekommen sein &#8211; Berlin ist schlie&#223;lich am Rande Deutschlands &#8211; und h&#228;tten einen zweiten Tag gut nutzen k&#246;nnen. Denn eine &#220;bernachtung war ja sowieso drin. Aber auch das Thema gibt viel Stoff her und ein zweiter Tag, vielleicht sogar mit Praxisworkshops, w&#228;r sinnvoll und schnell gef&#252;llt gewesen.</p>
<h3>Die Location</h3>
<p>Ich war sehr gespannt, als ich h&#246;rte, wir w&#252;rden in einer Coworking-Area tagen. Das Konzept finde ich klasse und habe auch schon einiges &#252;ber <a href="http://kaiser79.de/">die Frankfurter Coworking-Area</a> geh&#246;rt. Ich hoffe, nicht alle Coworking-Areas sind so, wie <a href="http://betahaus.de/">das Betahaus</a>. Das Geb&#228;ude hatte den Charme eines vor etwa 20 Jahren verlassenen Lagerhauses, das notd&#252;rftig von ein paar Hausbesetzern wieder hergerichtet wurde. F&#252;r die Tagung selber war mir das allerdings herzlich egal.</p>
<p>Allerdings fehlten in den oberen R&#228;umen und im Foyer eindeutig Mikrofone und Lautsprecher. Die Vorstellung der Sessions war bei mieser Akkustik und zu lauten Teilnehmer gr&#246;&#223;tenteils gar nicht zu verstehen. Bei Vlads Session h&#228;tten die doppelte Anzahl St&#252;hle stehen d&#252;rfen. Platz w&#228;re genug gewesen. Der Verzicht auf Tische f&#252;hrte zumindest dazu, da&#223; sich weniger Menschen nebenbei noch am Rechner bet&#228;tigten. </p>
<h3>Verpflegung</h3>
<p>Ein Barcamp und so auch das WordCamp ist eine kostenlose Veranstaltung. Dementsprechend schraube ich meine Erwartungen niedrig. Zwar hatten meine letzten Barcamps alle eine geniale Verpflegung morgens und den ganzen Tag &#252;ber, aber ich erwarte dies nie. Das WordCamp bot kein Fr&#252;hst&#252;ck, also nahm ich das meines Hotels in Anspruch. Allerdings h&#228;tte es etwas Leckeres im Betahaus gegeben. Es wurde leider verabs&#228;umt, dies zu kommunizieren. Ich h&#228;tte lieber dort als in meinem Hotel das Geld gelassen.</p>
<p>Etwas ung&#252;nstig war die Verpflegungssituation in der Mittagszeit. Der Schnell-Vietnamese, den ich mir mit anderen aussuchte war lecker, aber nicht schnell und etwa 5 Minuten Fu&#223;weg entfernt. So kam ich mindestens 10 Minuten zu Sylvias Vortrag zu sp&#228;t. </p>
<h3>WLAN</h3>
<p>Die Versorgung mit Internetzug&#228;ngen ist auf Barcamps immer wieder ein leidiges Thema. Da ich meinen Surfstick im Hotel vergessen hatte, betraf die Unterversorgung auch mich. Es gab einige wenige Gl&#252;ckliche, die von Anfang an Internetzugang hatten. Im Laufe des Tages sollte sich die Lage gebessert haben. Mich interessierte das nicht mehr. Ich stellte fest, da&#223; es viel mehr Spa&#223; macht, den Vortragenden zuzuh&#246;ren und mit ihnen zu sprechen, als dauernd zu twittern.</p>
<h3>Diskussionsfreudigkeit</h3>
<p>Alle von mir besuchten Sessions wurden immer wieder von Fragen und Bemerkungen der Teilnehmer bereichert. So sollte es sein, es sollte ein offener Dialog entstehen. Ich fand diese Offenheit und das Engangement aller Teilnehmer sehr angenehm und bereichernd.</p>
<h3>Sessionplan</h3>
<p>Anfangs wurde der immer aktuell gehaltene Sessionplan auf die Wand im Foyer per Beamer geworfen. Dank des schlechten WLANs war dies f&#252;r die meisten die einzige M&#246;glichkeit, auf den Plan zuzugreifen. Vier von f&#252;nf R&#228;umen befanden sich im vierten Stock. Dort gab es aber leider keinen Plan. Der Aufzug wiederum war sehr langsam und es gab f&#252;r alle 200 Teilnehmer auch nur diesen einen Aufzug. Nach einer Session  herunterzufahren oder zu laufen um danach dann wieder den Weg zur&#252;ck anzutreten ist aber keine tolle Idee.</p>
<p>Nach dem Mittagessen wurden im Foyer die St&#252;hle f&#252;r die Fu&#223;ball&#252;bertragung aufgebaut und der Beamer wurde f&#252;r das Fernsehbild eingerichtet. Dadurch gab es nach dem Mittagessen keinen Sessionplan mehr f&#252;r mich. Das war sehr bedauerlich. </p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ich habe viele Kleinigkeiten gelernt, habe ein paar interessante Menschen kennengelernt oder wiedergetroffen. Deshalb w&#228;re ich bei einem erneuten WordCamp dabei. Egal wo es stattfinden wird, abgeterennte R&#228;ume mit nicht allzu schlechter Akkustik und zus&#228;tzlich Mikrofon/Lautsprecher sollten drin sein. Das WLAN sollte gen&#252;gend Nutzer vertragen und der Sessionplan auch mal in nicht-digital vorliegen, damit man nicht von Strom, Rechner, Internetzugang und Beamer abh&#228;nging ist</p>
]]></content:encoded>
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		<title>BIENE-Pr&#252;fschritte und BITV2</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 06:08:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Grochtdreis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der BIENE-Wettbewerb zeichnet seit 2003 barrierefreie Webseiten aus. Er ist sowas wie der Oscar unserer Branche. Bei ihm geht es nicht rein um das nette &#196;u&#223;ere, sondern um die Nutzbarkeit f&#252;r alle Menschen. Bis zum 15. Juli kann man sich noch mit seinem Angebot bewerben.  Heute wurden nun auch die Pr&#252;fschritte ver&#246;ffentlicht, denen sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der BIENE-Wettbewerb zeichnet seit 2003 barrierefreie Webseiten aus. Er ist sowas wie der Oscar unserer Branche. Bei ihm geht es nicht rein um das nette &#196;u&#223;ere, sondern um die Nutzbarkeit f&#252;r alle Menschen. Bis zum 15. Juli kann man sich noch mit seinem Angebot <a href="http://biene-wettbewerb.de/">bewerben</a>.  Heute wurden nun auch <a href="http://biene-wettbewerb.de/pruefschritte/">die Pr&#252;fschritte</a> ver&#246;ffentlicht, denen sich jeder unterziehen muss.<br />
<span id="more-782"></span><br />
Diese Pr&#252;fschritte sind eine profunde Liste von Best Practices, die j&#228;hrlich den Realit&#228;ten angepa&#223;t wird. Umso trauriger finde ich es, da&#223; wir noch immer keine BITV2 haben. Ich denke, die zust&#228;ndigen Beamten in der Bundesregierung sollten sich und uns eingestehen, da&#223; sie &#252;berfordert sind. Als Konsequenz sollten sie entweder den &#246;sterreichischen Weg w&#228;hlen und einfach auf die WCAG2 verweisen. Oder sie sollten die BIENE-Pr&#252;fschritte kurzfristig &#252;bernehmen. Das k&#246;nnen sie j&#228;hrlich wiederholen. Die BITV ist eine Verordnung, sie muss keinen zeitraubenden Instanzenweg durchlaufen. Alles was gebraucht wird ist der Mut, allen Verbandsvertretern die T&#252;r zu zeigen und endlich eine kluge und richtige Entscheidung f&#252;r alle Internetnutzer und eine ganze Industrie zu treffen.</p>
<p>Ich werde demn&#228;chst ein Gutachten f&#252;r einen Kunden verfassen, in dem ich die Barrierefreiheit einer Webseite beurteilen soll. Streng genommen m&#252;&#223;te ich dies nach der geltenden BITV tun. Doch die war schon zum Zeitpunkt ihrer Ver&#246;ffentlichung vor fast zehn Jahren veraltet. Heute ist sie nur noch ein Relikt aus alten Tagen. Ich habe mich mit dem Kunden auf die BIENE-Pr&#252;fschritte als Bewertungskriterien geeinigt. Denn am Ende ist es unwichtig, ob es die BITV gibt oder nicht. Am Ende ist es nur wichtig, da&#223; eine Seite zug&#228;nglich ist. Die BITV ist hierf&#252;r schon lange kein sinnvoller Ma&#223;stab mehr, sondern eher ein Hemmschuh. Deshalb sollte sie endlich durch etwas Neues ersetzt werden. Dieses Neue sollte am Besten die WCAG2 sein, denn die in Deutschland zust&#228;ndigen Stellen haben nun schon zwei Jahre lang ihre &#220;berforderung demonstriert. Es reicht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Pest &#8211; Webdesign mal anders betrachtet</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 14:41:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Grochtdreis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Webkrauts]]></category>
		<category><![CDATA[Webstandards allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 2. Juni durfte ich auf der diesj&#228;hrigen Webinale einen Vortrag halten. Unter dem Titel &#8220;Die Pest &#8211; philosophische Betrachtungen zur Webentwicklung&#8221; widmete ich mich dem Thema &#8220;progressive enhancement&#8220;.
Es war klar, da&#223; so ziemlich jeder unter &#8220;die Pest&#8221; den IE verstehen w&#252;rde. Der war durchaus mit gemeint. Haupts&#228;chlich spielte ich allerdings auf das Buch &#8220;Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 2. Juni durfte ich auf der diesj&#228;hrigen <a href="http://createordie.de/webinale2010/">Webinale</a> einen Vortrag halten. Unter dem Titel &#8220;<a href="http://www.slideshare.net/Flocke669/die-pest-philosophische-betrachtungen-zur-webentwicklung">Die Pest &#8211; philosophische Betrachtungen zur Webentwicklung</a>&#8221; widmete ich mich dem Thema &#8220;<a href="http://molily.de/weblog/progressive-enhancement">progressive enhancement</a>&#8220;.</p>
<p>Es war klar, da&#223; so ziemlich jeder unter &#8220;die Pest&#8221; den IE verstehen w&#252;rde. Der war durchaus mit gemeint. Haupts&#228;chlich spielte ich allerdings auf das Buch &#8220;Die Pest&#8221; von Albert Camus an. Seine Philosophie spielte auch mit der Sage von Sisyphos, das war mein Ansatzpunkt. Doch ich denke, die Folien sprechen im wesentlichen f&#252;r sich selbst.</p>
<div style="width:425px" id="__ss_4440164"><object id="__sse4440164" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=webinale2010-diepest-100608093658-phpapp01&#038;stripped_title=die-pest-philosophische-betrachtungen-zur-webentwicklung" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed name="__sse4440164" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=webinale2010-diepest-100608093658-phpapp01&#038;stripped_title=die-pest-philosophische-betrachtungen-zur-webentwicklung" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object></div>
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		<title>Transparenzwert f&#252;r den IE berechnen</title>
		<link>http://grochtdreis.de/weblog/2010/05/12/transparenzwert-fuer-den-ie-berechnen/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 12:49:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Grochtdreis</dc:creator>
				<category><![CDATA[CSS und XHTML]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder gern gesehenes Element einer Webseite sind halbstransparente Bereiche. Dabei muss man aufpassen, weil sich Transparenz auf die Kindelemente vererbt. Grunds&#228;tzlich empfehlen sich f&#252;r ihre Umsetzung zwei Strategien, je nachdem ob man R&#252;cksicht auf den IE6 nehmen will/muss oder nicht: 

extra Element f&#252;r die Transparenz, das absolut positioniert wird
Nutzung von RGBa und einem IE-Filter

Gl&#252;cklicherweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder gern gesehenes Element einer Webseite sind halbstransparente Bereiche. Dabei muss man aufpassen, weil sich Transparenz auf die Kindelemente vererbt. Grunds&#228;tzlich empfehlen sich f&#252;r ihre Umsetzung zwei Strategien, je nachdem ob man R&#252;cksicht auf den IE6 nehmen will/muss oder nicht: </p>
<ul>
<li><a href="http://www.highresolution.info/weblog/entry/transparente_hintergruende_mit_css/">extra Element f&#252;r die Transparenz, das absolut positioniert wird</a></li>
<li><a href="http://yatil.de/Weblog/cross-browser-rgba">Nutzung von RGBa und einem IE-Filter</a></li>
</ul>
<p>Gl&#252;cklicherweise entscheiden sich mehr und mehr Kunden daf&#252;r, da&#223; eine Seite nicht mehr in jedem Browser gleich aussehen muss und dass man weniger R&#252;cksicht auf den IE6 nehmen sollte. Deshalb habe ich gerade in einem Projekt einen halbtransparenten Container mit der zweiten Methode erstellt.</p>
<p>Doch diese Methode hat ihre T&#252;cken. F&#252;r den IE vergeben wir einen Wert, der eine Kombination aus Farbe und Transparenz ist. Der Transparenzwert ist dabei die hex-Umrechnung des normalen Zahlenwertes. Doch wie komme ich an den hex-Wert?</p>
<p><a href="http://robertnyman.com/2010/01/11/css-background-transparency-without-affecting-child-elements-through-rgba-and-filters/">Robert Nyman beschreibt</a> eine Methode, die schnell in Firebug funktioniert. In der dortigen Konsole gibt man eine kleine Zeile Javascript ein. Zur Umrechnung eines 30%igen Transparenzwertes (opacity: 0.3) lautet die Zeile: <code><br />
	Math.floor(0.3 * 255).toString(16);<br />
</code></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Am Ende ist doch alles HTML</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 06:48:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Grochtdreis</dc:creator>
				<category><![CDATA[CSS und XHTML]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Webkrauts]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Titel &#8220;Am Ende ist doch alles HTML&#8221; habe ich am gestrigen Mittwoch auf der Java-Konferenz &#8220;Jax 2010&#8243; Einblicke in die Arbeits-und Denkweise eines Frontendentwicklers gegeben. Ich habe mich dabei auf die Punkte konzentriert, die in meinen Augen die zentralen Ankerpunkte einer Arbeit f&#252;r das Frontend sind. Die Pr&#228;sentation ist wie immer auf Slideshare [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel &#8220;Am Ende ist doch alles HTML&#8221; habe ich am gestrigen Mittwoch auf der Java-Konferenz &#8220;Jax 2010&#8243; Einblicke in die Arbeits-und Denkweise eines Frontendentwicklers gegeben. Ich habe mich dabei auf die Punkte konzentriert, die in meinen Augen die zentralen Ankerpunkte einer Arbeit f&#252;r das Frontend sind. Die Pr&#228;sentation ist wie immer<a href="http://www.slideshare.net/Flocke669/am-ende-ist-doch-alles-html-jax-2010"> auf Slideshare</a> auch zum Download erh&#228;ltlich.<br />
<span id="more-770"></span></p>
<div style="width:425px" id="__ss_3986567"><object id="__sse3986567" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=jax-2010-jens-grochtdreis-100506013254-phpapp01&#038;rel=0&#038;stripped_title=am-ende-ist-doch-alles-html-jax-2010" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed name="__sse3986567" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=jax-2010-jens-grochtdreis-100506013254-phpapp01&#038;rel=0&#038;stripped_title=am-ende-ist-doch-alles-html-jax-2010" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mein Vortrag an der Uni Mainz</title>
		<link>http://grochtdreis.de/weblog/2010/05/05/mein-vortrag-an-der-uni-mainz/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 06:31:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Grochtdreis</dc:creator>
				<category><![CDATA[CSS und XHTML]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Webkrauts]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen einer kleinen Vortragsreihe von Internet-Praktikern habe ich gestern einen Vortrag am Institut f&#252;r Informatik der Uni Mainz &#252;ber &#8220;Aspekte der Frontendentwicklung&#8221; gehalten. Unter dem Titel &#8220;Am Ende ist doch alles HTML&#8221; ging ich darauf ein, wie man richtig f&#252;r Frontendentwicklung denken sollte. Am Ende zeigte ich ein paar Stolperfallen auf.

Der Vortrag kann wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen einer <a href="http://www.informatik.uni-mainz.de/praxis.php">kleinen Vortragsreihe von Internet-Praktikern</a> habe ich gestern <a href="http://grochtdreis.de/weblog/2010/04/26/vortrag-an-der-mainzer-uni/">einen Vortrag</a> am Institut f&#252;r Informatik der Uni Mainz &#252;ber &#8220;Aspekte der Frontendentwicklung&#8221; gehalten. Unter dem Titel &#8220;Am Ende ist doch alles HTML&#8221; ging ich darauf ein, wie man richtig f&#252;r Frontendentwicklung denken sollte. Am Ende zeigte ich ein paar Stolperfallen auf.<br />
<span id="more-765"></span><br />
Der Vortrag kann wie immer <a href="http://www.slideshare.net/Flocke669/am-ende-ist-alles-html-uni-mainz">bei Slideshare</a> heruntergeladen werden. Ich hoffe, die wesentlichen Aussagen sind auch ohne eine Verschriftlichung oder eine MP3-Version verst&#228;ndlich. Mittlerweile mache ich keine Screenshots mehr von Quellcode, sondern integriere ihn als Code direkt in die Seite. Dadurch taucht er auch im Transkript der Seite auf Slideshare auf. </p>
<div id="__ss_3968998"><object id="__sse3968998" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=uni-mainz-mai-2010-100504161205-phpapp01&#038;rel=0&#038;stripped_title=am-ende-ist-alles-html-uni-mainz" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed name="__sse3968998" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=uni-mainz-mai-2010-100504161205-phpapp01&#038;rel=0&#038;stripped_title=am-ende-ist-alles-html-uni-mainz" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sinn eines CSS-Frameworks</title>
		<link>http://grochtdreis.de/weblog/2010/05/03/sinn-eines-css-frameworks/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 07:37:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Grochtdreis</dc:creator>
				<category><![CDATA[CSS und XHTML]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[YAML]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe vor Kurzem meinen aktuellen Arbeitsworkflow beschrieben. Dabei habe ich auch erw&#228;hnt, da&#223; ich mich in der Frontendentwicklung auf zwei Frameworks verlasse: YAML f&#252;r HTML und CSS sowie jQuery f&#252;r Javascript. Da meine Arbeit sich auf die Erstellung von Frontendcode konzentriert und ich weder ein CMS direkt befeuere noch die Templates erstelle, muss ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe vor Kurzem <a href="http://grochtdreis.de/weblog/2010/04/27/ein-blick-in-meinen-entwicklungsprozess/">meinen aktuellen Arbeitsworkflow</a> beschrieben. Dabei habe ich auch erw&#228;hnt, da&#223; ich mich in der Frontendentwicklung auf zwei Frameworks verlasse: <a href="http://yaml.de">YAML</a> f&#252;r HTML und CSS sowie <a href="http://jquery.com">jQuery</a> f&#252;r Javascript. Da meine Arbeit sich auf die Erstellung von Frontendcode konzentriert und ich weder ein CMS direkt befeuere noch die Templates erstelle, muss ich mir keine Gedanken &#252;ber ein CMS oder ein PHP-Framework machen.</p>
<p>Seit Jahren werbe ich immer wieder f&#252;r die  Nutzung von YAML. Nicht, weil ich daf&#252;r Geld bek&#228;m, sondern weil ich die Nutzung eines Frameworks f&#252;r sinnvoll erachte und YAML f&#252;r das Beste der derzeit existierenden halte. YAML wird dabei immer wieder vorgeworfen, es sei so &#8220;schwer&#8221; und habe einen zu komplexen Code. Abwechselnd wird von DIVitis oder DIV-Wahnsinn gesprochen. Ihre dauernde Wiederholung macht allerdings diese Behauptungen nicht wahrer. Die Kritiken zeugen in meinen Augen davon, da&#223; das Konzept von YAML nicht verstanden wurde.<br />
<span id="more-763"></span><br />
YAML bietet von Anfang an erst einmal alles. Der Trick besteht darin, das Unn&#246;tige wegzunehmen. So gehe ich auch in meinem Entwicklungsframework vor. Ich kann gut verstehen, da&#223; das gew&#246;hnungsbed&#252;rftig ist. Die Alternative w&#228;re, eine ganz grobe Vorlage zu haben, in die man dann die ben&#246;tigten Einzelteile einf&#252;gt. Das liefert mir prinzipiell jeder gute Editor, daf&#252;r brauche ich kein Framework. Zudem ben&#246;tige ich einen Ort und eine Ordnungsmethode, um meine hinzuzuf&#252;gednen Einzelteile zu finden und dann in meine neu entstehende Webseite einzuf&#252;gen. Auch in diesem Falle ben&#246;tige ich eine Art Framework-Grundlage. Ich bevorzuge, alle wichtigen Dateien und Skripte an einem Platz zu haben, so da&#223; ich sie jederzeit anwenden kann, und die unn&#246;tigen am Ende schnell zu l&#246;schen. </p>
<p><a href="http://highresolution.info">Dirk Jesse</a> schachelt bei YAML alle Layoutcontainer doppelt. Ich denke, es ist dieser Umstand, den viele kritisieren. Doch hinter der Verschachtelung steckt Sinn. Dirk entwickelt YAML immer mit dem Gedanken an flexible Layouts im Hinterkopf. Wenn man dementsprechend einem Container eine Breite in Prozent gibt, kann man ihm schwerlich ein Padding in Pixeln oder em geben. Schachtelt man nun einen Container in den &#196;u&#223;eren, dann gibt der &#196;u&#223;ere die Breite vor und der Innere erzeugt &#252;ber Padding oder Margin Abst&#228;nde f&#252;r die dann folgenden Inhalte. Nat&#252;rlich kann ich auch den inneren Inhalten diese Abst&#228;nde zuweisen. Doch das bedeutet mehr Schreibarbeit, schlechtere Wartbarkeit und weniger Flexibilit&#228;t. &#220;ber die Verschachtelung ist sichergestellt, da&#223; die Inhalte auf alle F&#228;lle die korrekten Abst&#228;nde bekommen. Zudem ist es egal, welche Inhalte in den inneren Container geschachtelt werden, sie bekommen immer den richtigen Abstand.</p>
<p>Die meisten Entwickler werden hingegen fixe Layouts mit Pixelbreiten erschaffen. Bei einem fixen Layout wird der innere Container nicht mehr zwangsweise f&#252;r die Abst&#228;nde ben&#246;tigt. In diesem Falle kann man die inneren Container l&#246;schen. Das gilt f&#252;r die Spaltencontainer #col1, #col2 und #col3 genauso wie f&#252;r die diversen Subcolumns, also die Gridbausteine. Ohne die inneren Container kann man nicht mehr ernsthaft von DIVitits sprechen. Eine L&#246;sung hingegen, in der ich Einheiten f&#252;r Breiten und Abst&#228;nde mische, kann ich schwerlich ohne zus&#228;tzliche Container l&#246;sen. Ich begl&#252;ckw&#252;nsche jeden, der es dennoch geschafft hat. Ich w&#252;&#223;te dann aber auch gerne, ob die L&#246;sung allgemein funktioniert, komplexe Layouts zul&#228;&#223;t und wie lange es gedauert hat, bis man auf sie kam.</p>
<p>Man kann also unter bestimmten Umst&#228;nden die Struktur straffen. Andere Umst&#228;nde erfordern hingegen diese verschachtelte Struktur. Denn abseits des Falles eines flexiblen Layouts gibt es gen&#252;gend Gestaltungsideen, die einen zus&#228;tzlichen Container erfordern. Es d&#252;rfte schwerlich m&#246;glich sein, den Kunden zu erkl&#228;ren, man k&#246;nne jetzt bedauerlicherweise sein Wunschlayout nicht erstellen, weil man daf&#252;r einen semantisch unn&#246;tigen Container einf&#252;gen m&#252;sse.  </p>
<p>Ich denke, die Struktur k&#246;nnen wir als nicht zu sehr aufgeblasen abhaken. Wie steht es nun mit dem CSS? YAML ben&#246;tigt zwei Dateien, um zu funktionieren. Jede weitere Datei geh&#246;rt zum individuellen Layout. Die slim_base.css hat 2,34 KB und h&#228;lt damit f&#252;r ziemlich viele Problemf&#228;lle L&#246;sungen parat. Wer will, kann sich die Datei noch um die wenigen Eintr&#228;ge k&#252;rzen, die er definitv nicht ben&#246;tigt wird. Man sollte dabei aber wissen was man tut. Angesichts der geringen Dateigr&#246;&#223;e halte ich eine solche h&#228;ndische Straffung allerdings f&#252;r albern. Alle IE bis einschlie&#223;lich Version 7 m&#252;ssen 5 KB CSS-Dateien laden, da f&#252;r sie ein separates Patchfile hinzukommt. (<a href="http://www.highresolution.info/weblog/entry/yaml_3.2_schaerfung_des_profils/">Siehe Dirks Artikel &#252;ber YAML 3.2</a>.)</p>
<p>Ich kann beim besten Willen an diesen Werten nichts Schlimmes entdecken. Die genannten Dateien sind eine Sammlung von Best Practices, an denen man schwerlich vorbeikommen wird. Es ist nat&#252;rlich etwas Anderes, wenn man solche CSS-Dateien selber zusammensucht. Doch wird dies kaum &#252;ber einen kurzen Zeitraum geschehen. Man wird seine selbst zusammengestellten Best Practices also nicht zwangsweise besser kennen, als man die YAML-Dateien kennen kann, wenn man sich einmal mit ihnen besch&#228;ftigt hat. In meinen Augen unterscheidet sich YAML von den anderen Frameworks dadurch, da&#223; es auf Anwender setzt, die sich mit dem Code auseinandersetzen wollen und k&#246;nnen. Es ist nicht einfach nur zum Anwenden da, wie die diversen Grid-Frameworks. YAML will erkundet, erforscht, erobert werden. </p>
<p>Wer sich also mit dem System besch&#228;ftigt, wird schnell die Vorteile erkennen. Ich habe mein gesamtes bisheriges Berufsleben meinen eigenen Code geschrieben. Bei meinem letzten Gro&#223;projekt f&#252;r SinnerSchrader habe ich sogar ein eigenes kleines CSS-Framework geschrieben, das uns die Arbeit sehr erleichterte. Dieses war allerdings auf den Nutzungskontext zugeschnitten. Ich genie&#223;e es derzeit, da&#223; mir YAML alle Gedanken um das Grundlayout abnimmt und ich mich um die eigentlichen Problemf&#228;lle der Entw&#252;rfe k&#252;mmern kann, von denen es noch gen&#252;gend gibt. </p>
<p>Die Nutzung eines Frameworks hat f&#252;r mich im wesentlichen folgende Vorteile:</p>
<ul>
<li>Ich kann mich auf Designdetails konzentrieren, weil die groben Probleme browser&#252;bergreifend schon gel&#246;st sind.</li>
<li>F&#252;r alle grundlegenden Seitenelemente gibt es eine festgelegte Notation, soda&#223; ich mir pers&#246;nlich weder eine eigene ausdenken muss, noch die Gefahr habe, in ein paar Jahren meinen Code nicht mehr spontan zu verstehen.</li>
<li>Durch die einheitliche Notation k&#246;nnen Fremde meinen Code leichter verstehen und meine Arbeit &#252;bernehmen.</li>
<li>Dadurch wird auch die Arbeit im Team stark erleichtert. </li>
<li>YAML kommt mit einer ausf&#252;hrlichen Dokumentation. Jedes meiner Projekte hat nun also eine Basis-Dokumentation.</li>
<li>&#220;ber allem steht in meinen Augen die Effizienz. Mit einem Framework erstellter Code ist effizient, denn viele Gedanken und Fehlersuchen er&#252;brigen sich. Die Ersparnis ist nicht nur Zeit, sondern bares Geld.</li>
</ul>
<p>Die Sorge um unn&#246;tige DIV-Container finde ich zudem &#252;bertrieben. Ich habe eher den Eindruck, es ist ein vorgeschobenes Argument. Und es wird schwer, solche unn&#246;tigen Container immer und &#252;berall zu identifizieren. Semantisch sind sicherlich sehr viele DIV-Container sinnlos. Sie machen semantisch da Sinn, wo sie eine Webseite in Bereiche unterteilen. Doch leider ist die Frontendentwicklung kein idealer Ort und wir k&#246;nnen Layouts nicht der reinen Lehre nach nur mit CSS-Mitteln bewerkstelligen. Wir ben&#246;tigen immer wieder zus&#228;tzliche DIV-Container, um Layouts zu erreichen. Das kann man kritisieren, outet sich dann aber in meinen Augen als F&#246;rderer schlichter Textw&#252;sten. </p>
<p>Viele Seiten sind zudem keine simplen Bloglayouts oder einfache Seiten, die von einer Person f&#252;r eine andere erstellt werden. Gro&#223;e Seiten werden von einem Redaktionsteam betreut, bekommen Daten von aussen angeliefert, bekommen oft Werbung von aussen eingebunden und sollen vielleicht sogar ein flexibel anpassbares Design haben. Wer all dies bewerkstelligen muss, der ist &#252;ber das eine oder andere zus&#228;tzliche DIV sehr froh, das ihm die Arbeit sehr erleichtert. Die zus&#228;tzlichen 11 Byte tun weder dem Entwickler, noch dem Nutzer weh.</p>
<p>In Deutschland haben immer mehr Auftraggeber den zeit- und geldsparenden Effekt von Frameworks begriffen und fragen konkret nach einer Umsetzung mit YAML nach. Das hat f&#252;r sie den gro&#223;en Vorteil, da&#223; sie den Frontendcode von anderen Entwicklern einfacher warten lassen k&#246;nnen, wenn sie es aus welchen Gr&#252;nden auch immer wollen. Ich sehe derzeit keine Veranlassung, wieder zu meinen alten Methoden zur&#252;ckzukehren und meinen Code komplett selber zu schreiben. </p>
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