CSS und XHTML

FIRST – Wie Module in CSS erstellt werden sollten

Ich arbeite aktuell an der Fertigstellung meiner Gedanken zu modularer Webentwicklung. Im Laufe der Bearbeitung habe ich Ideen gelesen und weiter verarbeitet, die nun in der endgültigen Fassung keinen Platz mehr bekommen. Deshalb veröffentliche ich meine kurzen Gedanken unabhängig vom endgültigen Text.
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Professioneller Stolz

Vom 20. bis 22. März war ich Teil der HTML5-Days in München. Zeitgleich liefen die JavaScript-Days, die AngularJS-Days und die React-Days. Die Teilnehmer hatten drei volle Tage Zeit, aus vielen Bereichen der Frontendentwicklung neue Anregungen und neues Wissen zu sammeln. Die immer hohen Teilnehmerzahlen sind Beleg für den Erfolg des Konzeptes.

Dieses Jahr hatte ich leider nur die Möglichkeit, eine einzige Session eines Kollegen mitzumachen. Zusätzlich zu meinen drei eigenen Sessions nahm ich noch am Speakers-Panel teil. Dabei sitzen möglichst viele der Speaker auf einer Bühne und sprechen über interessante Teilaspekte der Frontendentwicklung. Das ist recht launig und wabert zwischen ernst und scherzhaft hin und her.

Sowohl das Speakers-Panel als auch die Session des Kollegen gaben mir dieses Jahr zu denken.
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Linkfutter 485

Verkrüppeltes HTML

Über Twitter wurde ich heute auf einen Artikel bei Jaxenter aufmerksam. Björn Müller beschreibt darin einen Ansatz, um die Komplexität aus dem Fronend für Geschäftsanwendungen zu nehmen: RISC-HTML. Ich finde, es ist kein HTML mehr, eher ein sehr stark verkrüppeltes. Der Artikel ist nicht besonders lang und bleibt an der Oberfläche. Ich ging hingegen beim Lesen innerlich in die Luft. Deshalb konnte ich nicht anders, als einen ausführlichen Kommentar zu hinterlassen. Da ich mir dafür einiges an Zeit genommen habe, veröffentliche ich den Kommentar auch hier bei mir:
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Die Nutzung von Tools im Frontend

An der Uni Mainz lehre ich Frontendentwicklung von der Pike auf. Wir kümmern uns nicht um Tools oder Frameworks, weil die Studenten erst einmal die Basics lernen sollen. Manch einem, der Frontendentwicklung macht, würde dies auch gut zu Gesicht stehen. Vor allem die Grundkonzepte von CSS (Boxmodell, Kaskade, Spezifität) sowie die Funktionsweise von Positionierung und Floats sind bei sehr vielen Kollegen Schwachpunkte.

Doch sind diese Grundlagen intus, spricht nichts gegen Vereinfachungen und Abkürzungen. Insbesondere bei Profis sollten diese Vereinfachungen m.E. zum Tagesgeschäft gehören.
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Linkfutter 337

The Accessibility & SEO Myth – Das Accessibility gut für SEO sein soll war schon immer eine Lüge. Dafür brauchen wir Karl Groves nicht. Ich denke nicht, dass jemand diesen Vergleich tatsächlich ernst meinte. Ich habe es mehr als eine Art Notwehr-Argument verstanden, um wenigstens doch noch Qualität in ein Projekt zu bekommen, bei dem sich der Kunde um exakt diese nicht schert.

Hey Look, It’s Every Bootstrap Website Ever lästert über Bootstrap-Templates, ein beliebter Sport. Dabei wird allerdings übersehen, dass die teilweise Gleichförmigkeit von Layouts mit Bootstrap nichts zu tun hat. Bootstrap ist nur ein Werkzeugkasten. Was wir damit bauen, bleibt uns überlassen. Und das gezeigte Beispiel-Layout kann ich genauso ohne Framework bauen. Oder mit anderen Frameworks. Bootstrap mag einiges leichter machen, es ist aber nicht verantwortlich für Ideenlosigkeit. Auf der anderen Seite hilft es Entwicklern, die kein Design-Händchen haben, ein visuell attraktives Endergebnis zu finden. Und tue bitte kein Designer so, als ob seine eigenen Entwürfe immer einmalig wären und niemals das Ergebnis einer „Inspiration“ durch andere wären. Diese Bootstrap-Häme geht fehl und sagt viel über ihre Unterstützer. Auch folgender Spruch wird nicht dadurch richtig, dass man ihn dauernd wiederholt:

Bootstrap (noun): a CSS library applied to a site when the developer has lost heart in their profession.

@IamDeveloper

Modulare Webentwicklung – Theorie und Praxis

Ich spreche schon seit einigen Jahren auf Konferenzen und in Inhouse-Schulungen über modulare Webentwicklung. Meiner Meinung nach wird die Architektur unserer Frontends noch immer zu stiefmütterlich behandelt. Doch so langsam kommen Firmen zu der Erkennntnis, dass ihre Applikationen über die Jahre gewuchert und kaum noch zu pflegen sind.
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