Barcamp

Ich war beim „Barcamp Berlin 3“

Am letzten Wochenende fand in der Berliner „Hauptstadtrepräsentanz“ der Telekom das dritte Berliner Barcamp statt. Es war das größte seiner Art in Deutschland. Gut 600 Interessierte hatten sich angemeldet. Ob alle kamen liess sich in diesem gewaltigen Gebäude nicht schätzen.

Die Organisation war perfekt. Ein großes Lob an alle Beteiligten, allen voran Tobias Kaufmann. Es gab ständig Nachschub an Essen und Getränken. vor allem der Kaffee (bei anderen der Tee) ist dabei sehr wichtig. Die Organisatoren hatten offenbar aus anderen Barcamps gelernt. Zum einen gab es dreissigminütige Pausen zwischen den Sessions. Sie liessen genügend Raum für Gespräche und verlängerte Sessions. Zum anderen fiel eine explizite Mittagspause weg. Das alles war sehr gut. Ebenso angenehm und nützlichs fürs Netzwerken war die große Lounge in der Eingangshalle.
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Ein Rückblick auf das Barcamp Hannover

Der Barcamp-Virus läßt mich nicht los. Desmal war es das Barcamp Hannover. Es war wieder sehr schön, auch weil es eine sehr gute Mischung aus neuen und unbekannten Gesichtern gab. Wieder habe ich ein paar Menschen erstmals treffen können, mit denen ich schon länger in virtuellem Kontakt war, allen voran David Maciejewski.

Die Sessions waren thematisch sehr breit aufgestellt, das Socializing vor nach und zwischen den Sessions war intensiv. Auf dem Mannheimer Barcamp herrschte in den meisten von mir besuchten Sessions eine reine Konsumentenhaltung vor. Die Telnehmer liessen sich was erzählen. In Hannover war die Beteiligung viel reger, ein echter Austausch möglich. Dies ist genau der Aspekt, den ich an Barcamps so toll finde. Man kommt schnell mit echten Profis ins Gespräch und lernt auch als Vortragender von Fragen oder Widerspruch.
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Überall BarCamps

Thomas Gigold hat die derzeit angekündigten BarCamps und „Themencamps“ aufgelistet. Da komme ich offenbar in arge Terminnot. Wenn ich wollte, könnte ich jedes zweite Wochenende auf einem anderen *Camp verweilen. Das mag meine Frau bestimmt nicht und irgendwann wird es ja auch langweilig. Die Auswahl wird schwer. Zudem werden auch noch ein paar Kongresse dazu kommen, für die nächste Webinale im Mai habe ich mich schonmal als Redner gemeldet. Das wird ein interessantes 2008, habe ich den Eindruck.

BarCamp Hannover

Die BarCamps spriessen wieder aus allen Ecken. Nun ist auch für Hannover ein BarCamp angekündigt, am 23. und 24. Februar nächsten Jahres. Ich bin mal gespannt, wann die Teilnehmerliste auch tatsächlich eröffnet wird. Da würde ich allein deshalb schon gerne hin, weil ich dann den Hern Maciejewski (Mr. Technikwürze) mal persönlich kennenlernen kann.

Wieder ein BarCamp

Ich freue mich schon auf das kommende BarCamp in Berlin. Leider mußte ich ja das Müncher sausen lassen. Da ich mit dem BarCamp-Virus infiziert bin, bin ich auf die zweite Berliner Ausgabe sehr gespannt und freue mich auch auf viele „alte“ Bekannte. Heute habe ich mitbekommen, daß nun auch in Mannheim ein BarCamp geplant ist. Man kann sich im Wiki noch informieren und auch in die Liste eintragen. Möglicherweise gehe ich auch zu diesem BarCamp, schließlich ist Mannehim noch in erträglicher Entfernung zu meinem Wohnort Mainz.

Allerdings finde ich es schade, daß auch diesmal wieder – wie letztes Jahr mit Nürnberg und Köln – zwei BarCamps kurz hintereinander stattfinden. Interessant finde ich zudem, daß das Mannheimer BarCamp nicht so rasant anläuft wie das Berliner. Es kommt anscheinend entscheidend darauf an, wer die Organisation übernimmt. Mir sagen die beiden Organisatoren nichts, sie sind somit auch nicht via Blogs und Twitter vernetzt. Twitter war wohl der Auslöser der letzten Anmeldehysterien. Ich finde es interessant, sowas zu beobachten und bin schon gespannt darauf, die Mannheimer Handschrift in der Ausführung eines BarCamps kennenzulernen.

Barcamp in der Kritik

Ich war bislang auf zwei Barcamps und bin seit dem ersten ein echter Barcamp-Fan. Leider habe ich das letzte in Hamburg aus privaten Gründen verpaßt und werde genauso das nächste in Köln verpassen. Deshalb kann ich zu der teilweise recht heftigen Kritik am Hamburger Barcamp aus eigener Anschauung nichts sagen. Besonders Patrick Breitenbach tut sich da sehr wortgewaltig hervor. Doch ich bin gegenüber dieser Kritik sehr skeptisch.
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Das Barcamp ist vorbei

Dieses Wochenende war in Eschborn bei Frankfurt das „Barcamp Frankfurt“. Es war mein zweites Barcamp nach dem in Köln und auch dieses Mal waren Location, Organisation und die Inhalte perfekt. Das Organisationsteam um Franz Patzig und Robert Basic hat ganze Arbeit geleistet, einen super Job gemacht und in Cisco einen tollen Partner gefunden, der uns alles wünschenswerte ermöglichte und noch viel mehr. Neben Cisco gab es eine Reihe weitere Sponsoren, die für die Finanzierung der Getränke, des Essens (Frühstück, Mittag- und Abendessen) sowie für die Parties am Freitag und Samstag gerade standen. All diesen Sponsoren möchte ich ein großes Dankeschön sagen. Sie haben für einen angenehmen Rahmen gesorgt, innerhalb dessen es spannende Gespräche und Sessions gab.
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Das Frankfurter Barcamp kommt!

Barcamp Frankfurt grosses Banner

Im November war ich auf dem Kölner Barcamp und war restlos begeistert. Ende April findet das nächste Barcamp in Eschborn bei Frankfurt statt. Ich bin schon sehr gespannt, wie es diesmal laufen wird. Die gemeldeten und interessierten Teilnehmer versprechen interessante Sessions. Vielleicht treffe ich auch endlich mal ein paar Webkrauts persönlich, einige kenne ich ja schon.

Bei Robert (Vorsicht, die Flashanimation zerrt ganz schön am Browser!) und Sascha gibt es mehr Infos. Hier das Wichtigste in Kurzform:

Das BarCamp Frankfurt findet am 21. und 22. April in Eschborn bei Frankfurt statt. Veranstaltungsort sind die Büros von Cisco in der Ludwig Erhard Straße 3. Am Freitag (20. April) wird eine „kleine“ Party das Ereignis einläuten. Genauere Infos dazu folgen noch. Ihr erfahrt sie am ehesten auf der Barcamp-Seite, im Twitter-Kanal, eventuell in der Google-Gruppe und natürlich hier bei mir.

Ich bin ein BarCamp-Fan

Am Wochenende fand in Köln ein BarCamp statt, das zweite überhaupt in Deutschland. Das Konzept kann man grob so beschreiben: ein Haufen Internet-Junkies trifft sich an einem Ort und findet sich spontan zu Diskussionen und Vorträgen zusammen. Es muß nichts vorbereitet sein, es ist kein Frontalunterricht gewünscht. Geballte Kompetenz und Neugier auf einem Haufen gebiert interessante Diskussionen, wie ich feststellen durfte.

Es gibt massenweise Blogberichte und einen flickr-Pool über diese Veranstaltung, so kann sich jeder ein wirklich umfassendes Bild machen.

Das BarCamp war super organisiert, ein großes Dankeschön meinserseits an das Organisatorenteam – ich verneige mich in Ehrfurcht vor Eurer Leistung. Und natürlich auch ein Dankeschön an die Sponsoren, dank deren Einsatz alles kostenlos war. Wir bekamen ein sehr gutes Frühstück, viel besser als in meinem Hotel, und ein richtig variationsreiches Mittagessen. Den ganzen Tag konnte man sich an Mineralwasser, Säften, Kaffee und Tee bedienen. Der Sicherheitschef des Veranstaltungsortes (QSC) sprang über seinen Schatten und richtete ein WLAN ein. Er konnte es sich gleich vor Ort von ein paar bekannten Hackern durchchecken lassen.

Wir Teilnehmer waren eine erstaunlich und erfrischend inhomogene Truppe. Da gab es neben Journalisten und Marketingmenschen ein paar Studenten, Grafiker, Frontend- oder Backenendentwickler, Sicherheitsbeauftragte und Techniker. Einfach alle Facetten die dieses spannenden Medium namens Internet so benötigt, füttert und gebiert.

Die Liste der Sessions ist nicht vollständig, bietet aber einen guten Überblick über die Vielfältigkeit des Angebotes. Ich selber veranstaltete am ersten Tag mit Tomas Caspers eine Session zur Frage, wie man denn Webstandards besser promoten könnte. Am zweiten Tag bot ich mit Ansgar Hein ganz spontan eine Session zu XHTML/CSS-Frameworks an, mit einem besonderen Augenmerk auf YAML, dessen Praxiseinsatz Ansgar demonstrierte. Ich hatte den Eindruck, daß gerade diese zweite Session einigen Teilnehmern eine gute Anregung war. Genau wie die danach sehr spontan – auf mein Flehen, Bitten und Betteln – zustande gekommene Session zu jQuery eine Anregung für mich war. Timo Derstappen zeigte, wie er jQuery in der Praxis einsetzt, um seine Oberflächen charmanter bedienbar zu machen.

Die vielleicht beeindruckendste Session dieses Wochenendes war „Polizei 2.0“ von Guido Karl aus dem NRW-Innenministerium. Guido ist bislang bekannt gewesen für seinen leidenschaftlichen Einsatz in Sachen Barrierefreiheit, der mit der allerersten goldenen BIENE überhaupt vor Jahren belohnt wurde. Seine Session am Sonntag morgen kam einer Generalversammlung gleich. Kaum ein Teilnehmer fehlte in diesem Raum. Seine Session drehte sich um Kriminalität und Medienkompetenz. Brutale Spiele wurden genauso thematisiert wie fehlender Jugendschutz (vor allem seitens der Eltern) und der Umgang mit Verbrechen und Unglücken in Zeiten von Videohandys und Videocommunities. Seine Einführung war inhaltlich leidenschaftlich, aber mehr fragend als antwortend. Die Diskussion zwischen den Teilnehmern war sehr interessant und vielschichtig. Positiver Nebeneffekt dieser Session bzw. dieses Wochenendes ist, daß Guido nun auch bloggt. Willkommen in der Blogosphäre, Guido!

Ich bin BarCamp-infiziert, soviel ist klar. Das nächste BarCamp findet in Nürnberg statt. Mir paßt der Termin nicht, eine Teilnahme kann ich aber nur empfehlen. Die Diskussionen, egal ob in den Sessions oder drumherum, sind anregend und motivierend.