Kopozky als Buch

Seit ein paar Jahren erfreue ich mich in unregelmäßigen Abständen an kleinen Comicstrips rund um eine fiktive Webagentur: Kopozky. Der Dortmunder Webentwickler und Zeichner Andreas Dölling sowie der britische Texter Andrew Williams erzählen darin kleine Geschichten mit einem Designer, einem Admin, einer Texterin und einigen weiteren Personen.

Wie bei Dilbert oder Hägar sind die Texte pointiert, es steht wenig Platz zur Verfügung. Manchmal benötigen die beiden sehr wenige Worte, um die Message rüberzubringen. Dieses Kleinod, das seit nunmehr zehn Jahren im Internet sein Unwesen treibt, hat nun eine würdige Jubiläumsausgabe in Buchform bekommen.

Das Format ist horizontal, wie manche Fotoalben angelegt sind. Umschlag und Papier fühlen sich toll an, geben dem ganzen Projekt einen wertigen Touch. Alle Seiten sind in fröhlichem Schwarz gehalten, darauf kommen die Strips und Skizzen gut zur Geltung. Denn Dölling und Williams lassen nicht nur ihre individuelle Auswahl der besten Strips der letzten 10 Jahre Revue passieren. Sie kommentieren die Strips auch oder ergänzen sie um Skizzen. Dadurch bekommt man auch einen Einblick in die Entstehung des Comics.

Das 100seitige Buch ist in jeglicher Hinsicht ein Fanbuch und es lohnt sich, die 21.40 € auszugeben. Als Fan folge ich natürlich auch dem neuen Twitter-Account, um die neuen Folgen nicht erst Tage später in meinem Feedreader zu sehen.

Und nur so als Hinweis: es ist bald Weihnachten!

One Response to “Kopozky als Buch”

  1. Hi Jens,

    vielen Dank noch einmal für deine ausführliche und freundliche Besprechung des Buches!
    Für Menschen, die skeptisch sind oder denen (z.B. im Ausland) die Versandkosten zu hoch sind, gibt es das Buch übrigens auch als PDF – siehe http://kopozky.net/the-book-10-years-jubilee
    Das hat natürlich deutlich weniger Charme und Klasse als das Buch, aber so hat man den Inhalt eben für kleines Geld.

    Thanx und ciao,
    Andreas