Mai, 2010

Transparenzwert für den IE berechnen

Immer wieder gern gesehenes Element einer Webseite sind halbstransparente Bereiche. Dabei muss man aufpassen, weil sich Transparenz auf die Kindelemente vererbt. Grundsätzlich empfehlen sich für ihre Umsetzung zwei Strategien, je nachdem ob man Rücksicht auf den IE6 nehmen will/muss oder nicht:

Glücklicherweise entscheiden sich mehr und mehr Kunden dafür, daß eine Seite nicht mehr in jedem Browser gleich aussehen muss und dass man weniger Rücksicht auf den IE6 nehmen sollte. Deshalb habe ich gerade in einem Projekt einen halbtransparenten Container mit der zweiten Methode erstellt.

Doch diese Methode hat ihre Tücken. Für den IE vergeben wir einen Wert, der eine Kombination aus Farbe und Transparenz ist. Der Transparenzwert ist dabei die hex-Umrechnung des normalen Zahlenwertes. Doch wie komme ich an den hex-Wert?

Robert Nyman beschreibt eine Methode, die schnell in Firebug funktioniert. In der dortigen Konsole gibt man eine kleine Zeile Javascript ein. Zur Umrechnung eines 30%igen Transparenzwertes (opacity: 0.3) lautet die Zeile:
Math.floor(0.3 * 255).toString(16);

Am Ende ist doch alles HTML

Unter dem Titel “Am Ende ist doch alles HTML” habe ich am gestrigen Mittwoch auf der Java-Konferenz “Jax 2010″ Einblicke in die Arbeits-und Denkweise eines Frontendentwicklers gegeben. Ich habe mich dabei auf die Punkte konzentriert, die in meinen Augen die zentralen Ankerpunkte einer Arbeit für das Frontend sind. Die Präsentation ist wie immer auf Slideshare auch zum Download erhältlich.
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Mein Vortrag an der Uni Mainz

Im Rahmen einer kleinen Vortragsreihe von Internet-Praktikern habe ich gestern einen Vortrag am Institut für Informatik der Uni Mainz über “Aspekte der Frontendentwicklung” gehalten. Unter dem Titel “Am Ende ist doch alles HTML” ging ich darauf ein, wie man richtig für Frontendentwicklung denken sollte. Am Ende zeigte ich ein paar Stolperfallen auf.
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Sinn eines CSS-Frameworks

Ich habe vor Kurzem meinen aktuellen Arbeitsworkflow beschrieben. Dabei habe ich auch erwähnt, daß ich mich in der Frontendentwicklung auf zwei Frameworks verlasse: YAML für HTML und CSS sowie jQuery für Javascript. Da meine Arbeit sich auf die Erstellung von Frontendcode konzentriert und ich weder ein CMS direkt befeuere noch die Templates erstelle, muss ich mir keine Gedanken über ein CMS oder ein PHP-Framework machen.

Seit Jahren werbe ich immer wieder für die Nutzung von YAML. Nicht, weil ich dafür Geld bekäm, sondern weil ich die Nutzung eines Frameworks für sinnvoll erachte und YAML für das Beste der derzeit existierenden halte. YAML wird dabei immer wieder vorgeworfen, es sei so “schwer” und habe einen zu komplexen Code. Abwechselnd wird von DIVitis oder DIV-Wahnsinn gesprochen. Ihre dauernde Wiederholung macht allerdings diese Behauptungen nicht wahrer. Die Kritiken zeugen in meinen Augen davon, daß das Konzept von YAML nicht verstanden wurde.
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