Suchtrends können Realität widerspiegeln

Suchtrends können die Realiät auf interessante Weise widerspiegeln. Denn Jahresende kann man abseits eines Blickes auf den Kalender oder aus dem Fenster auch an bestimmten Suchfrequenzen in Google nachvollziehen. GoogleTrends zeigt, daß immer am Jahresende die Suche nach “Keksen” stark zunimmt, die Suche nach “abnehmen” nachläßt und zu Jahresbeginn diese Trend genau umkehrt. Solche Regelmäßigkeiten gibt es bestimmt häufiger. Kennt ihr noch weitere Beispiele?

10 Kommentare zu “Suchtrends können Realität widerspiegeln”

  1. Perun    |   16.Dezember 2008
  2. Eier, Sonnencreme :-)
    Gibt sicherlich unendlich viele Dinge die Sasion bedingt sind.

    Christoph

    Christoph    |   16.Dezember 2008
  3. Wie Christoph schon sagt, da gibt’s sicher Tausende. Ein weiteres Beispiel: http://www.google.com/trends?q=gift+idea%2C+gift+swap&ctab=0&geo=all&date=all&sort=0

    Søren    |   16.Dezember 2008
  4. Aber es gibt auch Themen, die sich das ganze Jahr seicht dahin bewegen und am Ende knallen.

    Frank    |   16.Dezember 2008
  5. Fitness, Geschenk, Inventur, Kochen (zwar nur leicht, aber dennoch die Spitze des Jahres) und jetzt der Begriff, der mal extrem aussieht: Wichteln :)

    Frohes Fest!

    Marvin    |   16.Dezember 2008
  6. Ich denke, da gibt es viele Beispiele. Ein aktuelles wäre zum Beispiel auch:

    http://www.google.com/trends?q=christkind%2C+osterhase&ctab=0&geo=all&date=all&sort=0

    Aber wirklich sehr, sehr interessant!

    Marco Philipeit    |   16.Dezember 2008
  7. nicht ganz so krass wie bei kekse und abnehmen, aber recht naheliegend:
    http://www.google.com/trends?q=winterurlaub%2C+sommerurlaub&ctab=0&geo=all&date=all&sort=0

    manuel    |   17.Dezember 2008
  8. Ich finde, dass viele dieser Beispiele nicht besonders viel mehr aussagen, als was man sowieso schon wusste. Im Dezember und vor allem zwischen Weihnachten und Neujahr ist der allgemeine Traffic geringer als sonst (zumindest in meinen Statistiken) und von daher ist es auch nichts besonderes, wenn dann auch weniger als sonst nach bspw. “Abnehmen” gesucht wird.

    Moritz    |   18.Dezember 2008
  9. @ Moritz – Also das kannst du so nicht sagen. Es soll ja gerade aussagen, dass kurz vor Weihnachten die Suche nach Keksen, Rezepten für Plätzchen und Co. einfach deshalb hoch gehen, weil man in dieser Zeit backen will. Abnehmen kann man an Weihnachten sowieso nicht, das macht man ab Januar, um die Figur für den Sommer wieder zu bekommen. Also es zeigt nicht, dass zwischen den Jahren weniger los ist, sondern sich die Suchanfragen gerade gen Weihnachten doch stark verschieben.

    Interessant finde ich aber den Vergleich zwischen Christkind und Osterhase. Vollkommen krass, dass das Christkind so wenig gesucht wird, im Gegensatz zum Osterhasen.

    Carmen    |   20.Dezember 2008
  10. Die Frage ist ja wie aussagekräftig diese Daten sind. Wurden da abfragen über die API auch ausgewertet usw.

    Mueller    |   21.Dezember 2008