Wechsel von Microsoft Office auf Google Web Applications

Der Telegraph-Verlag, Herausgeber des „Daily Telegraph“, macht kein Update auf die nächste Office-Version von Microsoft. Stattdessen baut man auf die Web-Applikationen von Google. Ein interessanter, ein spannender, ein mutiger Schritt. Ich hoffe, der Verlag hat sich die Appliaktionen auf einer eigenen Serverlandschaft installieren lassen. Egal ob man Google mißtraut oder sehr mißtraut, man sollte Firmeninterna so gut es geht nicht auf für andere Firmen zugänglichen Servern hosten.

1400 Angestellte schreiben fortan mit den Google-Pendants für Word und Excel. Es wird für die meisten vollauf genügen, denn die Office-Pakete strotzen ja vor Funktionen, die die meisten Nutzer nicht benötigen. Grundlage der Entscheidung scheint zudem eine gewisse Abneigung gegen Vista zu sein. Vista scheint das neue Windows ME (Mist Edition) zu werden. Ich bin neugierig, wie Microsoft da heraus kommt.

4 Responses to “Wechsel von Microsoft Office auf Google Web Applications”

  1. Arno sagt:

    Ich glaube kaum, dass Google die Software rausrückt — wenn Google Apps, dann wohl auf Googles Servern.

  2. Andreas sagt:

    Mutig ist gar kein Ausdruck. Ich glaube nämlich auch nicht, dass Google die Software herausgibt… Und wenn dem wirklich so ist, wie naiv ist dann bitte dieser Schritt des Verlages?

  3. Tim sagt:

    „Egal ob man Google mißtraut oder sehr mißtraut, man sollte Firmeninterna so gut es geht nicht auf für andere Firmen zugänglichen Servern hosten.“

    Mit dieser Einstellung kannst du eigentlich nur alles selbst machen oder Leuten überlassen, denen du 110% vertraust. Denn wer sagt denn, dass ein angestellter Admin die Firmenserver pflegt wie er sollte? Und wer überwacht den Admin? usw…. Sobald man Leistungen an einen Dienstleister auslagert ist es eine Sache des Vertrauens in den Dienstleister. Und dabei ist es dann egal, ob die Server im eigenen Keller stehen oder auf einem anderen Kontinent.

  4. […] Personendaten und sensible Firmeninterna gehören nicht unbedingt in solch eine Online-Anwendung. Manche Firma sieht das […]