Mrz, 2008

Magento ist da!

Das e-commerce-System Magento ist in der Version 1.0 veröffentlicht worden. Es basiert auf dem Zend-Framework und bietet so eine saubere Programmgrundlage. Ich habe bei meinem kurzen Gastspiel bei netz98 die Gelegenheit gehabt, mit einer Beta-Version (0.6-irgendwas) zu arbeiten und war ganz angetan. Allerdings ist die Verzeichnisstruktur dank Zend-Framework sehr umfangreich und war für mich als Nichtkenner des Frameworks eine echte Hürde.

Die Doku war schon in der Beta-Phase nicht schlecht, aber noch immer verbesserungswürdig, der Support war immer klasse. Ich bin gespannt, wie schnell Magento den anderen Systemen wie osCommerce und xt:commerce den Rang ablaufen wird.

Süddeutsche mit Humor

Es gibt Redakteure bei der Süddeutschen mit Humor. Ich wüßte gern die Reaktion Sotibers auf dieses Titelbild.

100% beim Acid3

Heute morgen überschlugen sich in Twitter die Meldungen darüber, daß WebKit (Safari) und Opera in den aktuellen Entwicklerversionen den Acid3-Test des Webstandards Projects geschafft hätten. Acid3 testet die Unterstützung vieler bislang in Browsern ignorierter HTML, CSS und DOM-Details. Eine genaue Dokumentation der Tests habe ich im Gegensatz zu Acid2 nicht gefunden – ich würde sie mir aber auch nicht gerne durchlesen :-) .
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Zugänglichkeit muss nicht häßlich sein

Gerne wird barrierefrei/zugänglich mit häßlich verwechselt. Dabei hat die Optik mit der darunter liegenden Technik nichts zu tun. Bei Fadtastic gibt es eine nette Auswahl schöner Seiten, die zumindest einen automatisierten Test (Cynthia Says) sehr gut passieren. Der Autor weist darauf hin, daß damit kein wirklicher Test auf Zugänglichkeit erfolgt ist. Allerdings, da gebe ich ihm recht, weist dieser Test in die richtige Richtung. Solle niemand mehr sagen, barrierefreie Seiten müßten häßlich sein. Wenn sie es sind, war kein (guter) Grafiker am Werk.

RapPeer loves cash

Aus einem internen Gag innerhalb des Bundesministeriums der Finanzen
(BMF) wurde durch eine Indiskretion ein beliebter Youtube-Film. Die PR-Abteilung dachte in diesem Falle mal ungewöhnlich und schuf eine selbstironische Webseite, die man unter I love cash erreichen kann. Selbst ein neues Logo (rechts unten) hat man sich einfallen lassen.

Beim Klick auf den seltsamen Hamster (oder Ratte?) links aussen geht die kreative Odyssee weiter. Wir gelangen zu Hamster der Film, dessen Intro ein wenig geschmacklos ist. Aber es führt zu einer programmatischen Seite des BMF. Ist das die neue Art der Politikvermittlung?

Das erste Buch zur YUI ist draussen

Der Markt für Computerbücher scheint mir heiß umkämpft. Das große Problem für die Verlage ist, daß die Gegenstände ihrer Bücher ein meist sehr kurze Existenzzeit haben. Internettechniken entwickeln sich teilweise recht schnell fort, so daß die Planung für die Verlage schwer wird. Und trotz der schnellen Veränderungen schreiben sich die Bücher erstens nicht von allein und zweitens liegen die guten Autoren auch nicht auf der Straße.

Umso erstaunlicher finde ich, daß sich mittlerweile neue Verlage mit einer hohen Aktualität und einem breiten Spektrum etablieren. Nur nicht in Deutschland. Sitepoint schickt sich derzeit immer mehr an, hochwertige Bücher zu veröffentlichen, aber vor allem Manning und Packt machen immer mehr von sich reden. Die zwei ersten Bücher über jQuery erscheinen bei Packt, das dritte bei Manning. Weder O’Reilly noch Galileo in Deutschland haben Bücher zu diesem Thema im Programm. Ich habe auch nicht den Eindruck, daß sie sie in naher Zukunft im Programm haben werden. Entweder sind die Verlage zu einfallslos oder aber der Markt der Autoren ist zu dünn. Ich denke, es ist beides.

Ich bin immer mehr von Packt Publishing begeistert. Auch wenn mich das Design der Bücher enttäuscht, es kommt ein wenig lieblos daher. Packt publiziert nun das erste Buch zur YUI von Yahoo. Es ist klasse, daß es endlich auch zu diesem wichtigen und unheimlich umfangreichen Framework – das zu einem wichtigen Teil auch Javascript beinhaltet – ein Buch geben wird. Es soll wohl in Kürze erscheinen. Auf der Verlagsseite kann man das Buch sowohl gedruckt, als auch als PDF bestellen.

Ich hatte mir damals das erste jQuery-Buch als PDF und gedruckt gekauft und bin bis heute mit der Entscheidung sehr zufrieden. Ich finde es sehr charmant, einige PDFs auf meinem EeePC zu lesen. Deshalb habe ich in letzter Zeit ein paar Bücher direkt als PDF gekauft. Ich mag aber immer noch am liebsten Bücher gedruckt lesen.

Neue Seite mit jQuery-Tutorials

Eben bin ich durch puren Zufall über eine recht neue Seite zu meinem Libelings-Javascript-Framework jQuery gestolpert: jQuery for Designers. Derzeit gibt es erst sieben Beiträge. Aber da werden bestimmt noch einige hinzu kommen. Die Artikel sind recht lang, haben Codebeispiel und werden durch Screencasts begleitet. Gerade die Ergänzung durch Screencasts finde ich ungewöhnlich. Schade nur, daß es sich dabei um Quicktime handelt. Das kommt mir nicht freiwillig auf meinen Rechner. Die Lösung für das Tab-Interface finde ich interessant, besonders deshalb, weil ich vor kurzem genau das gleiche realisiert habe, nur mit ein bischen mehr Code. Ich werde mir wohl “filter” nochmal anschauen müssen.

Grid-Layout mit YAML

Letztes Jahr waren Grid-Layouts der letzte Schrei, wurde fast wie eine Neuerfíndung propagiert. Mich erinnerte die Diskussion manchmal an alte Tabellenlayout-Zeiten. Die Ergebnisse sind aber oft wirklich sehenswert, keine Frage. Als Basis für Grid-Layouts entstand dann irgendwann das CSS-Framework Blueprint, das sich für mich hauptsächlich durch massenweise Klassen auszeichnet, die zu präsentationsgebunden sind. Aber vor allem in den USA überschlugen sich die Lobeshymnen.

Mein Freund Dirk Jesse – auch sehr sekptisch gegenüber Grids eingestellt – hat sich den Spaß gemacht, das Beispiel-Grid von Blueprint mit seinem YAML nachzubauen. Das Ergebnis ist beeindruckend. Wieder ein Grund mehr, bei YAML ob seiner Flexibilität zu bleiben. Glückwunsch, Dirk!

Codeschnipsel verwalten

Ein nette AIR-Applikation kommt aus dem Hause mootools: Snippely. Mit Hilfe dieser kleinen Anwendung kann man Codeschnipsel verwalten und dokumentieren. Bedienung und Optik sind schonmal ganz ansprechend, jetzt braucht die Applikation noch ein paar Features. Dezeit weiss ich nicht, wo die Snippets gespiechert werden und kann sie leider weder exportieren noch zusammen mit anderen nutzen. Aber ich denke, das sind alles noch Features, die hinzugefügt werden können. Man kann die Applikation natürlich auch dazu nutzen, sich mit AIR auseinanderzusetzen.