Workshop am 23. März in Köln über moderne Frontendentwciklung

Spam – die Plage des Internet

Spam ist eine wirkliche Herausforderung für eine bessere Nutzung des Internet. Es beginnt bei der E-Mail, die im Prinzip eine schöne und schnelle Kommunikationsform ist. Die Spammassen verhindern aber eine wirklich vertrauensvolle und gute Arbeit mit der E-Mail. Man kann sich nie sicher sein, daß der Spamfilter eine Mail nicht fälschlicherweise als Spam deklariert oder einen solchen übersieht.

Ähnlich sieht es bei Blogs wie diesem aus. Ich habe mein ursprüngliches System pMachine im Oktober 2006 nach fast vier Jahren des Betriebs gegen Wordpress eingetauscht, weil ich der Spamflut nicht mehr Herr wurde. Es macht keinen Spaß, morgens fast 1000 Spams aus der Datenbank zu löschen, weil pMachine keinen Spamfilter hatte und die Workarounds auch fehleranfällig waren.

Die neue Zeit mit Wordpress ist dahingehend auch nur bedingt besser. Ich setze Wordpress seit Mitte Oktober 2006 ein und habe seit Anbeginn Akismet installiert. Trotzdem kommen immer wieder Spamkommentare und vor allem -Trackbacks durch. Das Beeindruckendste ist aber der derzeitige Zählerstand: heute Mittag hat Aksimet die 200.000er Marke überschritten!

200.000 abgefangene Spamkommentare in meinem kleinen, bescheidenen Blog: welch eine Energie- und Bandbreitenverschwendung. In den letzten Tagen schlugen pro Tag etwa 1000 Spams bei mir auf. Welch ein Wahnsinn!

11 Kommentare zu “Spam – die Plage des Internet”

  1. Drei Maßnahmen (die quasi automatisch in der genannten Reihenfolge arbeiten) und kein einziger Spamkommentar kommt mehr durch:

    1. Bad Behavior
    2. Akismet
    3. Erstkommentar-Moderation (manuell)

    (Ach, und ja, damit ich’s nicht später als Nachtrag schreiben muss: Auch Bad Behavior verursacht schon mal Probleme bei neuen Versionen. Die werden meiner inzwischen recht langen Erfahrung nach aber jedes Mal sehr schnell ausgebügelt.)

    Boris    |   5.Februar 2008
  2. In meinem (Wordpress-)Blog läuft zwar Spam Karma (mit integriertem Akismet-Plugin), aber seit ich die beiden Anti-Spam-Plugins (“Math Comment Spam Protection Plugin” und “Simple Trackback Validation Plugin” von Michael Wöhrer – http://sw-guide.de/wordpress/plugins/ – einsetze, hat Spam Karma eigentlich nichts mehr zu tun…

    Vielleicht schaust du dir die beiden Plugins mal an und genießt danach die Spam-Ruhe ;)

    Stefan Evertz    |   5.Februar 2008
  3. Zustimmung, auch bei mir sind 1000Einträge pro Tag aktuell und ich empfinde es ebenso als Verschwendung der Bandbreite und Energie, aus welchen Quellen auch immer.
    Ich setze lediglich ein Plugin ein: JS AntiSpam und wehre damit auch Trackback und Pingback ab, das Löschen übernimmt das Plugin nach längerer Testphase nun automatisch. Es mag unscheinbar sein, aber bisher wirkt es sehr gut.

    * Leider konnten wir ja das Thema auf dem WordCamp nicht erörtern.
    LG Frank

    Frank    |   5.Februar 2008
  4. Les dir das mal durch:

    http://www.apfelquak.de/2007/11/29/endlich-spamfrei/

    Seitdem hatte ich vielleicht ne Handvoll Spam und benutze das jetzt schon seit ueber 6 Monaten.

    Greetings

    Patrick    |   5.Februar 2008
  5. Hi Jens,

    ich setze die gleichen Maßnahmen wir Boris ein:

    1. Erst-Kommentar-Moderierung ist Pflicht, dann kommt auch kein Spam aus der Wartschlange raus.

    2. Akismet filtert recht zuverlässig, den setzt aber auch ein

    3. Bad Behavior leistet eigentlich zuverlässig seinen dienst und fungiert als Türsteher schon im Vorfeld, aber in letzter Zeit war der “Türsteher” doch etwas zu streng und ich warte auf die neue Version und/oder Entwarnung.

    Perun    |   5.Februar 2008
  6. Nachtrag: aber ich stimme dir zu. Spam ist eine Plage und hier sollten sich die Großen der Branche zusammentun und mit der Politik etwas aushecken.

    Immerhin hat es die internationale Zusammenarbeit unter Führung der UN geschafft in den 70ern die Pocken auszurotten, warum sollte das auch nicht mit Spam gelingen.

    Perun    |   5.Februar 2008
  7. Ich habe kein Akismet oder dergleichen laufen und seit nunmehr fast sechs Monate keinen einzigen Spam bekommen.

    Daniel    |   5.Februar 2008
  8. Hast Recht, spam ist die Pest des Internetzeitalters.

    Was Spam in Blogkommentaren angeht, kann ich noch nicht wirklich mitreden. Mangels technischer Möglichkeit ist bei mir noch kein Kommentieren möglich. Ich hatte es mal auf einem Umweg realisiert, und dann tatsächlich exakt 100% Spam bekommen. Also habe ich es wieder abgestellt. Vermutlich werde ich erst mal ziemlich schlechte Erfahrungen machen, wenn es bei mir mit den Kommentaren los geht.

    Was ich allerdings nicht so recht verstehe, ist, wie das mit dem e-mail Spam funktioniert. Viele bekommen ja zig spam mails pro Tag. Und natürlich sind mir so Sachen wie Adresse-Harvester und so bekannt. In der schlimmsten Zeit (und das ist jetzt eine Weile her) habe ich so etwa 10 spam mails am Tag bekommen. Zur Zeit bekomme ich etwa 2-3 pro Woche. Ohne Spamfilter. Dabei habe ich meine Adresse auf meiner HP nicht nur einfach so stehen, einschließlich e-mail, sondern auch noch maschinenlesbar optimiert (microformats hCard) sowie eine xml FOAF Variante davon plus eine vcard zum Direktimport. Und trotzdem, kaum noch Spam.

    Was ich gemacht habe, ist folgendes: Ich habe auf meiner Impressumsseite, wo sich meine e-mail Adresse befindet, ein meta name=”robots” content=”index.nofollow” gesetzt, Desweiteren einen Link zu einer Endlosschleife, den ich auch noch zusätzlich mit rel=”nofollow” vor Bots geschützt habe. Die Endlosschleife besteht aus zwei Seiten, die gut aussehende aber falsche e-mail Adressen beinhalten und jeweils aufeinander verweisen. Ein anständiger Bot berücksichtigt die auf der Impressumsseite aufgestellten Bot-Regeln und bekommt einen 1a Adressdatensatz. Unanständige Bots bekommen Gigabyteweise Müll. Es sieht fast so aus, als ob genau das wirkt.

    Siegfried    |   5.Februar 2008
  9. Was man als User gegen Spam machen kann, da gibt es viele Möglichkeiten, das ist doch die übliche Endlosdebatte, wo jeder sein persönliches Ding empfiehlt usw.
    Ich denke, dass man sich Gedanken machen sollte, wie “nützlich” Spam ist.
    Wenn man das so grob überfliegt, dann muss man sich echt die Frage stellen: häh?
    Letzte Woche hab ich spasseshalber mal meine Spammails gesammelt, das waren 1900 Stück. Davon die Hälfte Potenzpillen und Schwanzverlängerungskram.
    Ich meine: wtf? Damit sollte mittlerweile die Welt für mehrere Jahrhunderte eingedeckt sein? Wo ist da der Sinn?
    Im Blögchen bekommen wir auch mehrere 100 Kommentare und TBs pro Tag, und da ists wieder thematisch etwas anders, das sind über 50% Casino-Spam, Poker-spam und Klingeltonmüll, wo ich mich wieder frage: mittlerweile sollte doch jeder Interessent an solchem Kram eingedeckt sein?
    Wenn man sich die Sachen mal so interpoliert, da kommen – sage ich mal – 100 Poker-spams rein auf einer einzigen Webseite, wieviel ist das dann weltweit täglich?
    Und wo zur Hölle ist der Sinn?

    Und nochwas: ich denke, dass der Kampf Spamschutz gegen Spammer nicht verloren ist, denke aber auch trotzdem, dass hier politisch unbedingt etwas passieren muss.

    mike    |   5.Februar 2008
  10. Was Patrick ziemlich weit oben verlinkt hat, kann ich nur empfehlen. Der Akismet-Counter auf Apfelquak klebt seit der Einführung der Maßnahme beständig auf ca. 19.000 Spams. Bis dato ist nicht eine einzige Spam aufgetaucht, die von einem Bot hinterlassen wurde. Gegen händische Spam ist man natürlich machtlos. Aber das hält sich in Grenzen. Vielleicht 1-2 im Monat bei ca. 2000-3000 Besuchern pro Tag.

    ad    |   6.Februar 2008
  11. [...] konstruktionsbedingt unüberwachbarem > netz erst recht nicht los, oder? > und die megaverwalter werden einfach den einsatz der für das netz > nötigen hard- / software verbieten. Sicher. Ich schrieb [...]