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	<title>Kommentare zu: Accessibility &#8211; Barrierefreiheit &#8211; Zug&#228;nglichkeit</title>
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	<description>Weblog über Webstandards, das Internet und vieles mehr.</description>
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		<title>Von: MAIN_web &#187; Blog Archiv &#187; Webkrauts im Advent</title>
		<link>http://grochtdreis.de/weblog/2007/10/16/accessibility-barrierefreiheit-zugaenglichkeit/comment-page-1/#comment-76107</link>
		<dc:creator>MAIN_web &#187; Blog Archiv &#187; Webkrauts im Advent</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 19:13:52 +0000</pubDate>
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		<description>[...] mit ein oder mehreren Fachbeitr&#228;gen und Kommentaren an der Accessibility Blog Parade, etwa Jens Grochtdreis, Stefan Blanz, Nils Pooker , Dirk Ginader , Stefan David oder Stefan Nitzsche sowie die in Wien [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] mit ein oder mehreren Fachbeitr&#228;gen und Kommentaren an der Accessibility Blog Parade, etwa Jens Grochtdreis, Stefan Blanz, Nils Pooker , Dirk Ginader , Stefan David oder Stefan Nitzsche sowie die in Wien [...]</p>
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		<title>Von: Eine letzte Runde um den Blog(ck): Barrierefreies Webdesign - pooker.blog</title>
		<link>http://grochtdreis.de/weblog/2007/10/16/accessibility-barrierefreiheit-zugaenglichkeit/comment-page-1/#comment-59546</link>
		<dc:creator>Eine letzte Runde um den Blog(ck): Barrierefreies Webdesign - pooker.blog</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 19:39:15 +0000</pubDate>
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		<description>[...] der Webdesigner, die sich &#252;berhaupt angemessen mit dem Thema befassen. Jens Grochtdreis sieht die Barrierefreiheit als Gratwanderung zwischen Pragmatismus und Selbstverst&#228;ndlichkeit, Stefan David thematisiert die Notwendigkeit von [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] der Webdesigner, die sich &#252;berhaupt angemessen mit dem Thema befassen. Jens Grochtdreis sieht die Barrierefreiheit als Gratwanderung zwischen Pragmatismus und Selbstverst&#228;ndlichkeit, Stefan David thematisiert die Notwendigkeit von [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: MAIN_web &#187; Blog Archiv &#187; Strukturelle Navigation: Beispiel der Gebrauchstauglichkeit</title>
		<link>http://grochtdreis.de/weblog/2007/10/16/accessibility-barrierefreiheit-zugaenglichkeit/comment-page-1/#comment-57016</link>
		<dc:creator>MAIN_web &#187; Blog Archiv &#187; Strukturelle Navigation: Beispiel der Gebrauchstauglichkeit</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 12:40:38 +0000</pubDate>
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		<description>[...] wurden Themen wie Moral, Barrierearmut und Ausgrenzung nicht behinderter Menschen thematisiert, was sicher nicht verwerflich ist, und doch [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] wurden Themen wie Moral, Barrierearmut und Ausgrenzung nicht behinderter Menschen thematisiert, was sicher nicht verwerflich ist, und doch [...]</p>
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		<title>Von: Accessibility Blog Parade - pooker.blog</title>
		<link>http://grochtdreis.de/weblog/2007/10/16/accessibility-barrierefreiheit-zugaenglichkeit/comment-page-1/#comment-50803</link>
		<dc:creator>Accessibility Blog Parade - pooker.blog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Oct 2007 15:18:26 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Blog Parade&quot; teilzunehmen. Bisher hatte ich keine Zeit gefunden, doch der Blogbeitrag von Jens Grochtdreis mit den Kommentaren dazu gaben mir den Anreiz, doch etwas zum Thema beizutragen. Eigentlich wollte [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Blog Parade&quot; teilzunehmen. Bisher hatte ich keine Zeit gefunden, doch der Blogbeitrag von Jens Grochtdreis mit den Kommentaren dazu gaben mir den Anreiz, doch etwas zum Thema beizutragen. Eigentlich wollte [...]</p>
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		<title>Von: Ansgar Hein</title>
		<link>http://grochtdreis.de/weblog/2007/10/16/accessibility-barrierefreiheit-zugaenglichkeit/comment-page-1/#comment-50617</link>
		<dc:creator>Ansgar Hein</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Oct 2007 08:20:27 +0000</pubDate>
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		<description>@Robert Lender: Nat&#252;rlich gibt es private Websites, bei denen der Spa&#223; gerne im Vordergrund stehen darf und neben Comic Sans MS auch alle anderen Zutaten des Internet genutzt werden k&#246;nnen und sollen.

Mir geht es um professionell gemachte Websites und da sollte man dann schon genauer abw&#228;gen. Nur &quot;Spa&#223;&quot; ist sicher genauso falsch, wie &quot;nur Hardcore-Barrierefreiheit&quot;. Wie ich halt sagte - nicht schwarz oder wei&#223;, sondern dazwischen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Robert Lender: Nat&#252;rlich gibt es private Websites, bei denen der Spa&#223; gerne im Vordergrund stehen darf und neben Comic Sans MS auch alle anderen Zutaten des Internet genutzt werden k&#246;nnen und sollen.</p>
<p>Mir geht es um professionell gemachte Websites und da sollte man dann schon genauer abw&#228;gen. Nur &#8220;Spa&#223;&#8221; ist sicher genauso falsch, wie &#8220;nur Hardcore-Barrierefreiheit&#8221;. Wie ich halt sagte &#8211; nicht schwarz oder wei&#223;, sondern dazwischen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Robert Lender</title>
		<link>http://grochtdreis.de/weblog/2007/10/16/accessibility-barrierefreiheit-zugaenglichkeit/comment-page-1/#comment-50348</link>
		<dc:creator>Robert Lender</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2007 20:04:41 +0000</pubDate>
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		<description>@Ansgar Hein
Du schreibst &quot;denn der pers&#246;nliche Spa&#223; steht nunmal nicht im Vordergrund einer Website oder Web-Applikation.&quot;
Das stimmt nat&#252;rlich f&#252;r kommerzielle und beh&#246;rdliche Auftritte. Bei privaten BloggerInnen steht aber gerade der Spass oft im Mittelpunkt. Sie (ohne jetzt alle &#252;ber &quot;einen Kamm zu scheren&quot;) haben hier ein Medium gefunden Gedanken, Ideen, etc. loszuwerden. Manche denken dabei gar nicht daran, dass sie eine gro&#223;e Gruppe von Menschen erreichen, sondern freuen sich, dass ihre Freunde das Blog lesen. Andere schreiben und hoffen von ein paar Menschen gelesen zu werden. 
So oder so leben diese Blogs von dem Spass und der Freude derer die ihre Artikel Tag f&#252;r Tag schreiben. Wie schon oben erl&#228;utert m&#246;chte ich gerade diese Zielgruppe mit der Blog Parade erreichen, ihnen vermitteln, dass Spass am Bloggen und Accessibility kein Widerspruch sein m&#252;ssen. Hier bedarf es wohl einer anderen (oder doch nicht?) Kommunikation und anderer Aufbereitung als es f&#252;r professionelle Webdesigner, Firmen, etc. n&#246;tig ist. Diese Diskussion steht erst am Anfang und daher bin ich neugierig auf weitere Gedanken und Ideen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Ansgar Hein<br />
Du schreibst &#8220;denn der pers&#246;nliche Spa&#223; steht nunmal nicht im Vordergrund einer Website oder Web-Applikation.&#8221;<br />
Das stimmt nat&#252;rlich f&#252;r kommerzielle und beh&#246;rdliche Auftritte. Bei privaten BloggerInnen steht aber gerade der Spass oft im Mittelpunkt. Sie (ohne jetzt alle &#252;ber &#8220;einen Kamm zu scheren&#8221;) haben hier ein Medium gefunden Gedanken, Ideen, etc. loszuwerden. Manche denken dabei gar nicht daran, dass sie eine gro&#223;e Gruppe von Menschen erreichen, sondern freuen sich, dass ihre Freunde das Blog lesen. Andere schreiben und hoffen von ein paar Menschen gelesen zu werden.<br />
So oder so leben diese Blogs von dem Spass und der Freude derer die ihre Artikel Tag f&#252;r Tag schreiben. Wie schon oben erl&#228;utert m&#246;chte ich gerade diese Zielgruppe mit der Blog Parade erreichen, ihnen vermitteln, dass Spass am Bloggen und Accessibility kein Widerspruch sein m&#252;ssen. Hier bedarf es wohl einer anderen (oder doch nicht?) Kommunikation und anderer Aufbereitung als es f&#252;r professionelle Webdesigner, Firmen, etc. n&#246;tig ist. Diese Diskussion steht erst am Anfang und daher bin ich neugierig auf weitere Gedanken und Ideen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Robert Lender</title>
		<link>http://grochtdreis.de/weblog/2007/10/16/accessibility-barrierefreiheit-zugaenglichkeit/comment-page-1/#comment-50288</link>
		<dc:creator>Robert Lender</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2007 16:25:25 +0000</pubDate>
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		<description>Zur &quot;Ungew&#246;hnlichkeit&quot; der Einladung. Wir (MAIN_blog und Nur ein Blog) woll(t)en mit der Accessibility Blog Parade eine breite Gruppe von BloggerInnen ansprechen, das Thema auch an die herantragen, die es nicht tagt&#228;glich (oder w&#246;chentlich ;-) behandeln. Auch die BloggerIn in einem gehosteten Blog ohne M&#246;glichkeit in das Webdesign einzugreifen sollte angeregt werden sich &#252;ber ihre M&#246;glichkeiten der barrierefreien Textgestaltung nachzudenken (nur als Beispiel). Mein Anliegen dabei ist das Nachdenken dar&#252;ber in Winkel der Blogosphere zu tragen, die das Wort vielleicht bisher noch nicht einmal kannten. Und ich hoffe auf kreative Ans&#228;tze damit im eigenen Blog umzugehen, es anzusprechen und auch zu thematisieren. 
Wir wollen auch Meinungen von denen h&#246;ren, die sich bisher mit dem Thema schwer taten - allein um schon die Diskussion anzuregen. Wie ich den bisherigen Verlauf der Blog Parade und die Diskussion dazu verfolge, hat sie schon einiges angeregt :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur &#8220;Ungew&#246;hnlichkeit&#8221; der Einladung. Wir (MAIN_blog und Nur ein Blog) woll(t)en mit der Accessibility Blog Parade eine breite Gruppe von BloggerInnen ansprechen, das Thema auch an die herantragen, die es nicht tagt&#228;glich (oder w&#246;chentlich <img src='http://grochtdreis.de/weblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  behandeln. Auch die BloggerIn in einem gehosteten Blog ohne M&#246;glichkeit in das Webdesign einzugreifen sollte angeregt werden sich &#252;ber ihre M&#246;glichkeiten der barrierefreien Textgestaltung nachzudenken (nur als Beispiel). Mein Anliegen dabei ist das Nachdenken dar&#252;ber in Winkel der Blogosphere zu tragen, die das Wort vielleicht bisher noch nicht einmal kannten. Und ich hoffe auf kreative Ans&#228;tze damit im eigenen Blog umzugehen, es anzusprechen und auch zu thematisieren.<br />
Wir wollen auch Meinungen von denen h&#246;ren, die sich bisher mit dem Thema schwer taten &#8211; allein um schon die Diskussion anzuregen. Wie ich den bisherigen Verlauf der Blog Parade und die Diskussion dazu verfolge, hat sie schon einiges angeregt <img src='http://grochtdreis.de/weblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: MAIN_web</title>
		<link>http://grochtdreis.de/weblog/2007/10/16/accessibility-barrierefreiheit-zugaenglichkeit/comment-page-1/#comment-50221</link>
		<dc:creator>MAIN_web</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2007 14:54:29 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Barrierefreies Web als Gesch&#228;ftsfeld...&lt;/strong&gt;


Beginnen wir mit name dropping: Jan Eric Hellbusch definiert hier im MAIN_blog Barrierefreiheit neu als Gebrauchstauglichkeit vor dem Hintergrund einer Behinderung. Usability f&#252;r Menschen mit Behinderung nun also, mehr als reine Accessibility im ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Barrierefreies Web als Gesch&#228;ftsfeld&#8230;</strong></p>
<p>Beginnen wir mit name dropping: Jan Eric Hellbusch definiert hier im MAIN_blog Barrierefreiheit neu als Gebrauchstauglichkeit vor dem Hintergrund einer Behinderung. Usability f&#252;r Menschen mit Behinderung nun also, mehr als reine Accessibility im &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ansgar Hein</title>
		<link>http://grochtdreis.de/weblog/2007/10/16/accessibility-barrierefreiheit-zugaenglichkeit/comment-page-1/#comment-50082</link>
		<dc:creator>Ansgar Hein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2007 08:51:52 +0000</pubDate>
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		<description>Ich verstehe das, was Jens schreibt, nur allzu gut. In der freien Wirtschaft darf man mit dem Begriff &quot;Barrierefreiheit&quot; nicht erwarten, auf gro&#223;e Gegenliebe zu sto&#223;en. Dort wird der Begriff gerne mit umfassenden Bauma&#223;nahmen (Aufz&#252;ge, Rampen, Toiletten, Zug&#228;nge, etc.) sowie mit dem Antidiskriminierungsgesetz in Verbindung gebracht. Im Endeffekt also Kosten.

Die Argumentation &quot;den Spa&#223; nehmen lassen&quot; finde ich an dieser Stelle aber recht ungl&#252;cklich gew&#228;hlt, denn der pers&#246;nliche Spa&#223; steht nunmal nicht im Vordergrund einer Website oder Web-Applikation. Es geht immer um die Nutzer und bei jeder Entwicklung sollte man auch immer an jene denken, die nicht so hip und cool im Web unterwegs sind. Und dennoch: Die (Web-)Welt ist nicht nur schwarz und wei&#223;. Es gibt alle Arten von Schattierungen dazwischen. Wichtig ist: Das Bewusstsein f&#252;r Barrieren ist schon vorhanden. Vielleicht dauert es noch ein paar Jahre, bis Du komplett auf BF einschwenkst, vielleicht tust Du es nie. Vielen Webentwicklern da drau&#223;en geht es &#228;hnlich: Soll man sich darauf einlassen? Seine Arbeitsweisen umstellen? Seine Weltbilder &#252;ber Bord werfen und nochmal (fast) von vorne anfangen?

Vor vier Jahren habe ich mich mit J&#246;rg auf diesen Weg eingelassen und der Weg dauert noch an. Die hier angesto&#223;ene Diskussion haben wir schon gef&#252;hrt, f&#252;hren sie immer wieder. So, wie wir viele andere Punkte immer wieder diskutieren und nie etwas f&#252;r selbstverst&#228;ndlich erachten. Flash und JavaScript sind wiederauferstanden. Ein Problem? Vielleicht. Eine Chance? Ganz sicher. Barrierefreiheit ist sicherlich kein Innovationstreiber im modernen Internet, aber ein guter Katalysator. Man kann beides haben: Innovative und hippe Anwendungen und Barrierefreiheit. Wie Jens n&#228;mlich richtig sagt ist alles eine Frage der Planung. Und der Budgets.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe das, was Jens schreibt, nur allzu gut. In der freien Wirtschaft darf man mit dem Begriff &#8220;Barrierefreiheit&#8221; nicht erwarten, auf gro&#223;e Gegenliebe zu sto&#223;en. Dort wird der Begriff gerne mit umfassenden Bauma&#223;nahmen (Aufz&#252;ge, Rampen, Toiletten, Zug&#228;nge, etc.) sowie mit dem Antidiskriminierungsgesetz in Verbindung gebracht. Im Endeffekt also Kosten.</p>
<p>Die Argumentation &#8220;den Spa&#223; nehmen lassen&#8221; finde ich an dieser Stelle aber recht ungl&#252;cklich gew&#228;hlt, denn der pers&#246;nliche Spa&#223; steht nunmal nicht im Vordergrund einer Website oder Web-Applikation. Es geht immer um die Nutzer und bei jeder Entwicklung sollte man auch immer an jene denken, die nicht so hip und cool im Web unterwegs sind. Und dennoch: Die (Web-)Welt ist nicht nur schwarz und wei&#223;. Es gibt alle Arten von Schattierungen dazwischen. Wichtig ist: Das Bewusstsein f&#252;r Barrieren ist schon vorhanden. Vielleicht dauert es noch ein paar Jahre, bis Du komplett auf BF einschwenkst, vielleicht tust Du es nie. Vielen Webentwicklern da drau&#223;en geht es &#228;hnlich: Soll man sich darauf einlassen? Seine Arbeitsweisen umstellen? Seine Weltbilder &#252;ber Bord werfen und nochmal (fast) von vorne anfangen?</p>
<p>Vor vier Jahren habe ich mich mit J&#246;rg auf diesen Weg eingelassen und der Weg dauert noch an. Die hier angesto&#223;ene Diskussion haben wir schon gef&#252;hrt, f&#252;hren sie immer wieder. So, wie wir viele andere Punkte immer wieder diskutieren und nie etwas f&#252;r selbstverst&#228;ndlich erachten. Flash und JavaScript sind wiederauferstanden. Ein Problem? Vielleicht. Eine Chance? Ganz sicher. Barrierefreiheit ist sicherlich kein Innovationstreiber im modernen Internet, aber ein guter Katalysator. Man kann beides haben: Innovative und hippe Anwendungen und Barrierefreiheit. Wie Jens n&#228;mlich richtig sagt ist alles eine Frage der Planung. Und der Budgets.</p>
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	<item>
		<title>Von: Jan Eric Hellbusch</title>
		<link>http://grochtdreis.de/weblog/2007/10/16/accessibility-barrierefreiheit-zugaenglichkeit/comment-page-1/#comment-49986</link>
		<dc:creator>Jan Eric Hellbusch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2007 06:19:38 +0000</pubDate>
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		<description>Sicher kann man lang &#252;ber &quot;Barrierefreiheit&quot; und &quot;Zug&#228;nglichkeit&quot; diskutieren. Aufmerksamen Lesern wird nicht entgangen sein, dass ich auf der Blog Parade genau die gegenteilige Meinung des Kollegen hier vertrete - zumindest was die Definigtion angeht. Warum Zug&#228;nglichkeit ein falscher Begriff f&#252;r das, worum es geht, kann man hier lesen:

barrierefreies-webdesign.de/barrierefrei/barrierefreiheit-zugaenglichkeit.html
Barrierefreiheit bedeutet Gebrauchstauglichkeit vor dem Hintergrund einer Behinderung. Zug&#228;nglichkeit ist nur ein Teil davon.


Auch das Thema &quot;Barrierearmut&quot; halte ich f&#252;r eine Pseudoangelegenheit. Wer sich streubt, Barrierefreiheit konsequent umzusetzen und gleichzeitig um PC wei&#223;, spricht &#252;ber Barrierearmut. Obwohl dieser Begriff einen Zustand eines gut zug&#228;nglichen Webauftritts besser beschreibt, als &quot;Barrierefreiheit&quot;, so ist dieser Begriff aus folgenden Gr&#252;nden unpassend: 

- Im Gegensatz zu &quot;Barrierefreiheit&quot;, die durch den &quot;utopischen&quot; Ansatz nie ein Zustand, sondern immer ein Ziel bleiben wird (Behinderung bringt nun mal Einschr&#228;nkungen mit sich), kann man mit &quot;Barrierearmut sich sch&#246;n aus der Aff&#228;re ziehen. &quot;Ja, wir haben getan, was wir konnten, mehr ist nicht drin.&quot; Das ist dann nicht Barrierearm! Das ist ein bi&#223;chen schwanger!
- Barrierefreiheit ist ein gesetzlicher Anspruch an einem Webauftritt, welcher sogar bei den verpflichteten Verwaltungen eingeklagt werden kann. Versuche mal als Nutzer einen Anspruch auf Barrierearmut durchzusetzen. Das ist wegen der fehlenden Definition Quatsch. Auch hier kann man durch die fehlende Eigenverpflichtung sich sch&#246;n aus der Aff&#228;re ziehen. 
- &quot;Barrierearmut&quot; ist ein relativierter Anspruch, der sich in reine Validit&#228;t von HTML-Code oder in nahezu f&#252;r alle nutzbare Webauftritte ausdr&#252;cken kann: &quot;Barrierefreiheit? War doch nie unser Ziel.&quot;

Zu der moralischen &quot;Aufladung&quot;: Ich denke, es gibt hier zwei Seiten: Die Politiker, die &quot;fordern&quot;, also die Behindertenlobby, und die, sich ertappt f&#252;hlen. Die anderen k&#252;mmern sich nicht drum oder sehen Barrierefreiheit als Selbstverst&#228;ndlich an.

Nat&#252;rlich ist Barrierefreiheit eine komplexe Angelegenheit und es wird von niemanden erwartet, die Barrierefreiheit von jetzt auf gleich umzusetzen. Die Barrierefreiheit als &quot;moralische&quot; Angelegenheit abzuqualifizieren wird aber dem gesellschaftlichen Anspruch der Gleichstellung nicht gerecht. Auch wenn ich mich hier ein wenig aus dem Fenster lehne, M&#228;nner haben fr&#252;her Frauen das &quot;KKK&quot;-Stempel gegeben. Die Belange Behinderte als &quot;moral&quot; zu bezeichnen, ist eine vergleichbare Haltung. 

Wir sollten aufh&#246;ren, nach den Auswegen f&#252;r diesen l&#228;ngst unumkehrbaren Wandel der Gesellschaft zu suchen. Barrierefreiheit ist der Anspruch an die Zug&#228;nglichkeit und die Nutzbarkeit z.B. eines Webauftritts durch behinderte Personen. Die sehr allgemeine Anforderung der Tzug&#228;nglichkeit, die &#252;brigens genauso f&#252;r Behinderte wie Nicht-Behinderte gilt, reicht alleine nicht aus. Die Barrierefreiheit bedeutet vor allem die selbstst&#228;ndige Nutzbarkeit durch Menschen mit Behinderung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sicher kann man lang &#252;ber &#8220;Barrierefreiheit&#8221; und &#8220;Zug&#228;nglichkeit&#8221; diskutieren. Aufmerksamen Lesern wird nicht entgangen sein, dass ich auf der Blog Parade genau die gegenteilige Meinung des Kollegen hier vertrete &#8211; zumindest was die Definigtion angeht. Warum Zug&#228;nglichkeit ein falscher Begriff f&#252;r das, worum es geht, kann man hier lesen:</p>
<p>barrierefreies-webdesign.de/barrierefrei/barrierefreiheit-zugaenglichkeit.html<br />
Barrierefreiheit bedeutet Gebrauchstauglichkeit vor dem Hintergrund einer Behinderung. Zug&#228;nglichkeit ist nur ein Teil davon.</p>
<p>Auch das Thema &#8220;Barrierearmut&#8221; halte ich f&#252;r eine Pseudoangelegenheit. Wer sich streubt, Barrierefreiheit konsequent umzusetzen und gleichzeitig um PC wei&#223;, spricht &#252;ber Barrierearmut. Obwohl dieser Begriff einen Zustand eines gut zug&#228;nglichen Webauftritts besser beschreibt, als &#8220;Barrierefreiheit&#8221;, so ist dieser Begriff aus folgenden Gr&#252;nden unpassend: </p>
<p>- Im Gegensatz zu &#8220;Barrierefreiheit&#8221;, die durch den &#8220;utopischen&#8221; Ansatz nie ein Zustand, sondern immer ein Ziel bleiben wird (Behinderung bringt nun mal Einschr&#228;nkungen mit sich), kann man mit &#8220;Barrierearmut sich sch&#246;n aus der Aff&#228;re ziehen. &#8220;Ja, wir haben getan, was wir konnten, mehr ist nicht drin.&#8221; Das ist dann nicht Barrierearm! Das ist ein bi&#223;chen schwanger!<br />
- Barrierefreiheit ist ein gesetzlicher Anspruch an einem Webauftritt, welcher sogar bei den verpflichteten Verwaltungen eingeklagt werden kann. Versuche mal als Nutzer einen Anspruch auf Barrierearmut durchzusetzen. Das ist wegen der fehlenden Definition Quatsch. Auch hier kann man durch die fehlende Eigenverpflichtung sich sch&#246;n aus der Aff&#228;re ziehen.<br />
- &#8220;Barrierearmut&#8221; ist ein relativierter Anspruch, der sich in reine Validit&#228;t von HTML-Code oder in nahezu f&#252;r alle nutzbare Webauftritte ausdr&#252;cken kann: &#8220;Barrierefreiheit? War doch nie unser Ziel.&#8221;</p>
<p>Zu der moralischen &#8220;Aufladung&#8221;: Ich denke, es gibt hier zwei Seiten: Die Politiker, die &#8220;fordern&#8221;, also die Behindertenlobby, und die, sich ertappt f&#252;hlen. Die anderen k&#252;mmern sich nicht drum oder sehen Barrierefreiheit als Selbstverst&#228;ndlich an.</p>
<p>Nat&#252;rlich ist Barrierefreiheit eine komplexe Angelegenheit und es wird von niemanden erwartet, die Barrierefreiheit von jetzt auf gleich umzusetzen. Die Barrierefreiheit als &#8220;moralische&#8221; Angelegenheit abzuqualifizieren wird aber dem gesellschaftlichen Anspruch der Gleichstellung nicht gerecht. Auch wenn ich mich hier ein wenig aus dem Fenster lehne, M&#228;nner haben fr&#252;her Frauen das &#8220;KKK&#8221;-Stempel gegeben. Die Belange Behinderte als &#8220;moral&#8221; zu bezeichnen, ist eine vergleichbare Haltung. </p>
<p>Wir sollten aufh&#246;ren, nach den Auswegen f&#252;r diesen l&#228;ngst unumkehrbaren Wandel der Gesellschaft zu suchen. Barrierefreiheit ist der Anspruch an die Zug&#228;nglichkeit und die Nutzbarkeit z.B. eines Webauftritts durch behinderte Personen. Die sehr allgemeine Anforderung der Tzug&#228;nglichkeit, die &#252;brigens genauso f&#252;r Behinderte wie Nicht-Behinderte gilt, reicht alleine nicht aus. Die Barrierefreiheit bedeutet vor allem die selbstst&#228;ndige Nutzbarkeit durch Menschen mit Behinderung.</p>
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