Mein altes Weblog

Ich habe mich über meinen gehackten Server mindestens genauso geärgert wie ich erschrocken war. Und da ich selten kampflos aufgebe, habe ich mein altes Weblog wieder hergestellt, für all diejenigen, die Interesse an alten Links haben. Ich habe allerdings die Kommentarfunktion vollständig deaktivert, denn das war der wunde Punkt der Installation. So können nun leider keine Kommentare gelesen werden, aber das ist sicherlich noch zu verschmerzen.

3 Kommentare zu “Mein altes Weblog”

  1. Ich kann mich nicht zurück halten, dazu muss ich was los werden.
    Ich warne ja schon immer vor WP und seinen anfälligen Frickelstrukturen, aber auf mich hört ja keiner. Deine Büchse war wahrhaftig nicht die erste die damit geöffnet wurde. Aber es dann trotzdem weiter zu benutzen, ist schon bemerkenswert. ;-)

    Das Problem ist nicht mal der WP-Core an sich. Wobei der üble Leumund von Matt in Sachen Spam und Co. das Ganze nicht vertrauenswürdiger macht, ebenso wie das LinkAufzug-Gedöns der deutschsprachigen Version. OpenSource hat für mich mit Vertrauen zu tun, der so genannten WP-Community und ihrem undurchsichtigen Interessengemenge ist IMHO nicht zu trauen. Ist doch komisch dass so komische Sachen mit LinkLimo-Plugins oder Matts legendäre versteckte Links immer nur bei diesem einem Projekt auftauchen.

    In Sachen Sicherheit sind die teilweise von unerfahrenen Hobbyfricklern zusammengeklöppelten Plugins und Themes das Hauptproblem. Wenn Du WP weiter benutzt, kannst Du im Grunde keines dieser Dinge ohne vorherige gründliche Sicherheitsüberprüfung verwenden. Ob dieser Aufwand der angebliche Komfort von WP wert ist, wage ich mal zu bezweifeln…

    Ganz ehrlich, ich würde es nicht benutzen und verbiete den Einsatz von WP meinen Hosting-Kunden explizit. ;-)

    Ralf G.    |   9.Oktober 2007
  2. @Ralf G.

    WordPress ist so schlecht gar nicht. Wertungen sind ohnehin relativ angesichts der Möglichkeit eines jeden aktiven Nutzers, das System nach gusto anzupassen.

    WP DE liefert nach den kritischen Stimmen inzwischen das Paket ohne die besagten Plugins aus. Im Gegensatz zu Mambo/Joomla oder bis vor kurzem sNews ist Wordpress nicht zu verachten, was das Sicherhetskonzept angeht.

    In unseren Tests war die Version 2.3 DE (ohne optionale Plugins) nicht mehr so einfach zu manipulieren wie frühere Versionen. Da tut sich einiges und wer die empfohlenen Sicherheits-Updates einspielt, wird dafür auch nicht bestraft.

    Ich finde es zudem etwas polemisch, über ein kostenloses und mit minimalem Aufwand einsetzbares (Blog-)CMS derart herzuziehen. Wordpress ist eine gute Software, die natürlich – wie jede Software – immer nur so gut ist, wie der Stand ihrer Entwicklung.

    Dem Punkt mit den Plugins stimme ich zu, das schrieb ich aber schon an anderer Stelle.

    Als Kunde würde ich mir nicht verbieten lassen, ein modernes und erprobtes System (zumindest im SaveMode) bei meinem Hoster zu betreiben. Aber aus Sicht des Hosters verstehe ich dich dennoch, auch wenn dies kein “WordPress-Problem” zu sein scheint. :-)

    Matthias Koch    |   9.Oktober 2007
  3. Matthias, so lange es in WP keine saubere Trennung zwischen Anwendung und Darstellung gibt und jeder Hobbybastler ein Template baut, es mit PHP durchsetzt und dann *natürlich* umgehend veröffentlicht (hach, wir sind doch alle so eine tolle große Community und mein Template ist soooo schön), ist WP ein “Büchsenöffner” par excellence.

    Und was Hosting angeht, das Leben ist zu kurz um es mit den Hilfeschreien geknackter WP-Benutzer zu verbringen, dann verzichte ich lieber auf ein paar Euro. Aber es hat noch niemand widersprochen wenn ich gesagt habe, dass WP “böse böse böse” ist und er es nicht woll. ;-)

    WP ist natürlich nicht das einzige auf der “schwarzen Liste”, aber das Populärste. ;-)

    Ralf G.    |   11.Oktober 2007