Beruflich arbeite ich mit einem großen CMS, das so richtig Geld kostet und für den Privatmenschen mehrere Nummern zu groß und zu teuer wäre. Aber für mich privat genau wie für die meisten Internetpräsenzen genügen vollkommnen die zahlreich am Markt befindlichen OpenSource-CMSe. Ich versuche seit vielen Jahren, die Grundströmungen, Entwicklungen und die Produkte im Blick zu behalten, ohne je eines davon wirklich mal eingesetzt zu haben (bis auf Wordpress, ExpressionEngine und pMachine). Die Variationsbreite ist spannend. Deshalb fand ich es sehr interessant, daß einige Webkrauts Artikel über CMSe dem letztjährigen Adventskalender beisteuerten. Seit Ansgar Heins begeistertem Artikel interessiert mich “CMS made simple” und Beate Paland konnte mir Redaxo schmackhaft machen. Nun hat außerhalb des Adventskalenders Sylke Wienold einen interessanten Artikel über MODx nachgelegt, der mich auch sehr neugierig macht. Welche CMSe nutzt ihr so?
19 Kommentare zu “Begeisternde CMS-Artikel”
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Ich nutze privat nur noch TYPO3, was anderes kommt mir nicht mehr ins Haus
btw: In Deinem Feed steht die URL: http://grochtdreis.de/weblog/2007/03/02/begeisternde-cms-artikel/
Deine Domain lässt sich aber scheinbar ohne www. nicht aufrufen.
Gruß aus Hamburg
_FrankFrank | 2.März 2007 -
mein blog läuft unter wordpress
Dirk | 2.März 2007 -
@Frank: Meine Domain läßt sich sher wohl ohne www aufrufen und der von Dir genannte Link funzt auch beim Draufdrücken. Da hat sich wohl Dein Browser verschluckt. IE? Safari?
Jens Grochtdreis | 2.März 2007 -
ich habe mich mit sefrengo angefreundet. übersichtlich, einfach, simpel.
andi | 2.März 2007 -
Ich nutze privat seit ein paar Monaten Modxcms. Nachdem ich knapp ein dutzend CMS getestet habe und bei vielen an deren Komplexität gescheitert bin, habe ich dieses CMS gefunden (auch über einen Artikel bei Webkrauts). Es ist das erste CMS, welches man quasi sofort versteht und es bietet trotz des einfachen Aufbaus viele Funktionen (so wie das bei Kunden sehr beliebte Forntend-Editing). Allerdings ist es noch relativ jung und nicht 100% ausgereift. Und es sezht mitte des Jahres ein großes Release an (1.0), welches dann komplett überarbeitet ist auch unter einem anderen Namen (Tatoo) erscheinen soll. Ich warte gespannt darauf…
Aber bevor ich jetzt weitere Lobeshymnen ablasse, überzeugt euch selbst: http://www.modxcms.com
Ole | 2.März 2007 -
naja, bin jobmäßig (leider) sehr an typo3 gebunden. würd aber gerne mal ezPublish ausprobieren, was mir einige leute schon ziemlich schmackhaft gemacht haben.
http://www.ez.nomanuel | 2.März 2007 -
@manuel
ezPublish ist nur in Deutschland noch ein Geheimtipp. Aber es ist ein extrem mächtiges, gut strukturiertes, aber auch sehr komplexes System. Habe mich vor kurzem mal intensiv damit befasst, da ich eine Alternative für Typo3 gesucht habe. Und ezPublish ist meines erachtens nicht nur eine Alternative, sondern das bessere System.Ole | 2.März 2007 -
Ich habe mir mein “CMS” selbst gebastelt. Es besteht im Wesentlichen aus einer Reihe von XSL Stylesheets und zwei Shellscripten. Die sorgen dafür, daß sehr einfach gehaltene XML-Dateien in html und xhtml in zwei Sprachen, gezippt und ungezippt übersetzt werden. Die Navigation wird automatisch eingefügt, ebenso Stichworte. Die Titel der Links werden aus den jeweiligen Zieldokumenten extrahiert. Und ich brauche kein PHP beim Provider (habe ich nämlich nicht). Was noch fehlt ist die automatische Generierung von Inhaltsverzeichnissen und Glossaren. Aber das kommt auch noch.
Ich bastle eben gerne
Siegfried | 2.März 2007 -
Ich nutze für meine Website TYPO3. Das System ist echt toll und relativ gut zu konfigurieren, jedoch für kleine bis mittlere Websites überdimensioniert. Als Blog-software kommt WordPress zum Einsatz. Hier muss ich unbedingt mal testen, inwiefern WP sich als CMS umbiegen lässt (da gibt es ja ein paar Plugins für).
Außerdem sehr interessant: Drupal – muss ich mir allerdings nochmal genauer ansehen… wenn man Zeit ist
Christian | 2.März 2007 -
Ich nutze zur Zeit größtenteils Contenido, insbesondere für kleine bis mittlere Auftritte.
TYPO3 ist natürlich auch immer mal wieder im Rennen, aber für manche Aufträge halt eindeutig überdimensioniert.Ingo | 2.März 2007 -
Mh, für einen Kunden hatte ich Typo3 mir angeschaut und war über das Backend nicht begeistert. Ein weiterer Kunde hat Redaxo von mir bekommen. Dies kann ich für mittlere bis große Seiten empfehlen wobei hier aber die RSS-Funktion nicht ganz einfach ist, das Backend aber überzeugt und das Frontend sich sehr sehr sehr leicht anpassen lässt.
Privat nutze ich Wordpress, selbstprogrammierte “CMS” (größere hol-mir-eine-bestimmte-Datei-aus-einen-Ordner-Skripte) und Textpattern wovon ich sehr begeistert bin da sich mit den Tags unglaubliches anstellen lässt wenn man es einmal verstanden hat.rico | 2.März 2007 -
FF 2.0, aber jetzt geht es auch. Ich habe einfach in dem Link aus dem Feed geklickt, kam immer die gleiche Meldung, mehrfach reloaded – nix. Jetzt scheint aber der Link zu funktionieren, war dann wohl ein tempoäres Problem.
Frank | 3.März 2007 -
Hi Jens,
ich nutze phpCMS und die txt-db-api für Dantenbank Sachen wie meinen Holzatlas. Bin bis auf ein paar Kleinigkeiten, recht zufrieden mit dem System. Aber ich suche immer noch ein besseres im deutschsprachigen Raum, aber das sehe ich im Moment leider nicht.Michael Finger | 3.März 2007 -
Ich benutze Wordpress als Weblog, habe es aber auch schon für einen Kunden zum CMS “umgestrickt”. Wordpress kenne ich mittlerweile richtig gut und bin damit für Kundschaft auf jeden Fall “auf der sicheren Seite”.
Damit herumgebastelt, aber noch nicht eingesetzt, habe ich Papoo und Joomla.
Gabi | 6.März 2007 -
Meine eigene (Wunsch-)Liste sieht momentan so aus:
Blog: WordPress
Für einfache Blogs, und seit V2.1 auch für kleine Sites, weil man eine “statische Seite” jetzt ohne Plugins zur Startseite machen kann.Multi-Blog: Expression Enginge
Habe ich selbst noch nicht ausprobiert, wäre aber erste Wahl für Multi-Blog-Sites, knapp vor Textpattern und etwas weiter vor Nucleus.CMS: Drupal
Auch noch nicht probiert, aber ich habe Joomla (aka Mambo) auch nach mehrwöchigem Probieren nicht lieben gelernt. Contenido habe ich vor zwei Jahren mal probiert, und es scheint immer noch keine Listennavigation zu können. Drupal ist anscheinend sehr gut skalierbar und seit V5 erwachsen geworden. “Klein anfangen und mitwachsen” klingt nicht so schlecht.Bei CMS Made Simple war ich um Weihnachten 2006 mal auf der Site und das Urlaubsfoto im Header ist schon verlockend. Aber dann habe ich gelesen, das der “benevolent dictator” (Chef vons Janze) gerade dabei war, das CMS von innen heraus komplett neu zu programmieren. Was nett gemeint ist, aber nicht gerade eine vertrauensbildende Maßnahme für die aktuelle Version ist …
Typo3? Tja. Der Tag hat nur 24 Stunden, und manchmal mache ich auch noch gerne Sachen ganz ohne Computer …
Peter Müller | 7.März 2007 -
mich würden CMS tests von kleinen bis mittleren kommerziellen produkten interessieren (bis ca. 1000 eur). nirgendwo finden sich tests von solchen angeboten im netz. die open source schiene ist gut besetzt, doch gerade im bereich workflow ist sie schlecht vertreten.
typo3 ist hier definitv nicht besser. viel wird versprochen, wenig wird gehalten.
kennt jemand gute systeme?
christian | 9.März 2007 -
Hallo Jens,
ich finde Openengine ganz interessant.
openengine.destanley | 9.März 2007 -
Nachtrag:
Habe “Redaxo” inzwischen ausprobiert und bin begeistert. Habe sofort begriffen wie das funktioniert und eine kleine, bestehende Site innerhalb eines Abends transferiert.Fazit:
Für kleine und mittlere Sites echt Klasse.Peter Müller | 20.März 2007 -
Hallo,
ich melde mich mal etwas verspätet zu diesem Thema.
Ich setze hauptsächlich Drupal ein. Früher habe ich meistens SPIP (www.spip.net/de) genutzt. Als Blogging-Software nutze ich ausschließlich Wordpress.
Drupal finde ich genial. Es ist entfernt vergleichbar mit Joomla, stellt dieses aber bei weitem in den Schatten. Seit ich Drupal benutze frage ich mich, warum ich überhaupt jemals Joomla genutzt habe. Es bietet schon in der Basisversion eine Vielzahl an Funktionen (SEO, Blog, Forum, Feeds etc.), die mit Joomla nur kompliziert möglich wären. Außerdem gefällt mir die sehr gute Rechteverwaltung und die integrierte Versionsverwaltung. Das Theming ist ähnlich einfach wie bei Joomla. Ein weiterer Vorteil ist die endlose Vielfalt an schnell zu integrierenden Modulen. Diese sind anders wie es bei Joomla oft der Fall ist, sehr leicht zu integrieren (technisch und optisch).
Leider finde ich, dass Drupal in Deutschland noch viel zu wenig öffentlich diskutiert wird. Zeitschriften berichten leider nur immer von Joomla, Typo3 usw. Besonders schade finde ich, dass in bezug auf Joomla, denn ich denke Drupal bedient dieselbe Zielgruppe und ist einfach ein besseres Gesamtpaket.
Außerdem hat Drupal im Vergleich zu Joomla einige Top-Referenzen aufzuweisen (MTV UK, Spread Firefox, Wahlkampfseite von Hillary Clinton usw.). Was kann Joomla dagegen setzen? Nichts dergeichen! Und warum? Weil es für größere Projekte einfach nicht geeignet ist!
Ich hoffe euch Drupal etwas schmackhaft gemacht zu haben.
http://www.drupal.org oder http://www.drupalcenter.de
Schöne Grüße,
SebastianSebastian | 25.März 2007

Jens Grochtdreis

