Website-Optimierung

Martin Kliehm hat in einem interessanten Beitrag einen Teil seiner Erkenntnisse über Webseitenoptimierung zusammengetragen. Ich finde, für fortgeschrittene Webentwickler und für Profis ist dieses Thema ein Muß und der Artikel ein wirklich guter Einstieg. Interessanterweise erscheinen immer mehr Artikel zu diesem Thema und gerade Yahoo! hat in seinem YUI-Blog ein paar interessante Beiträge dazu gehabt. Die beiden Artikel über den Cache [1,2] fand ich sehr bemerkenswert. Und so manche Erkenntnis rüttelt mittlerweile an liebgewonnenem Best-Practice. Ich denke, wir haben in dieser Richtung noch einiges zu lernen. Viel Umdenken wird dafür vonnöten sein.

5 Gedanken zu „Website-Optimierung“

  1. Der Beitrag von Martin Kliehm ist wirklich sehr interessant. Man sieht auch sehr schön, wie sich Realität und Wunschdenken unterscheidet. So stellt sich die Frage, ob z. B. YAML für performante Websites das geeignete Framework ist…

  2. Tatsächlich sehr interessant.

    Übrigens David hat bei der Hauptnavigation von chronico so gearbeitet, dass keine zusätzlichen requests benötigt werden: 2x 5 Navigationspunkte, aber nur ein Hintergrundbild (-> http://www.chronico.de/templates/images/mainnavi.gif || Eine Technik, die wir vielleicht häufiger sehen werden, auch wenn ich image-replacement Techniken für barrierearme Seiten nicht 100%ig in Ordnung finde).

  3. ich nehm, das vorher gesagte zurück. es gibt möglichkeiten image-replacement barrierefrei umzusetzen.

  4. Tatsächlich gut, der Artikel. Das mit den Sliding Doors fand ich besonders gut und werde es mal versuchen so umzusetzen. Heutzutage haben viele Leute zwar große Bandbreiten, aber ich zb. hatte bis vor nem halben Jahr nur 56k und hab mich über jede Website gefreut, bei der ich nicht ne halbe Minute warten musste.

  5. Sehr interessanter Artikel. Allerdings bin ich nicht immer einverstanden mit den Aussagen. Der Artikel deutet ja bereits selber Möglichkeiten an, das Cacheing zu unterstützen, durch entsprechende Einträge in der .htaccess. Gut angepasste Expires Zeiten dürften erheblich mehr an Geschwindigkeit bringen als der Zeitgewinn durch nur einen http Request. Und notfalls kann man das Cacheing auch clientseitig verbessern, indem man z.B. cacheing proxies wie Squid benutzt.
    Abgesehen von http Expires headern sollte Cacheing natürlich auch durch konsequente Wiederverwendung von so viel wie möglich unterstützt werden. Das betrifft natürlich vor Allem dekorative Grafiken, aber eben auch css Stylesheets. Schließlich ist das ja der Sinn von externen Stylesheets, daß man einee einzige Stylesheet-Datei für alle html-Seiten vorhält. Diese Stylesheet-Datei ist damit prädestiniert für Wiederverwendung und Cacheing. Eine entsprechende Ergänzung in der .htaccess wie z.B.:
    ExpiresByType text/css “access plus 1 hour”
    Oder durchaus auch länger dürfte mehr bringen als all diese Daten in eine Datei zu packen. Und ganz besonders lästig wird inline css und javascript bei Browsern, die das eine oder andere oder Beides gar nicht können (Lynx). Wenn Alles in einer Datei verwurschtelt wird, bleibt auch einem Lynx nichts Anderes übrig, als den ganzen Mist zu laden. Wenn css und javascript in separaten Dateien liegen, kann der Browser auch auf das Leden verzichten.

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