Jambalaya mit Huhn

Zutaten

  • 400 g Hühnerbrust
  • 150 g Staudensellerie
  • 1 große Zwiebel
  • 100 g durchwachsener Speck
  • 1 Paprika
  • 1 TL grüner Pfeffer (zerstossen)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tomatenmark
  • 500 ml Geflügelbrühe
  • 2 kleine Dosen Tomaten (gewürfelt)
  • 200 g Rundkornreis
  • Thymian, Salbeiblätter
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Hähnchenbrustfilet in mundgerechte Stücke schneiden, portionsweise scharf in einem Bräter anbraten, dabei salzen und pfeffern. Die Portionen herausnehmen und auf einem Küchetuch platzieren, damit Fett abgefangen werden kann.

Danach die gewürfelte Zwiebel und den Speck anbraten. Die Hitze leicht reduzieren. Nach etwa einer Minute den klein gewürfelten Knoblauch, die gehackten Pfefferkörner und den klein gewürfelten Staudensellerie hinzufügen. Die Paprika schälen, ebenso würfeln und hinzugeben. Alles salzen und pfeffern.

Alles zwei, drei Minuten zusammen im Bräter garen. Eine kleine Lücke freischaufeln, das Tomatenmark hineingeben und mit der Brühe glattrühren. Den Reis hinzugeben, ebenso die Dosentomaten und das angebratene Hühnchenfleisch. Mit Thymian und Salbei, gerne auch mit Paprikapulver, würzen.

Alles miteinander verrühren, den Deckel auf den Bräter und bei 180 Grad im Herd bei etwa einer halben Stunde garen.

Anmerkungen

Thymian und Salbei reichen vollkommen in ihrer getrockneten Variante. Sie geben auch dann viel Aroma ab. Ansonsten: etwa 6 Zweige Thymian und 4 Salbeiblätter. Die getrockneten Kräuter ruhig freigiebig verwenden, das Gericht soll würzig werden. Die Menge Fleisch kann auch geringer werden. Das Fleisch muß nicht die Hauptrolle spielen. Anstatt Huhn kann auch Putenbrust genommen werden. Das Fleisch ist etwas fester und häufiger im Sonderangebot anzutreffen.

Spanische Zitronenkartoffeln

Morgen bin ich mal wieder auf einer Party, zu der ich jedes Jahr einen bestimmten Kartoffelsalat mitbringen soll: einen spanischen Kartoffelsalat mit einer Menge Zitronen und Knoblauch. Genau das richtige Essen für einen Freitag oder Samstag, wenn man am nächsten Tag nicht arbeiten muss.

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Keine Zeit zum Kochen?

Meine Frau und ich kochen täglich abends. Selten gehen wir mal essen. Fertiggerichte kommen uns normalerweise nicht auf den Tisch. Es ist schon lange her, dass ich eine TK-Pizza gegessen habe. In den letzten Jahren kam es häufiger vor, dass meine Frau für ein paar Tage unterwegs war und ich für mich alleine kochen musste. Die Motivation war dann immer gering, denn alleine kochen macht wenig Spaß.

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Gefüllte Paprika – nordafrikanisch

Vor Kurzem sah ich mal wieder eine ältere Folge von Tim Mälzers Kochesendung. Diesmal machte er gefüllte Paprika. Sein Ansatz gefiel mir und so machte ich mich ans Nachkochen. Am Ende veränderte ich etwa das halbe Rezept, aber die Grundidee blieb die von Tim Mälzer.

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Fertiggerichte nachgekocht

Das Kochblog Feinkostpunks hat eine sehr interessante, lesenswerte Serie gestartet. Darin kocht die Betreiberin bekannte Fertiggerichte, Fertigsuppen und Tütenbrutalitäten nach. Ich werde das eine oder andere Rezept der Serie „Fix ohne Fix!“ bestimmt demnächst mal nachkochen. Auch wenn mich das Currysoßen-Rezept abschreckt.

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Lachs mit Kapern-Sahne-Sauce

Zutaten

  • 2 frische Lachsfilets
  • 200ml Sahne
  • 2 EL Kapern
  • 2-3 TL Senf
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Lachsfilets salzen und pfeffern und in eine gefettete, niedrige Auflaufform legen. Senf und Sahne miteinander vermischen, bspw. in einem Schraubglas schütteln. Die Kapern zu der Sahnemischung geben – gerne mit etwas Kapernsaft – und über die Filets giessen.

Alles bei 175 Grad bei Umluft für etwa 15 Minuten garen.

Hinweise

Die Soße gewinnt an Körper und Geschmack, wenn man ein wenig Worcester-Sauce und/oder Mirin hinzugibt. Auch Weißwein ist denkbar.
Dazu passt wunderbar ein frisches Ciabatta.

Empfehlenswerter Gewürzversand

Vor Jahren habe ich in London, genauer in Notting Hill, einen tollen Gewürzladen kennengerlernt. Betrieben wurde er von einer Deutschen. Die Qualität der ungezählten Mischungen war sehr hoch. Vor allem das „Salsa fresca“ hatten meine Frau und ich ins Herz geschlossen. Es firmierte nur unter „Zaubergewürz“, weil es nicht nur für Tomatensalate, sondern auch für Tomatensuacen eine enorme Bereicherung war.

Mittlerweile ist die Besitzerin wieder im Schwarzwald heimisch geworden. Ihr ältester Sohn führt das Londoner Geschäft weiter, während sie in Deutschland einen Versand aufbaut. Und mein Zaubergewürz heißt nun „Mexican Salsa“ und ist genial wie immer. Eben kam ein Päckchen mit herrlich duftenden Gewürzmischungen von „The Spice Shop“ – der deutschen Dependance – an. Ich bin schon auf meine nächsten Kochexperimente gespannt, denn ich habe mir eine Gewürzmischung für Dal bestellt, ebenso Harissa zum selber Anrühren.

Orientalisches Gebäck höchster Qualität

In Frankfurt-Höchst gibt es seit einiger Zeit einen kleinen, feinen Laden, in dem orientalsiches Gebäck und Pralinen gefertigt und verkauft werden. Normalerweise denke ich bei solchen Produkten immer an honigtriefende, übermässig süsse Dinger. Bei Bounour’s ist das nicht der Fall. Die Süsse bleibt normal. Immer gibt es nur eine Zutat, die dem Stück seinen Charakter, seinen Geschmack gibt. Solches Gebäck habe ich noch nie gegessen. Es ist wirklich eine ganz hohe Kunst.

Der Laden ist in der Nähe des Höchster Bahnhofs. Wem das zu weit ist, kann glücklicherweise neuerdings auch per Internet bestellen. Die Produkte sind alle sehr frisch und halten sich gut eine Woche, wenn man sich selber im Zaum halten kann.