Pfirsich-Chutney

In einem Ayurveda-Kochkurs hatte ich ein Aprikosen-Chutney kennengelernt, das wir danach häufig selber gemacht haben. Doch die Wahl der Frucht ist generell variabel, so habe ich das Rezept diesmal mit Pfirsichen gemacht. Eine Freundin hatte uns mehrere Kilogramm frischer Pfirsiche geschenkt. Die mussten ja gebührend verarbeitet werden.

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Dal

In der indischen Küche gibt es viele sehr leckere vegetarische oder gar vegane Gerichte. Im Gegensatz zur deutschen Küche ist allerdings das Konzept des Tellergerichts eher unbekannt. Man isst normalerweise mehrere Gerichte zusammen und im Normalfall bekommt die ganze Tischgesellschaft eine grosse Auswahl an Gerichten, die sie sich dann individuell zusammenstellen.

So essen meine Frau und ich sehr gerne das Linsengericht Dal und dazu ein schönes Chutney sowie noch gekochtes Gemüse, bevorzugt Kohlrabi.

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Selbstgemachtes Ghee

In indischen Rezepten steht normalerweise Ghee zum Braten, kein Öl. Als Ersatz wird oft Butterschmalz enpfohlen, was eine gute Empfehlung ist. In Asia-Läden kann man oft auch Ghee kaufen, aber ich fand meist den Duft dieser Produkte nicht besonders angenehm. Deshalb war ich froh, in einem Ayurveda-Kochkurs die Herstellung eigenen Ghees kennengelernt zu haben. Man braucht nur ein wenig Zeit.

500g Butter in einem Topf schmelzen. Die Butter bei mittlerer Hitze zum Schmelzen bringen. Den sich bildenden Butterschaum abschöpfen. Die Butter auf kleiner Flamme weiter köcheln lassen und weiter den Schaum abschöpfen. Das Fett wird klar, der Topfboden wird sichtbar.

Das Ghee ist fertig, wenn die Flüssigkeit nussig bzw. nach Mais duftet. Das Ghee über einen Teefilter in ein sauberes Glas füllen und zudrehen. Im Kühlschrank hält es sich sehr lang.

500g Butter ergeben etwa 400g Ghee. Die Kochzeit beträgt etwa 25 Minuten.

Blumenkohl mit Chilistreifen

Zutaten

  • 1 Kopf Blumenkohl
  • 3 frische rote Chilischoten
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Stück frischer Ingwer (4 cm)
  • 1/4 TL Garnelenpaste (Terasi)
  • 3 EL Kokosöl
  • 1 EL Sojasauce
  • 2 EL süße Sojasauce (kecap manis)

Zubereitung

  • Blumenkohl vom Strunkende befreien, waschen und in mundgerechte Röschen zerteilen. Chilischoten waschen, der Länge nach halbieren, Kerne und Stiele herauslösen. Die Hälften in kleine, feine Streifen schneiden.
  • Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in dünne Ringe schneiden. Knoblauch schälen und zerdrücken, Ingwer schälen und fein raspeln.
  • Blumenkohl in kochendes Salzwasser geben und zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten bißfest garen, dann in einem Sieb abgießen.
  • Öl im Wok oder einem Topf erhitzen. Chilistreifen, Knoblauch, Ingwer und Frühlingszwiebeln unter ständigem Rühren in etwa 3 Minuten glasig dünsten. Garnelenpaste hinzufügen. Mit den Sojasaucen und 100 ml Wasser ablöschen und die Sauce etwas eindicken lassen.
  • Den fertig gegarten Blumenkohl untermischen und alles etwa drei Minuten ziehen lassen.
  • Mit Reis und Sambal Oelek servieren.

Noch erwähnenswert

Eine der schmackhaftesten Varianten, Blumenkohl zu essen. Fleisch würde hier übrigens nur stören.