Schweinefleisch süß-sauer

Zutaten

  • 500 g mageres Schweinefleisch
  • 1 EL Tamarindenmark
  • 4 Tomaten aus der Dose
  • 2 Schalotten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Stück frischer Ingwer (4 cm)
  • 3 EL Kokosöl
  • 1/2 TL Sambal oelek
  • 2 EL Sojasauce
  • 5 TL Palmzucker

Zubereitung

  • Tamarindenmark in einer Schüssel mit 150 ml heißem Wasser einweichen.
  • Inzwischen die Stielansätze der Tomaten und die Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch kleinhacken. Das Schweinefleisch kalt abspülen, trockentupfen und in kleine Würfel schnetzeln. Schlotten schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und zerdrücken.
  • Ingwer schälen und fein raspeln.
  • Tamarindenmark im Einweichwasser verrühren, bis dieses dick und braun wird und durch ein Sieb streichen. Den Saft auffangen.
  • Öl im Wok oder einnem Topf erhitzen. Schalotten, Knoblauch, Ingwer und Sambal oelek und ständigem Rühren etwa 3 Minuten darin dünsten.
  • Dann das Fleisch portionsweise bei starker Hitze 5 – 10 Minuten rundherum anbraten. Gehackte Tomaten untermischen. Mit Tamarindensaft ablöschen.
  • Die Hitze reduzieren, Sojasauce und Palmzucker hinzufügen und das Gericht bei schwacher Hitze zugedeckt weitere 30-45 Minten köcheln lassen.

Noch erwähnenswert

Dieses Gericht habe ich bei meinen ersten Gehversuchen in der indischen und indonesischen Küche gekocht.

Scharfe Tomatensauce

Zutaten

  • 2 große Fleischtomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 frische rote Chilischoten
  • 1 Messerspitze Garnelenpaste
  • Salz

Zubereitung

  • Tomaten überbrühen, enthäuten, die Stielansätze entfernen, ebenso die Kerne. das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden.
  • Knoblauch schälen und zerdrücken. Chilischoten waschen, halbieren, Stielansätze und Kerne entfernen, dananch in kleine Streifen schneiden.
  • Alle Zutaten vermengen. Die Garnelenpaste zwischen den Fingern weich reiben und unter die Masse mit der Hand heben.

Noch erwähnenswert

Das ist man als Beilage zu indischem Essen. gehörte zu unserer Indischen Reistafel.

Rosenkohl-Curry

Zutaten

  • 150 g Basmati-Reis
  • 1 Zwiebel
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 500 g Rosenkohl
  • 150 ml Salzwasser
  • 100 g Saure Sahne
  • 1/2 TL Currypulver
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/4 TL Cayennepfeffer

Zubereitung

  • Zwiebel fein würfeln.
  • Öl in einer tiefen Pfanne oder einem Topf erhitzen. Die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten.
  • Curry, Kurkuma und Reis dazugeben und alles kurz anbraten.
  • Mit der Gemüsebrühe ablöschen und zugedeckt bei geringer Hitze etwa 15 – 20 Minuten garen.
  • Rosenkohl putzen, waschen und längs vierteln.
  • Die Rosenkohlstücke mit dem Cayennepfeffer in einer Pfanne kurz anbraten.
  • Mit dem Salzwasser ablöschen und zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten dünsten.
  • Reis und Saure Sahne unterheben. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Tips

  • Die Saure Sahne kann durch Schmand oder Joghurt ersetzt werden. Wenn keins von alledem dabei ist, ist es auch nicht schlimm.

Noch erwähnenswert

  • Hier ist der Rosenkohl mal nicht nur Beilage. Eine etwas ungewöhnliche Zubereitungsart, aber sehr schmackhaft.

Rindfleisch-Curry (Rendang)

Zutaten

  • 500 g Rindfleisch aus der Schulter
  • 1 EL Tamarindenmark
  • 5 Schalotten
  • 5 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer (ca. 4 cm)
  • 1 TL Sambal Oelek
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 2 TL gemahlener Koriander
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 2 TL Palmzucker
  • 400 ml Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  • Tamarindenmark in einer Schüssel mit 200 ml heißem Wasser einweichen.
  • Inzwischen das Rindfleisch kalt abspülen, trockentupfen und in kleine Würfel schneiden.
  • Schalotten, Knoblauch und Ingwer schälen und in kleine Würfel hacken.
  • Tamarindenmark im Einweichwasser verrühren, bis dieses dick und braun wird, und durch ein Sieb streichen. den Saft auffangen.
  • Öl im Wok oder einer hohen Pfanne erhitzen, Schalotten, Knoblauch und Ingwer anbräunen. Das Fleisch darin portionsweise bei großer Hitze anbraten.
  • Sodann den Palmzucker, den Kreuzkümmel, den Koriander, das Sambal Oelek und das Kurkuma einrühren und ganz kurz mitbraten.
  • Dann Kokosmilch und ein paar Eßlöffel Tamarindensaft hinzufügen.
  • Das Curry ein paar Minuten offen kochen lassen, umrühren. Dann auf mittlere Hitze herunterschalten und zugedeckt 1 bis 1 1/2 Stunden schmoren lassen. Mit Salz abschmecken.

Tips

  • Tamarindensaft wird hier ähnlich benutzt, wie in der europäischen Küche Essig. Die Verwendung ist hingegen gewöhnungsbedürftig. In Persien ißt man das Tamarindenmark sogar als Snack zwischendurch. Dies finde ich noch gewöhnungsdeürftiger.
  • Auf alle Fälle braucht man dieses Gericht nicht mehr pfeffern, salzen sollte man aber ordentlich. Auf die Kokosmilch sollte nicht verzichtet werden, man schmeckt sie im Hintergrund recht gut. Sie gibt dem Gericht einen leicht nussigen Geschmack.
  • Ob man den im Kochbuch erwähnten unnachahmlichen Geschmack des Palmzuckers vermissen würde, weiß ich nicht. Jedenfalls ist er anders als normaler Zucker, eher eine dicke Paste und deshalb eher durch Ahornsirup, als durch normalen (oder auch braunen) Zucker ersetzbar.

Noch erwähnenswert

Noch ein bischen zum Tamarindenmark: Hülsenfrucht eines Tropenbaums mit süß-säuerlichem, braunem Fruchtmus, das in der indonesischen Küche statt Zitrone oder Essig benutzt wird. Getrocknet in Blockform erhältlich und lange im Kühlschrank haltbar. Muß in heißem Wasser etwa 10 Minuten eigenweicht und verrührt werden.

Paprika-Pilz-Kartoffel-Curry

Zutaten

  • 4 EL Öl
  • 1 EL Senfkörner
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1,5 TL Kurkuma
  • 2 TL Currypulver
  • 1 TL Chilipulver
  • 2 TL Garam Masala
  • 1,5 TL Salz
  • 1 kleine Dose Tomaten
  • 4 Kartoffeln
  • je 2 grüne, gelbe und rote Paprika
  • 10 Champignons
  • Korianderblätter

Zubereitung

  • Zwiebeln, Knoblauch, Paprika, Champignons und Kartoffeln würfeln.
  • Öl erhitzen, Senfkörner dazugeben und Zwiebeln und Knoblauch anbraten.
  • Die Gewürze nach und nach dazugeben und mit den Tomaten etwa 5 Minuten dünsten lassen.
  • Das restliche Gemüse dazugeben und 15 – 20 Minuten köcheln lassen.

Tips

  • Die Senfkörner sind kein Muß. Es schmeckt auch ohne sie.
  • Die Korianderblätter schmecken vielleicht nicht jedem, deshalb vorsichtig damit sein. Am besten dekoriert jeder selbst damit.
  • Es kann ruhig auch ein wenig mehr Knoblauch sein.
  • Nicht zu ungeduldig sein. Im ersten Moment erscheint die Masse recht trocken, aber nach kurzer Zeit zieht das Gemüse Wasser.
  • Nachwürzen ist natürlich auch bei diesem Gericht erlaubt.

Noch erwähnenswert

Das Rezept habe ich aus einem Kochkurs über indische Küche.

Indischer Spinat

Zutaten

  • 1 Hühnerbrust (ca. 250g)
  • 450g Spinat
  • 1 Zwiebel
  • 2 Tomaten
  • 1 Paprika
  • 2-3 TL Bockshornklee
  • 1-2 TL Garam Masala
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  • Huhn würfeln und anbraten, dann rausnehmen.
  • Zwiebel würfeln und anbraten, wenn sie glasig werden, den Bockshornklee zugeben und kurz mit anschwitzen.
  • Dann Tomaten und Paprika gewürfelt hinzugeben. Kurz gemeinsam anziehen lassen.
  • Dann den noch gefrorenen Rahmspinat hinzugeben und schmelzen lassen.
  • Zu Ende würzen.

Tips

  • Dazu paßt eigentlich nur Reis.

Noch erwähnenswert

Dieses Rezept habe ich einem Gericht nachempfunden, welches ich mehrmals bei einem Lieferservice für die Mittagspause bestellt hatte (so einer mit indisch/deutsch/italienisch/mexikanisch/chinesischer Karte). Der Gag an dem Rezept ist der Bockshornklee. Er findet sich auch in vielen Currypulver-Mischungen wieder.

Huhn mit Mango-Chutney

Zutaten

  • Hardware:
  • 300 g Hühnerbrust
  • 1 Zwiebel
  • Software:
  • 200 g Sahne
  • Mango-Chutney
  • Currypulver
  • Kreuzkümmel

Zubereitung

  • Fleisch und Zwiebel würfeln. Fleisch salzen und pfeffern, in Speisestärke wenden und mit den Zwiebeln anbraten.
  • Gegen Ende der Garzeit 1-2 TL Currypulver einrühren, kurz mitbraten, dann 2 EL Mango-Chutney hinzugeben, einrühren.
  • Sofort mit Sahne aufgießen und köcheln lassen. Weiter mit Mango-Chutney und Curry-Pulver sowie eventuell ein wenig Kreuzkümmel abschmecken.

Tips

  • Ich verbrauche bei diesem Gericht für zwei Personen immer etwa ein halbes Glas Mango-Chutney, dies als Orientierungshilfe.
  • Dazu paßt nur Reis ! Am besten Basmati-Reis.
  • Man kann das Gericht durch die Zugabe von ein wenig Essig (höchstens 2 EL) ein bischen säuerlicher machen. Dafür reicht der billige Weinesssig, den man sonst im wesentlichen zum Entkalken nehmen kann.
  • An Stelle eines gekauften Chutneys kann man sich natürlich auch eines selber machen.

Noch erwähnenswert

Dies ist ein Rezept, bei dem man es mit den Mengen nicht so ganz genau nehmen sollte, schließlich ist eine schöne Soße nur in ausreichender Menge zu würdigen.

Hähnchenbrustwuerfel mit Mandeln und Brokkoli

Zutaten

  • 250 g Hähnchenbrust
  • 1 TL Speisestärke
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 Zwiebel
  • 300 g Brokkoli
  • 1 Chilischote (rot)
  • 100 g Mandeln
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 EL Ingwer (fein gehackt)
  • 1 EL Knoblauch (fein gehackt)
  • 1 EL Sojasauce
  • 2 EL Sherry
  • 2 EL Hühnerbrühe
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  • Fleischwürfel in Stärkepulver wenden. 1 Tl Sesamöl über das Fleisch träufeln.
  • Die Zwiebel würfeln, Brokkoli von den Stielen trennen, Stiele und Röschen ebenfalls in Würfel schneiden.
  • Chilischote entkernen, in winzige Würfel schneiden.
  • Im Wok Öl mit dem Rest Sesamöl erhitzen. Die abgezogenen Mandeln darin erhitzen, herausnehmen.
  • Die Fleischwürfel rasch unter hoher Hitze anbraten, dabei mit etwas Zucker bestreuen, mit Salz und Pfeffer würzen. Herausnehmen und beiseite stellen.
  • Im verbliebenen Bratfett zuerst die Zwiebel zugeben, danach Ingwer und Knoblauch und Brokkolistiele 1 Minute braten. Die Röschen und die Chiliwürfel dazugeben.
  • Sojasauce, Sherry und Brühe dazugeben, Fleisch und Mandeln wieder untermischen und 2 Minuten braten.

Noch erwähnenswert

Ich habe als Beilage sowohl Nudeln, als auch Reis getestet. Beides paßt nicht. Dies ist also ein beilagenfreies Gericht.

Gurkenhappen

Zutaten

  • 1 Salatgurke
  • 1 EL Palmzucker
  • 2 EL Essig
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL Minze (gehackt)

Zubereitung

  • Gurke schälen, der Länge nach halbieren und entkernen.
  • Anschließend die Gurkenhälften in dünne Scheiben schneiden.
  • Zucker, Essig, Salz und Minze zu einer Marinade verrühren und über die Gurkenscheiben gießen.

Tips

  • Diese Beilage sollte kurz vor dem Verzehr zubereitet werden. Die Marinade kann zwar stehen, aber die Gurkenscheiben sollten erst kurz vorher untergemischt werden, damit sie nicht zuviel Wasser ziehen.

Noch erwähnenswert

Eine schöne indonesische Beilage. War bei unserer indonesischen Reistafel dabei.

Chop Suey

Zutaten

  • Fleisch mit Marinade:
  • 250 g Geschnetzeltes vom Schwein
  • 4 EL Sojasauce
  • 1 EL Stärkemehl
  • 1 EL Zucker
  • Pfeffer
  • Salz
  • sonstige Zutaten:
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Scheibe Ananas
  • 100 g Champignons
  • 1 Dose Sojabohnenkeimlinge (kleine Dose)
  • 4 EL Ananassaft
  • 4 EL Essig
  • 2 EL Ketchup

Zubereitung

  • Das Geschnetzelte in der Marinade etwa eine Stunde liegen lassen. Dann das Fleisch in etwas Öl anbraten.
  • Die Zwiebel und die Knoblauchzehe kleinhacken, mit der Ananas, den Champignons und den Sojabohnenkeimlingen dazugeben.
  • Mit Ananassaft, Essig, Ketchup und Zucker abschmecken.
  • Alles etwa 15 Minuten schmoren.

Noch erwähnenswert

Auch das ist ein altes Rezept aus meiner Kindheit.